digital kompakt
00:09:11 · Florian Heinemann, Joël Kaczmarek
[00:09:11] S1: War Christoph Gerber, der auch den den den der ein oder andere sicherlich auch kennt, auch ein durchaus streitbarer Charakter ist. Also sehr geradeaus und offen. [00:09:20] S3: Ja, es war immer sehr schwer. Das war Christoph Gerber und Jörg Gerbich. Da hat man die immer schön durcheinandergebracht. Und ich hatte eine 1 sehr angenehmes Erlebnis einmal, als ich auf dem HTGF Family Day war in Bonn. Florian war ja auch das ein oder andere Mal da, bin ich dann mitm Flieger nach Berlin zurückgeflogen. Und dann bin ich eingestiegen in das Flugzeug. Ich hatte den Mittelplatz. Rechts neben mir saß Lydia Benkel. Gott hab sie selig, die gibt's leider nicht mehr, ist leider schon gestorben. Sehr coole Person aber. Die war M und A Beraterin von Lieferando. Und links neben mir saß Jörg Binnenbrücker, damals noch bei Du Mont Ventures. Heute hat er ja mit, Hilfe Florian. [00:09:50] S1: Cap [00:09:51] S3: Cap Damic, danke schön, 9 VC. Und die war richtig pisst alle beide auf mich. Rechts und links kriegte ich dann so drauf so, ja, ich erinner mich noch sehr genau. Als wir unsere Finanzierungsrunde bauen wollten mit irgendwie 10000000 Runde, die ist uns die Ohren geflogen, weil Du Arschloch irgend son Scheiß geschrieben hast. Dann durfte ich mich eine Stunde aufm Rückflug mit dem Talk, den ich grade gehalten hab, rechtfertigen, warum ich das da irgendwie so geschrieben hab und und und. Aber wir mochten uns ja hinterher immer noch, von daher war's okay.
00:09:51 · Joël Kaczmarek, S2
[00:09:51] S3: Cap Damic, danke schön, 9 VC. Und die war richtig pisst alle beide auf mich. Rechts und links kriegte ich dann so drauf so, ja, ich erinner mich noch sehr genau. Als wir unsere Finanzierungsrunde bauen wollten mit irgendwie 10000000 Runde, die ist uns die Ohren geflogen, weil Du Arschloch irgend son Scheiß geschrieben hast. Dann durfte ich mich eine Stunde aufm Rückflug mit dem Talk, den ich grade gehalten hab, rechtfertigen, warum ich das da irgendwie so geschrieben hab und und und. Aber wir mochten uns ja hinterher immer noch, von daher war's okay. [00:10:13] S2: Ging das manchmal so weit, dass Du dann wirklich da juristisch irgendwie Probleme bekommen hast oder ist das dann eher so, nee, Joël, das find ich nicht lustig und dabei lieb's dann auch?
00:10:22 · Joël Kaczmarek
[00:10:22] S3: Nee, lustigerweise war da gar nix. Also ich fand, die bewegenderen Sachen waren ja auch eher, wenn Du mit sonem Geschäftsführer redest und sagtest so, hier, ich hab gehört, ihr müsst 50 Leute entlassen oder ihr steht vor Insolvenz. Sag mal was, wir machen Artikel und so. Dann sagt er, ey, kannst Du bitte das Ding bis Montag zurückhalten? Ich red morgen erst mit meinem Team. Ich fänd irgendwie nicht cool, wenn die das aus der Presse erfahren. So auf dem Geschwindigkeitsniveau waren wir ja da teilweise. Das war eher bewegend. Ich glaub, wir haben einmal eine Abmahnung wegen Bildrechten bekommen, da haben wir was bei Wikipedia irgend ein Foto genommen, ansonsten war da gar nix. Das einzig andere Juristische war eigentlich beim Samwer son bisschen und auch da konnte ich's verstehen. Da haben wir hab ich ein Buch über die Samwer geschrieben, die Paten des Internets. Hab ja auch das ein oder andere, die ein oder andere Person da zitiert und dann fing irgendwann an die My Self und die Gala, glaube ich. Also irgendwie 2 solche Magazine, die jetzt eher so für Klatsch standen, über die Frauen von den 3 1 Artikel zu schreiben. Wirklich in 1 Woche. Der eine rief Montag an, der andere am Donnerstag oder so. Und dann haben sind die auf uns zugegangen und gesagt, sag mal, Freunde der guten Unterhaltung, könnt ihr da irgendwie die Frauenthemen rausnehmen und so? Und dann haben wir gesagt, ja, klar, kein Thema. Dann durften wir die Auflage nur abverkaufen und danach waren wir da. Also wenn ich eine Erstauflage in den Händen halte, lese ich quasi mehr über die Samwer als irgendeine Drittauflage.
00:11:27 · Florian Heinemann, Joël Kaczmarek
[00:11:27] S1: Wie viel Bücher hast Du verkauft eigentlich von von dem Buch dann am Ende? [00:11:30] S3: Oh, gute Frage. Ich hätte jetzt so die 10000 geschätzt oder noch, nee, nee, weniger wahrscheinlich, sechs-, siebeneinhalbtausend so in dem Dreh. [00:11:37] S1: Okay, aber was ja für ein Sachbuch, für Nischenthema jetzt gar nicht scheiße ist eigentlich, ne, muss man sagen. [00:11:42] S3: Ja, und ich man muss halt immer dazu sagen, mit Büchern verdienst Du ja kein Geld. Also ich glaub, die Leute, die mit Büchern Geld verdienen in Deutschland, die kannst Du Holger, [00:11:47] S1: erklär mal, was verdient man, was verdient man? Wir sind ja ein Wirtschaftspodcast, wenn ich, was verdient man fürn fürn Betrag ungefähr, wenn man son Buch verkauft für 30 Euro, was verdienst Du da als Autor? [00:11:56] S3: Also es gibt Staffeln, kriegst sozusagen Verträge, die sich je nach Anzahl verkaufter Bücher. Das heißt, wenn ich 5000 Bücher verkauft hab, krieg ich ab dann mehr prozentual Anteil an. Ich glaube, bei mir war das so, an den 20, 25 Euro hätt ich jetzt gesagt, hab ich so 2 Prozent 2 Euro oder so verdient. Ich glaub 10 Prozent und dann bin ich irgendwann von auch von 10 auf 15 hochgegangen mit Staffel und damit war ich schon im Topeck. Also da kam meine Buchagentor und meinte, ey, ist hier der beste Deal, den ich hier ausgehandelt hab. Das ist eigentlich drunter. Von daher, Story Short. Ich würd mal schätzen, ich hab so zwölf-, 15000 Euro mit dem Buch verdient und hab ein halbes Jahr dran geschrieben. Also wenn Du das in Was lernen
00:11:56 · Joël Kaczmarek, Florian Heinemann
[00:11:56] S3: Also es gibt Staffeln, kriegst sozusagen Verträge, die sich je nach Anzahl verkaufter Bücher. Das heißt, wenn ich 5000 Bücher verkauft hab, krieg ich ab dann mehr prozentual Anteil an. Ich glaube, bei mir war das so, an den 20, 25 Euro hätt ich jetzt gesagt, hab ich so 2 Prozent 2 Euro oder so verdient. Ich glaub 10 Prozent und dann bin ich irgendwann von auch von 10 auf 15 hochgegangen mit Staffel und damit war ich schon im Topeck. Also da kam meine Buchagentor und meinte, ey, ist hier der beste Deal, den ich hier ausgehandelt hab. Das ist eigentlich drunter. Von daher, Story Short. Ich würd mal schätzen, ich hab so zwölf-, 15000 Euro mit dem Buch verdient und hab ein halbes Jahr dran geschrieben. Also wenn Du das in Was lernen [00:12:29] S1: wir daraus? Sachbuchautor ist nicht unbedingt ein einträgliches Geschäft.
00:12:29 · Florian Heinemann, Joël Kaczmarek
[00:12:29] S1: wir daraus? Sachbuchautor ist nicht unbedingt ein einträgliches Geschäft. [00:12:33] S3: Ja, kommt drauf an, was man... Das Interessante war, hast Du eine Ahnung, wer die meiste... Deine deine Gilde ist es nämlich, wer die meist... Das meiste Geld mit Sachbüchern verdient? Professoren. Wirklich? Weil, ja wirklich, also der der Hebel bei Büchern ist ja der Vorschuss. Du musst immer ein hohen Vorschuss für dich raushandeln, weil wenn die dir schon viel übern Tisch geschoben haben, dann haben sie hinterher ein riesig hohen Druck, dass das Ding gut performt. Dann machen die sozusagen, geben die Gast die Verlage, dass das überall ausgestellt ist und so weiter. So, und ich hab ein Vorschuss von, ich glaub, fünf- oder 10000 Euro sind im Dreh gekriegt. Und wenn Du einen Autor bist von' universitären Buch, die Dinger werden halt jedes Jahr, muss, weiß ich, hast ein BWL Buch geschrieben, so das Standardwerk, werden halt Hunderte von denen in den Unis und die kosten ja nicht 10 Euro, sondern eher so 90 Euro. Dann kriegst Du auch schon mal Vorschüsse von 100000 Euro. Also da machst Du richtig Schmott, wenn Du da der große Zampano bist in Sachen BWL oder die Heinemann Methode in der VWL erklären kannst, dann... [00:13:26] S1: Wer kennt sie nicht? [00:13:27] S3: Ja. Ja. Ja.