01:02:54 · Toto Wolff, Philipp Westermeyer
[01:02:54] S2: Ja, absolut. Man eben da ist es auch die langfristige Perspektive, die man die man haben muss. Ferrari hat den damals elfjährigen Kimi nicht unter Vertrag genommen, weil einfach das Thema Formel 1 viel zu weit entfernt war. Also wer nimmt schon ein Kind unter Vertrag auf Basis von ein paar Go Kart Ergebnissen? Und das haben machen wir auch heute. Also unser jüngster Fahrer ist 11 wieder, den wir unter Vertrag haben. Natürlich, man hört die sehr positiven Geschichten wie ein Kimi, aber wir haben auch in unserem Junior Programm junge, junge Fahrer, junge Leute, die dann aus dem Programm wieder auch hinaus ausscheiden, weil einfach der Erfolg dann nicht gekommen ist. Aber wir versuchen schon und das ist mit dem Ola, der das Thema ja gut versteht, haben wir da den Austausch. Wir wissen heute schon, ohne jetzt das Thema zu übertreiben, wie sieht es in 2, 3, in 5 oder in 7 Jahren aus? Was ist unsere Fahrer Struktur dann? Und ich glaube, musst du es machen. Deswegen den Kimi haben wir ganz behutsam aufgebaut. [01:03:56] S0: Oder zum ersten Mal hast du die zum ersten Mal gesehen, den Kimi?
01:03:59 · Ola Källenius
[01:03:59] S1: Also wir haben den Kimi getroffen, wo er vielleicht 16 war, so was in der Größe in Ordnung. Und ich weiß ganz genau, als der Lewis dann entschieden hat, okay, er geht neue Wege, er bleibt immer Teil der Mercedes Familie, aber er darf woanders machen in seiner Karriere. Da stand ja das Team vor der Entscheidung. Trifft man jetzt diese sehr mutige Entscheidung? Weil er war ja nicht mal 18. Er ist ja 18 dann geworden in dem Jahr. Also quasi hat keinen Führerschein gehabt. Ja, ziemlich schneller Typ auf der Rennstrecke, aber durfte der von der Rennstrecke dann nicht nach Hause fahren. Ich weiß, dass wir da intensiv darüber gesprochen, hat Toto gesagt, lass uns jetzt die mutige Entscheidung treffen, ja? Ein Achtzehnjähriger da in den Zirkus reinzuwerfen, das das ist nicht ganz ohne. Und da gab's ja auch in der ersten Saison schon Zweifler oder die gesagt haben, war das richtig und und und. Jetzt in der zweiten Saison sieht man, dass es definitiv die richtige Entscheidung war. Aber was mir aufgefallen ist mit Kimi, als ich ihn das 1. Mal getroffen habe oder ich hab mit ihm jetzt am Dienstagabend telefoniert. Jetzt ist er 20. Ich mein, 20 ist ja kein Alter. Du redest da mit einem extrem sortierten Menschen, der für sein Alter, er er strahlt was aus, was ganz wenig Menschen haben. Ich hab zum Spaß gesagt zum Stefano Dominicali, ich habe früher die Kombination zwischen der italienischen und deutschen Nationalhymne bei Formel 1 habe ich gehasst, weil eine Ikone des Motorsports ja, auch wenn er bei Mercedes angefangen hat und danach heraufgehört hat, Vorhalt für Ferrari. Das war der Michael Schumacher. Das liebe ich, die Kombination zwischen der italienischen und der deutschen Nationalmannschaft.
01:05:47 · Philipp Westermeyer, Ola Källenius
[01:05:47] S0: Man muss sagen, bist mittlerweile auch Deutscher, ne? Das ist auch, vielleicht wissen Sie ja alle. [01:05:50] S1: Ja, ich seit 3 Jahren hab ich auch auch die deutsche Staatsbürgerschaft. So, ich bin jetzt wirklich Teil des Vereins, emotional schon länger natürlich. Aber wenn ich jetzt Kimi sehe, ich sehe einen Fahrer wie, man soll jetzt nicht zu viel sagen, am Anfang 1 Karriere, aber es gibt so Persönlichkeiten. Du triffst die, musst sie einfach nur angucken, wie die wie die mit dir reden, was die für einen Blick haben und und und. Und diesen Look, dieser Self Confidence Without Arroganz ist, was ich sagen würde. Ja, das finde ich, strahlt der Kimi aus. Und jetzt ist es Rennen für Rennen, where where fighting, aber das Fahrermanagement ohne ein Topauto wirst Du nicht Weltmeister. Wenn Du ein Topauto hast und keinen Topfahrer hast, wirst Du auch nicht Weltmeister. [01:06:39] S0: Ja, aber was ist denn [01:06:40] S1: Muss beides haben.
01:06:43 · Philipp Westermeyer
[01:06:43] S0: Ein Thema, das im Podcast immer wieder aufkommt. In Europa denken wir oft, wir müssten uns entscheiden. Wollen wir die schnellste beste Technik aus Übersee oder den sicheren Datenschutz aus der Heimat? Entweder Qualität oder Compliance. Umso erfreulicher aber, dass der Weltmarktführer für KI Voice Agenten direkt hier aus Europa kommt. Hört selbst. Realistischsten Stimmen und die intelligentesten Modelle. Bei uns bekommt ihr keine europäische Alternative, sondern den globalen Goldstandard. Du sagst also, mit eleven labs muss ich keinen Kompromiss eingehen? Genauso ist es. Du musst keine Qualität opfern, sicher zu sein. Unsere Agents werden komplett in der EU gehostet und sind DSGVO konform und für Enterprises gemacht. Wir verbinden uns per API mit euren Systemen und lösen Probleme am Telefon oder im Chat in Millisekunden. Und Folgendes spricht ebenfalls für sich, Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Klarna und Revolut setzen bereits auf den Weltmarktführer für KI Kundeninteraktionen. Auch Bertelsmann und Freenet vertrauen auf ElevenLabs. Also, hol dir das Beste aus beiden Welten, weltweite Spitzentechnologie und europäische Sicherheit. Starte jetzt auf ElevenLabs Punkt I o Schrägstrich OMR. Und auch meine Stimme wurde übrigens mit ElevenLabs erstellt. Und hast Du das bei, also ist das ja dieses, was Du grade beschrieben hast, dieses Confidence without Arroganz im Prinzip, das hast Du das auch im Toto gesehen? Ich mein, Du hast ja scheinbar die Aufgabe immer, Leute auszuwählen. Ich glaub, deine eigenen Kinder sind auch ganz talentiert. Ich hab 1 deiner Söhne an Harvard, McKinsey. Also Du hast da ja auch ein ganz guten Job gemacht, scheinbar. Was ist da, was ist da so die die die Magic Source?
01:08:36 · Ola Källenius
[01:08:36] S1: In in 1 in einem Unternehmen und besonders in einem großen Unternehmen ist Succession Management unglaublich wichtig. Und da hatte ich einen einen Mentor, einen Chef früher in meiner Karriere, als ich selber vielleicht die 30 war und ich kam zurück aus USA, kam hier nach Stuttgart, habe dann diese neuen oder der war eigentlich mein Chef Chef und ich habe den beobachtet. Er hat unglaublich viel Zeit in Personalarbeit eingesteckt. Also so in dem Sinne Talente spotten, die zu platzieren ein bisschen in dem Konzern, ist ja so ein großer Laden. Und selber in dem Alter insbesondere, Du denkst nicht sehr darüber nach, sondern bist nur fokussiert auf irgendeine Aufgabe zu lösen. Die Aufgabe, die Du hast. Du, ich muss unbedingt meine Aufgabe lösen und ich will das natürlich erfolgreich machen und ich möchte dann meinen Chefs zeigen, dass ich ein erfolgreiches Ergebnis und vergisst möglicherweise, dass es ist genauso wichtig, dann den nächsten Kimi zu finden. Vielleicht ist der Elfjährige, den wir jetzt gefunden haben. Später in der Karriere und mit steigendem Alter und hoffentlich steigender, dann siehst Du ein,. Weil Du hast es mit einem Staffellauf verglichen. Ich finde das ziemlich gut. Du läufst eine Strecke in diesem Staffellauf, aber das ist eine Strecke, dann musst Du den Stab übergeben. Aber es ist deine Aufgabe als Manager, den nächsten Läufer zu finden. So, wir stecken viel Zeit bei Mercedes rein, junge Talente zu spotten, versuchen die dann in verschiedene Positionen zu schicken. Es ist ja gut, wenn Du breit bist, vielleicht Ausland, vielleicht viele verschiedene Funktionen. Und für die, die Mercedes beobachten, rein jetzt als Wirtschaftsunternehmen, stellt man ja fest, das ist die Aufgabe des Aufsichtrats. Wir sozusagen bringen Kandidaten, der Aufsichtsrat entscheidet. Aber der halbe Vorstand von Mercedes sind jetzt Next Gen, junge Leute. Und das darfst Du nie zu spät anfangen und immer im Auge behalten.
01:10:49 · Philipp Westermeyer
[01:10:49] S0: Wie war das denn damals, als die Ferraris und andere deine Leute abwerben wollten aus dem Formel 1 Team? Als als ihr da sozusagen die die Wester crew hattet, was hast Du da gemacht, die Leute festzuhalten?