00:13:27 · Jan Thomas
[00:13:27] S1: Jetzt habt ihr, ne, wie gesagt, das der Grund der des Gesprächs heute, ihr habt Kinva heißt das Unternehmen, ne, wird's wahrscheinlich ausgesprochen übernommen. Aus Oslo. Erzähl doch mal, also da hab ich mich gefragt, sind ich, weil auch da hab ich keine keine Daten zu irgendwelchen Finanzierungsrunden gefunden. Ich weiß nicht, wie groß die sind, aber ist das nicht son Thema, das man auch hätte selbst bauen können?
00:13:44 · Nicolaus Schefenacker
[00:13:44] S0: Theoretisch, also Adol ist, Du hast recht, da kennen wir das Unternehmen aus Oslo, kennen wir vielleicht mal kurz zum Hintergrund, fokussiert sich darauf für ihre Kunden, ebenfalls Transportunternehmen und große Verlader darauf, die Kostentransparenz über ihr kompletten Logistik, Logistikspend aufzubereiten. Also zu verstehen, welche Transportunternehmer versuchen eigentlich für welche Kosten, welche Zusatzkosten gab es und stimmt das eigentlich mit den vertraglichen Vereinbarungen überein? Das ist Kinva, das Unternehmen, das wir in Oslo übernommen haben, passt damit sehr, sehr gut in unsere Strategie, eigentlich dieses Datenportfolio für unsere Kunden weiter zu erhöhen. CO3 liefert vor allem son bisschen das Operative. Was passiert statt heute in einem Logistiknetzwerk? Kinva liefert dazu die Kostenseite. Wo sind eigentlich welche Kosten und warum angefallen beziehungsweise waren diese Kosten überhaupt rechtens? Nach vertraglichen Aufstellung hätten wir das selber bauen können. Aus' technischen Sichtweise sicherlich. Aber ein Grund, warum wir ja auch, sag ich mal, bei bei sennder schon damals immer auch sehr, sehr stark inorganisch gewachsen sind, wie wir's nennen. Also über Akquisitionen ist, es ist immer schwerer, Technik wirklich so zu bauen, dass Kunden sie nutzen, sprich Kunden dafür zu gewinnen, aber in diesem Fall auch die ganzen Integrationen zu bauen. Weil das Kritische in unserem Geschäft natürlich und jetzt die kombinierte Firma, wir haben mehr als 600 verschiedene APIs zu verschiedenen Systemen in der gelangen der kompletten Logistikwirtschaftungskette. Jede APIs ist ja nicht nur, dass ich Entwickler bitte, ob er mal kurz diese API binden, bauen kann, aber in fast jedem, in allen dieser Cases brauchst Du auch den Ansprechpartner auf der anderen Seite, der dann auch die, sag ich mal, Schnittstelle so bereitstellt, dass sie auch für dich passt, dass die Security Settings passen, dass die Datenfreigaben passen und dass die Felder gleichlaufen. Das braucht sehr, sehr, sehr viel Zeit. Gerade wenn Du natürlich mit größeren Firmen und multinationalen Konzernen irgendwo arbeitest. Und das hätten wir das in ein oder anderthalb Jahren nachbauen können? Sicherlich nicht.
00:15:57 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
Und das ist eigentlich so der Hintergrund, dass es quasi das diese dieses Schnittstellenportfolio, dass das einfach sehr, sehr lange dauert, weil man ja eben auch sehr, sehr viele Stakeholder dazu am Tisch holen muss, selbst wenn's dann vielleicht technologisch am Ende gar nicht so gar nicht so langwierig ist, wie wir uns das vorstellen. [00:16:17] S1: Jetzt ist es ja bei Unternehmen, die dann eine Finanzierungsrunde abgeschlossen haben, relativ leicht, da irgendwie ein Wert son son Etikett dranzücken, son Preisschild dranzuhängen, ne. Weil irgendjemand hat ja quasi unlängst gesagt, das ist so und so viel wert. Jetzt geh ich mal davon aus, ihr habt irgendwie wahrscheinlich irgend eine Art von Equity Deal gemacht, ne? Irgendwie oder ist das ein Cash only Deal? Ich weiß nicht genau, aber also hinterher, worauf ich hinaus will, ist auch, wie bemisst man auch bei eigentlich auf beiden Seiten den Wert, Also wenn's jetzt ein Aktiendeal wäre, muss man auf beiden Seiten und wenn's nur 1 von beiden ist, nur auf 1, aber wie kriegt man das hin?
00:16:17 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:16:17] S1: Jetzt ist es ja bei Unternehmen, die dann eine Finanzierungsrunde abgeschlossen haben, relativ leicht, da irgendwie ein Wert son son Etikett dranzücken, son Preisschild dranzuhängen, ne. Weil irgendjemand hat ja quasi unlängst gesagt, das ist so und so viel wert. Jetzt geh ich mal davon aus, ihr habt irgendwie wahrscheinlich irgend eine Art von Equity Deal gemacht, ne? Irgendwie oder ist das ein Cash only Deal? Ich weiß nicht genau, aber also hinterher, worauf ich hinaus will, ist auch, wie bemisst man auch bei eigentlich auf beiden Seiten den Wert, Also wenn's jetzt ein Aktiendeal wäre, muss man auf beiden Seiten und wenn's nur 1 von beiden ist, nur auf 1, aber wie kriegt man das hin? [00:16:48] S0: Also in unserem Fall war es ein relativ klassischer Cash Deal. Wir haben 100 Prozent der Form, 100 Prozent der der Firma über Cash übernommen. Und eigentlich waren's 3 Themen, die wir uns angeschaut haben. Nummer 1, die Kundenbasis. Welche Kunden gibt's hinter und in dem Unternehmen und wie wie sind die aufgestellt? Und ich glaub, das kann man natürlich quantifizieren, relativ leicht über gewisse EAA Multipals, die immer gezahlt werden. Und da heben wir uns wahrscheinlich sonderlich stark ab und das hast Du wahrscheinlich auch schon ein paar gehört. Nummer 2 ist natürlich das Team. Und wie schaffen wir's, die beiden Teams zu integrieren? Wo ist der Mehrwert? Und wie implementieren sich die Teams auch? [00:17:35] S1: Habt ihr jetzt im Großen erst mal schon mal vorgemacht, ne, dass ihr das könnt?
00:17:35 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:17:35] S1: Habt ihr jetzt im Großen erst mal schon mal vorgemacht, ne, dass ihr das könnt? [00:17:38] S0: Haben wir paarmal gelernt. Ich glaub, nicht immer im Positiven muss man auch verstehen. Ich glaub, wir haben da auch unsere Hausaufgaben gemacht. Ich glaub, wenn man, sag ich mal, im Laufe der Senderhistorie, wenn ich's richtig im Kopf hab, jetzt 6 Unternehmen, 7 Unternehmen übernommen und deswegen da auch viel Lehrgeld gezahlt, wie man Teams gut integriert. Und [00:17:57] S1: Ist immer das Schwierigste, ne, sagt jeder immer. Post Merger Integration ist das ist ein Horror eigentlich manchmal, ne?
00:17:57 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:17:57] S1: Ist immer das Schwierigste, ne, sagt jeder immer. Post Merger Integration ist das ist ein Horror eigentlich manchmal, ne? [00:18:01] S0: Ist leider immer wirklich das Schwierigste in der Hinsicht. Und da wieder zurückzukommen zur Bewertung, wir sind genau Nummer 1, Kunden Nummer 2, Team und Nummer 3, dieses Schnittstellenportfolio, was ich eigentlich auch grad schon angesprochen hab. Und da lag natürlich für uns vor allem der, sage ich mal, langfristige Wert dahinter, sodass wenn wir jetzt wieder zur Bewertung zurückkommst, wir eigentlich angeschaut haben, okay, was ist aus unserer Sicht die finanzielle Komponente, das Kundenportfolio und die finanziellen Themen, die sich daraus ergeben? Was ist es für uns aus 1 finanziellen Sicht wert? Und dann, was ist eigentlich der der Aufpreis oder der Mehrwert, den wir dann bereit sind, noch zu zahlen? Weil a sich in dem Fall die Teams auch sehr, sehr gut ergänzen. Also jetzt Stärken bei den und die, die wir so noch nicht hatten. Und zum Zweiten, was sind wir wert, den wir eben für diese langfristige Schnittstellenportfolio bereit sind zu zahlen? Das son bisschen vereinfacht gesagt, ohne jetzt genauen Zahlen zu finden, wir wie wir uns daran getastet haben. [00:18:59] S1: Ja, aber das, also wir sind jetzt hier kein Investigativpodcast, ne, aber jetzt hör ich raus, also wenn ihr das Cash machen konntet, ich hab wie gesagt keine Finanzierungsrunden gesehen bei Crunchbase. Entweder gibt's Finanzierungsrunden, die sind noch nicht eingetragen, ne, oder ihr seid schon profitabel.