00:08:08 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:08:08] S1: Und trotzdem, also jetzt hast Du von den beiden gesprochen, aber ich kann mir doch auch vorstellen, dass so Shareholder dahinter bei euch sehr genau hingucken und überlegen, was wird denn da jetzt eigentlich raus rausgenommen aus dem Unternehmen? Ist das relevant? Also ist das systemkritisch? Ist das vielleicht hinterher sogar der eigentliche Wert? Und und und das wird die nächste Frage auch, wie hängt man da überhaupt an son Preisschild dran? [00:08:26] S0: In der Tat ist natürlich unser ganzes, sag ich mal, Board ist oder war in diesem Prozess natürlich involviert ist. Natürlich auch ist, sag ich mal, da auch sehr, stark in dem ganzen Prozess dabei gewesen. Warum haben wir uns aber am Ende für diesen Weg entschieden? Weil wir einfach gemerkt haben, wenn wir eine Datenplattform für das Frachtgeschäft aufbauen wollen oder für ein Logistikmarkt aufbauen wollen, dann ist es wichtig, dass wir auch eine unabhängige Firma aufbauen. Und dann ist es ein 1 Service, den wir wahrscheinlich hätten durch sennder weiter aufbauen können, aber es wahrscheinlich nicht zu der Größe gebracht haben oder, sage ich mal, auch zu dem Ziel gebracht haben, was wir eigentlich vorhaben wollen. Weil natürlich, wir wissen alle, Daten sind wertvoll, Daten werden wahrscheinlich noch mal wertvoller in der ganzen KI- oder AI Transformation, in der wir uns alle befinden. Und darum war es auch uns wichtig, eine neutrale Plattform oder ein neutrales Unternehmen aufzubauen. Und das war eigentlich auch der Weg, den alle unsere Investoren damit eigentlich auch unterstützt haben.
00:08:26 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:08:26] S0: In der Tat ist natürlich unser ganzes, sag ich mal, Board ist oder war in diesem Prozess natürlich involviert ist. Natürlich auch ist, sag ich mal, da auch sehr, stark in dem ganzen Prozess dabei gewesen. Warum haben wir uns aber am Ende für diesen Weg entschieden? Weil wir einfach gemerkt haben, wenn wir eine Datenplattform für das Frachtgeschäft aufbauen wollen oder für ein Logistikmarkt aufbauen wollen, dann ist es wichtig, dass wir auch eine unabhängige Firma aufbauen. Und dann ist es ein 1 Service, den wir wahrscheinlich hätten durch sennder weiter aufbauen können, aber es wahrscheinlich nicht zu der Größe gebracht haben oder, sage ich mal, auch zu dem Ziel gebracht haben, was wir eigentlich vorhaben wollen. Weil natürlich, wir wissen alle, Daten sind wertvoll, Daten werden wahrscheinlich noch mal wertvoller in der ganzen KI- oder AI Transformation, in der wir uns alle befinden. Und darum war es auch uns wichtig, eine neutrale Plattform oder ein neutrales Unternehmen aufzubauen. Und das war eigentlich auch der Weg, den alle unsere Investoren damit eigentlich auch unterstützt haben. [00:09:26] S1: Der Markt, den ihr jetzt adressiert, was würdest Du sagen? Kann man den beziffern? Also ich ich hatte jetzt mal geschaut, ich hab keine Kapitalrunden, keine Finanzierungsrunden bei euch gesehen, ne? Deswegen weiß ich nicht genau, ob Du ein Pitch Deck hast, wo dann irgendwie son TAM drinsteht, aber könntest Du das sagen?
00:09:26 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:09:26] S1: Der Markt, den ihr jetzt adressiert, was würdest Du sagen? Kann man den beziffern? Also ich ich hatte jetzt mal geschaut, ich hab keine Kapitalrunden, keine Finanzierungsrunden bei euch gesehen, ne? Deswegen weiß ich nicht genau, ob Du ein Pitch Deck hast, wo dann irgendwie son TAM drinsteht, aber könntest Du das sagen? [00:09:38] S0: Wir, es gibt ein paar unterschiedliche Zahlen dafür. Ehrlich gesagt, ich vertraue keiner Zahl so zu 100 Prozent, deswegen tu ich mich da schwer, mal was zu sagen. In der Hinsicht, worauf wir uns aber fokussieren, sind eigentlich vor allem die großen Speditionen und Unternehmen. Also vielleicht fordert viele die Bauunternehmer und eigentlich, was wir so nennen, Distribution, also die helfen, sag ich mal, Verteilung von grad Supermärkten, Warehouses, Inner City und und solche Themen abzuwickeln. Das sind ein bisschen so unsere Kernsegmente, was für ich der Datenbedarf jetzt für versuchen, so verzichten. Ich hab ehrlich gesagt keine Zahl bisher, wo ich sag, das ist zu 100 Prozent valide. [00:10:22] S1: Ja, ich will versuchen, ein bisschen rauszuhorchen, was auch hier für eine Art von Unternehmen entsteht, also wie groß das mal werden kann, ne. Weil wir reden ja jetzt und das ist vielleicht auch die Brücke zum Thema von Leuten, wir reden ja vor dem Hintergrund 1 Übernahme und das finde ich auch schon beeindruckend, dass ihr so früh jetzt schon anfangt, Unternehmen zu übernehmen, die aber dann natürlich auch neue Märkte bedeuten eigentlich, ne.
00:10:22 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:10:22] S1: Ja, ich will versuchen, ein bisschen rauszuhorchen, was auch hier für eine Art von Unternehmen entsteht, also wie groß das mal werden kann, ne. Weil wir reden ja jetzt und das ist vielleicht auch die Brücke zum Thema von Leuten, wir reden ja vor dem Hintergrund 1 Übernahme und das finde ich auch schon beeindruckend, dass ihr so früh jetzt schon anfangt, Unternehmen zu übernehmen, die aber dann natürlich auch neue Märkte bedeuten eigentlich, ne. [00:10:38] S0: Also der der ich glaube über Marktgröße an sich brauchen wir uns keine keine keine Sorgen zu machen. [00:10:43] S1: Ja, okay. [00:10:44] S0: 2 Dinge. Nummer 1 ist es, glaube ich, weitaus einfacher als bei sennder ein globales Geschäft aufzubauen. Sprich, viele unserer Kunden nutzen uns Stand heute eigentlich schon auf mehreren Kontinenten hinweg, gerade in USA, aber auch vermehrt Süd- und Lateinamerika, Nordafrika und auch ein bisschen Asien. Wir sind mittlerweile in 35 Ländern. Das geht weitaus schneller als im Speditionsgeschäft, Du das damals machen könntest. Nummer 2 können wir, gibt es natürlich, sag ich mal, sammelt jedes Logistikunternehmen unendlich Daten. Und da auch son bisschen die die Akquisition, warum wir heute sprechen, zielt eigentlich darauf ab, irgendwie diesen Daten, dieses Datenportfolio, was wir abdecken können, massiv zu erweitern. Ich glaub, auf diesen 2 Komponenten muss man sich zum zum Glück zur Marktgröße keinerlei Gedanken machen.
00:10:44 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:10:44] S0: 2 Dinge. Nummer 1 ist es, glaube ich, weitaus einfacher als bei sennder ein globales Geschäft aufzubauen. Sprich, viele unserer Kunden nutzen uns Stand heute eigentlich schon auf mehreren Kontinenten hinweg, gerade in USA, aber auch vermehrt Süd- und Lateinamerika, Nordafrika und auch ein bisschen Asien. Wir sind mittlerweile in 35 Ländern. Das geht weitaus schneller als im Speditionsgeschäft, Du das damals machen könntest. Nummer 2 können wir, gibt es natürlich, sag ich mal, sammelt jedes Logistikunternehmen unendlich Daten. Und da auch son bisschen die die Akquisition, warum wir heute sprechen, zielt eigentlich darauf ab, irgendwie diesen Daten, dieses Datenportfolio, was wir abdecken können, massiv zu erweitern. Ich glaub, auf diesen 2 Komponenten muss man sich zum zum Glück zur Marktgröße keinerlei Gedanken machen. [00:11:31] S1: Das hört man ja immer wieder, ne, dass jetzt irgendwie, also Daten ist son bisschen der neue Burggraben eigentlich, ne, dass man versucht, dann irgendwie nicht zu disruptiert zu werden, indem man irgendwie Daten hat, die kein anderer hat. Kannst Du mal aus deiner Sicht sagen, wie wie bemisst man da oder wie wie ja doch, wie bemisst man Daten einen Wert? Also woher kommt der Wert von Daten und woher weiß man, ob Daten einen hohen Wert haben versus einen nicht
00:11:51 · Nicolaus Schefenacker
[00:11:51] S0: so hohen? Ich glaube, was am Allerwichtigste oder was vielleicht manchmal die Leute auch son bisschen verwechseln, ist. Und ich ich glaube, ich hab das Glück, dass ich das in der Speditionsbranche, die ja, sagen wir mal, sehr kostengetrieben ist und auch sehr hart im Umgang ist, glaub ich, von Anfang an gelernt. Das das Wichtigste ist ja eigentlich immer, was machst Du? Wie schaffst Du einen Mehrwert, einen qualifizierbaren Mehrwert für deinen Kunden zu generieren? Und das gibt's ganz groß natürlich 2 Dimensionen. A, hilfst schaffst Du's deinem Kunden zu helfen, mehr Wachstum zu generieren, also neue Kunden zu akquirieren? Oder schaffst Du es für deinen Kunden, die Kosten zu senken oder die Kosten gleichzuhalten, dass er quasi mit seinem bestehenden Kostenbasis mehr Umsatz abwickeln kann. Und in der Logistik ist klar hart. Das müssen wir bei sennder jeden Tag aufs Neue beweisen, warum wir jetzt, sage ich mal, was wir, warum wir jetzt die bessere Lösung wären, nur weil wir digital sind und wir, wie wir, sage ich mal, damals mit Software unsere Kunden besser gemacht haben und jetzt ist gleich quasi auf das. Und deswegen geht's eigentlich immer sehr, stark und alle in all unseren Kundengesprächen ist es am Ende wirklich immer ein Business Case. Also immer, wie viel Zeit schaffen unsere Kunden zu sparen beziehungsweise wie viel schaffen sie, ihre Qualität zu verbessern, ihren Kunden gegenüber, indem sie eben ihre Daten komplett konsolidiert auf 1 Plattform haben und darüber eben Prozesse abwickeln können? Oder was natürlich jetzt auch mehr und mehr kommt, gewisse KI Agenten darauf laufen zu lassen.