00:09:26 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:09:26] S1: Der Markt, den ihr jetzt adressiert, was würdest Du sagen? Kann man den beziffern? Also ich ich hatte jetzt mal geschaut, ich hab keine Kapitalrunden, keine Finanzierungsrunden bei euch gesehen, ne? Deswegen weiß ich nicht genau, ob Du ein Pitch Deck hast, wo dann irgendwie son TAM drinsteht, aber könntest Du das sagen? [00:09:38] S0: Wir, es gibt ein paar unterschiedliche Zahlen dafür. Ehrlich gesagt, ich vertraue keiner Zahl so zu 100 Prozent, deswegen tu ich mich da schwer, mal was zu sagen. In der Hinsicht, worauf wir uns aber fokussieren, sind eigentlich vor allem die großen Speditionen und Unternehmen. Also vielleicht fordert viele die Bauunternehmer und eigentlich, was wir so nennen, Distribution, also die helfen, sag ich mal, Verteilung von grad Supermärkten, Warehouses, Inner City und und solche Themen abzuwickeln. Das sind ein bisschen so unsere Kernsegmente, was für ich der Datenbedarf jetzt für versuchen, so verzichten. Ich hab ehrlich gesagt keine Zahl bisher, wo ich sag, das ist zu 100 Prozent valide. [00:10:22] S1: Ja, ich will versuchen, ein bisschen rauszuhorchen, was auch hier für eine Art von Unternehmen entsteht, also wie groß das mal werden kann, ne. Weil wir reden ja jetzt und das ist vielleicht auch die Brücke zum Thema von Leuten, wir reden ja vor dem Hintergrund 1 Übernahme und das finde ich auch schon beeindruckend, dass ihr so früh jetzt schon anfangt, Unternehmen zu übernehmen, die aber dann natürlich auch neue Märkte bedeuten eigentlich, ne.
00:10:22 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:10:22] S1: Ja, ich will versuchen, ein bisschen rauszuhorchen, was auch hier für eine Art von Unternehmen entsteht, also wie groß das mal werden kann, ne. Weil wir reden ja jetzt und das ist vielleicht auch die Brücke zum Thema von Leuten, wir reden ja vor dem Hintergrund 1 Übernahme und das finde ich auch schon beeindruckend, dass ihr so früh jetzt schon anfangt, Unternehmen zu übernehmen, die aber dann natürlich auch neue Märkte bedeuten eigentlich, ne. [00:10:38] S0: Also der der ich glaube über Marktgröße an sich brauchen wir uns keine keine keine Sorgen zu machen. [00:10:43] S1: Ja, okay. [00:10:44] S0: 2 Dinge. Nummer 1 ist es, glaube ich, weitaus einfacher als bei sennder ein globales Geschäft aufzubauen. Sprich, viele unserer Kunden nutzen uns Stand heute eigentlich schon auf mehreren Kontinenten hinweg, gerade in USA, aber auch vermehrt Süd- und Lateinamerika, Nordafrika und auch ein bisschen Asien. Wir sind mittlerweile in 35 Ländern. Das geht weitaus schneller als im Speditionsgeschäft, Du das damals machen könntest. Nummer 2 können wir, gibt es natürlich, sag ich mal, sammelt jedes Logistikunternehmen unendlich Daten. Und da auch son bisschen die die Akquisition, warum wir heute sprechen, zielt eigentlich darauf ab, irgendwie diesen Daten, dieses Datenportfolio, was wir abdecken können, massiv zu erweitern. Ich glaub, auf diesen 2 Komponenten muss man sich zum zum Glück zur Marktgröße keinerlei Gedanken machen.
00:10:44 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:10:44] S0: 2 Dinge. Nummer 1 ist es, glaube ich, weitaus einfacher als bei sennder ein globales Geschäft aufzubauen. Sprich, viele unserer Kunden nutzen uns Stand heute eigentlich schon auf mehreren Kontinenten hinweg, gerade in USA, aber auch vermehrt Süd- und Lateinamerika, Nordafrika und auch ein bisschen Asien. Wir sind mittlerweile in 35 Ländern. Das geht weitaus schneller als im Speditionsgeschäft, Du das damals machen könntest. Nummer 2 können wir, gibt es natürlich, sag ich mal, sammelt jedes Logistikunternehmen unendlich Daten. Und da auch son bisschen die die Akquisition, warum wir heute sprechen, zielt eigentlich darauf ab, irgendwie diesen Daten, dieses Datenportfolio, was wir abdecken können, massiv zu erweitern. Ich glaub, auf diesen 2 Komponenten muss man sich zum zum Glück zur Marktgröße keinerlei Gedanken machen. [00:11:31] S1: Das hört man ja immer wieder, ne, dass jetzt irgendwie, also Daten ist son bisschen der neue Burggraben eigentlich, ne, dass man versucht, dann irgendwie nicht zu disruptiert zu werden, indem man irgendwie Daten hat, die kein anderer hat. Kannst Du mal aus deiner Sicht sagen, wie wie bemisst man da oder wie wie ja doch, wie bemisst man Daten einen Wert? Also woher kommt der Wert von Daten und woher weiß man, ob Daten einen hohen Wert haben versus einen nicht
00:11:51 · Nicolaus Schefenacker
[00:11:51] S0: so hohen? Ich glaube, was am Allerwichtigste oder was vielleicht manchmal die Leute auch son bisschen verwechseln, ist. Und ich ich glaube, ich hab das Glück, dass ich das in der Speditionsbranche, die ja, sagen wir mal, sehr kostengetrieben ist und auch sehr hart im Umgang ist, glaub ich, von Anfang an gelernt. Das das Wichtigste ist ja eigentlich immer, was machst Du? Wie schaffst Du einen Mehrwert, einen qualifizierbaren Mehrwert für deinen Kunden zu generieren? Und das gibt's ganz groß natürlich 2 Dimensionen. A, hilfst schaffst Du's deinem Kunden zu helfen, mehr Wachstum zu generieren, also neue Kunden zu akquirieren? Oder schaffst Du es für deinen Kunden, die Kosten zu senken oder die Kosten gleichzuhalten, dass er quasi mit seinem bestehenden Kostenbasis mehr Umsatz abwickeln kann. Und in der Logistik ist klar hart. Das müssen wir bei sennder jeden Tag aufs Neue beweisen, warum wir jetzt, sage ich mal, was wir, warum wir jetzt die bessere Lösung wären, nur weil wir digital sind und wir, wie wir, sage ich mal, damals mit Software unsere Kunden besser gemacht haben und jetzt ist gleich quasi auf das. Und deswegen geht's eigentlich immer sehr, stark und alle in all unseren Kundengesprächen ist es am Ende wirklich immer ein Business Case. Also immer, wie viel Zeit schaffen unsere Kunden zu sparen beziehungsweise wie viel schaffen sie, ihre Qualität zu verbessern, ihren Kunden gegenüber, indem sie eben ihre Daten komplett konsolidiert auf 1 Plattform haben und darüber eben Prozesse abwickeln können? Oder was natürlich jetzt auch mehr und mehr kommt, gewisse KI Agenten darauf laufen zu lassen.
00:13:27 · Jan Thomas
[00:13:27] S1: Jetzt habt ihr, ne, wie gesagt, das der Grund der des Gesprächs heute, ihr habt Kinva heißt das Unternehmen, ne, wird's wahrscheinlich ausgesprochen übernommen. Aus Oslo. Erzähl doch mal, also da hab ich mich gefragt, sind ich, weil auch da hab ich keine keine Daten zu irgendwelchen Finanzierungsrunden gefunden. Ich weiß nicht, wie groß die sind, aber ist das nicht son Thema, das man auch hätte selbst bauen können?
00:13:44 · Nicolaus Schefenacker
[00:13:44] S0: Theoretisch, also Adol ist, Du hast recht, da kennen wir das Unternehmen aus Oslo, kennen wir vielleicht mal kurz zum Hintergrund, fokussiert sich darauf für ihre Kunden, ebenfalls Transportunternehmen und große Verlader darauf, die Kostentransparenz über ihr kompletten Logistik, Logistikspend aufzubereiten. Also zu verstehen, welche Transportunternehmer versuchen eigentlich für welche Kosten, welche Zusatzkosten gab es und stimmt das eigentlich mit den vertraglichen Vereinbarungen überein? Das ist Kinva, das Unternehmen, das wir in Oslo übernommen haben, passt damit sehr, sehr gut in unsere Strategie, eigentlich dieses Datenportfolio für unsere Kunden weiter zu erhöhen. CO3 liefert vor allem son bisschen das Operative. Was passiert statt heute in einem Logistiknetzwerk? Kinva liefert dazu die Kostenseite. Wo sind eigentlich welche Kosten und warum angefallen beziehungsweise waren diese Kosten überhaupt rechtens? Nach vertraglichen Aufstellung hätten wir das selber bauen können. Aus' technischen Sichtweise sicherlich. Aber ein Grund, warum wir ja auch, sag ich mal, bei bei sennder schon damals immer auch sehr, sehr stark inorganisch gewachsen sind, wie wir's nennen. Also über Akquisitionen ist, es ist immer schwerer, Technik wirklich so zu bauen, dass Kunden sie nutzen, sprich Kunden dafür zu gewinnen, aber in diesem Fall auch die ganzen Integrationen zu bauen. Weil das Kritische in unserem Geschäft natürlich und jetzt die kombinierte Firma, wir haben mehr als 600 verschiedene APIs zu verschiedenen Systemen in der gelangen der kompletten Logistikwirtschaftungskette. Jede APIs ist ja nicht nur, dass ich Entwickler bitte, ob er mal kurz diese API binden, bauen kann, aber in fast jedem, in allen dieser Cases brauchst Du auch den Ansprechpartner auf der anderen Seite, der dann auch die, sag ich mal, Schnittstelle so bereitstellt, dass sie auch für dich passt, dass die Security Settings passen, dass die Datenfreigaben passen und dass die Felder gleichlaufen. Das braucht sehr, sehr, sehr viel Zeit. Gerade wenn Du natürlich mit größeren Firmen und multinationalen Konzernen irgendwo arbeitest. Und das hätten wir das in ein oder anderthalb Jahren nachbauen können? Sicherlich nicht.