00:27:28 · Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:27:28] S0: Nee, geh ich auf jeden Fall mit. Also ich glaub, das dauert einfach auch etwas länger, das richtig aufzusetzen dann Kunde für Kunde und ich glaub, deshalb ist da dann auch diese Warteliste, aber dadurch, dass sie so eine also die Einzigen sind, die halt grade da sind und die, die sich dem Thema jetzt in dem Rahmen da widmen, glaube ich, können sie sich auch diese Warteliste da erlauben. [00:27:50] S1: Mhm. Was hindert die jetzt, diesen Markt hinterher richtig komplett zu erobern? Weil der Markt ist ja riesig, ne? Ich meine, jeder Deutsche wohnt irgendwie, ich weiß nicht, wie viel davon in in Wohnungen wohnen, die in also in Nichteigentumswohnungen, aber wird ja schon ein signifikanter Anteil sein. Wahrscheinlich haben wir doch in Deutschland irgendwie, weiß nicht, was habt ihr eine Vorstellung? Ich hab's nicht geguckt, aber so 5 bis 10000000. [00:28:08] S2: Ich glaub, 50 Prozent der Deutschen wohnen, knapp 50 Prozent wohnen zur Miete und da denke ich mal, die allermeisten in Wohnungen. Ja, so, also zu [00:28:16] S1: dritt, zu viert oder so was, ne? Irre, Wahnsinn. Also Also [00:28:20] S2: es gibt 30000 Hausverwaltungen in Deutschland, so viel hab ich mitgekriegt. Also da gibt's sehr viel Potenzial und ich glaub, bisher haben sie auch nur 20 übernommen. Also haben sie de facto noch 30000 Leistungen, die sie übernehmen könnten. Ja. Das denn [00:28:34] S1: der spannende Teil hinterher? Also sorry, dieses Übernehmen, weil der der das war mir nicht bewusst und passt für mich auch gar nicht so richtig rein. Also ist das entscheidend?
00:28:34 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:28:34] S1: der spannende Teil hinterher? Also sorry, dieses Übernehmen, weil der der das war mir nicht bewusst und passt für mich auch gar nicht so richtig rein. Also ist das entscheidend? [00:28:41] S2: Befeuert natürlich dein Wachstum und ich denke, das ist auch ein Grund dafür, dass die Runde jetzt so groß ausgefallen ist, weil ich denke, Du kannst Hausverwaltungen relativ günstig übernehmen. Also wenn Du dir Multiple's anguckst, also auf Umsatz oder Profit und dafür kriegst Du vermutlich darüber natürlich a die Mitarbeiter, die Du trotzdem immer brauchst, also hilft Dir sozusagen im Hiring beim Wachstum, aber natürlich auch die Bestell. [00:29:03] S1: Und dann kriegst Du, entschuldige, wenn ich da reingehe, Manuel, dann kriegst Du halt genau die Mitarbeiter, die nicht ans Telefon gehen, die wir, über die wir grad gesprochen hatten. Also dann holst dir vielleicht eher ein Mindset rein, was Du eigentlich nicht haben willst, ne? [00:29:13] S2: Das muss man natürlich sehen, aber vielleicht liegt's auch nicht immer an den Mitarbeitern, dass sie nicht ans Telefon gehen, sondern weil sie einfach überlastet sind. Ja. Das ist immer son bisschen die Frage natürlich, wie waren die vorher aufgestellt? Also ich denke, die typische Hausverwaltung besteht aus sehr wenigen, auf jeden Fall einstellige Anzahl an Mitarbeitern, die dann doch ein relativ breites Spektrum an Themen haben und sicherlich, also ich stell mir die Tools der typischen Hausverwaltung eher so wie Windows 95 vor, dass das natürlich alles sehr hakelig ist [00:29:39] S1: Ja.
00:29:39 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:29:39] S1: Ja. [00:29:39] S2: Mit ein bisschen mehr Rückenwind da auch ein besseren Job liefern könnten. [00:29:43] S1: Ja, also total spannende Frage, finde ich. Also können wir jetzt natürlich nur mutmaßen auch wieder, aber ich würde fast denken, wenn Du jetzt Leute, die Windows 95 gewohnt sind, dann vor moderne Tools setzt, ich weiß nicht, ob das dann irgendwie... Also ist eine schöne Vorstellung, dass man die jetzt in die in die ins nächste Zeitalter holt, aber ob das die richtigen Leute sind, I don't know oder ob man nicht vielleicht, wenn man eine Hausverwaltung übernimmt, eher guckt, wo hast son Nachfolgeproblem, die sowieso zumachen würden und versuchst dann son Kundenstamm zu übernehmen eigentlich eher, ne. [00:30:08] S2: Ja, ich denk, das ist auch die Hauptmotivation, aber ich denk, da, wo man gute Mitarbeiter mitkriegt und Du wirst sie brauchen. Also einfach die Leute, die draußen auf der Straße auch die Übergaben machen oder bei sonstigen Themen helfen, Darum wirst Du nie drum rumkommen. Richtig, ja, stimmt. Also es bleibt auch ein operatives Business. Also auch in 20 Jahren vermutlich ist das ein Thema, na, vielleicht fahren dann lauter humanoide Roboter herum, aber so lang ist es auf jeden Fall erst mal auch eine starke menschliche Komponente, die man auch mit abbilden muss in seinem Businessmodell. [00:30:37] S1: Da hat kurz wieder deine Vergangenheit durchgeschimmert, ne, Manuel? [00:30:40] S2: Ja. Ja, da komm ich nicht los.
00:30:40 · Emanuel Pallua, Jan Thomas, Jessica Wimalasooriyar
[00:30:40] S2: Ja. Ja, da komm ich nicht los. [00:30:43] S1: Ja. Aber das, dann gebt ihr beide noch mal ein Tipp ab, wie groß werden die oder was war auch die nächste Runde? Wann sehen wir die? Wie groß muss die werden? Kann die werden? [00:30:52] S2: Ja, kann auch sein, dass das die Letzte war und je nachdem, wie gut man dann auch dieses Aufkaufen hinkriegt, das vielleicht auch später über Fremdkapital und mit den 50000000 primär weiter Tech- Expansion vorantreibt und das Aufkaufen wirklich über irgend ein anderes geracetes Vehikel löst. Aber sonst kann ich mir schon gut vorstellen, dass das ein Kandidat für Unicorn ist. Also sehe jetzt nicht, was dagegen sprechen könnte in der Marktdimension. Sonst ist Deutschland ein Markt, aber das lässt sich sicherlich auch in anderen Ländern gut ausrollen. [00:31:27] S1: Mhm. Jessica, was meinst Du? [00:31:28] S0: Ja, sehe ich eigentlich auch so. Also ich glaub, die die in Accents Sets sind auf jeden Fall wahrscheinlich die diese Warteliste erst mal abarbeiten. Aber an für sich glaub ich auch, dass das ziemlich groß werden kann, vor allen Dingen, weil sie da auch son, ja, die Einzigen sind, die da jetzt so rangehen und auch dieses doppelte Modell einfach haben mit dem Rollout und der Software und diese AI Disruption da einfach auch sehr passend ist irgendwie zum zum aktuellen Zeitgeist und ja, also ich denk, da wird sich auf jeden Fall noch was zeigen.
00:32:03 · Jan Thomas
[00:32:03] S1: Vielleicht noch ganz kurz zum Schluss noch einmal dieser Punkt, die haben ja wirklich in den Abgrund geguckt, ne. Also der der Din Bisevac heißt er, glaub ich, hat das dann irgendwie auch sehr, sag mal, sehr offen geteilt. Wie gesagt, rückblickend dann immer leichter als in dem Moment. Aber da man hat schon gemerkt, das war eine harte Zeit, durch die sie gegangen sind. Er hat irgendwie gesagt, 14000000 Dollar verbrannt, ne. Das war scheinbar, klingt so bisschen nach der letzten Runde und dann hat irgendwie Cap Nemic ist dann irgendwie da eingesprungen. Und sie haben einfach diesen Product Market Fit nicht gefunden. Immanuel hast vorhin schon gesagt, dann kam ein neuer CEO an Bord und dann haben sie angefangen mit diesen M und A-Transaktionen und so. Diese Phase, also wie nah muss da ein Investor dran sein? Welche Rolle spielt ein Investor in dem Moment? Weil das ist ja eigentlich, da da gibt's ja ganz, ganz viele Entscheidungen, die man treffen muss. Viele Leute wurden entlassen und da auch nicht die Flinte ins Korn zu werfen, sondern zu sagen, wir finden da noch ein Weg, ist ja echt auch eine,
00:32:45 · Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar
[00:32:45] S2: Auf jeden Fall, also für alle Beteiligten, dass man da beigeblieben ist. Ich glaube, gab ursprünglich auch, also 2 16, 2 VCs, von denen habe ich jetzt dann nicht mehr so viel gelesen, also die haben vielleicht das Interesse irgendwann verloren und die nächste Welle kam rein. Also ich glaube es auch, also klar als VC dabeizubleiben immer gut, aber besonders als Gründungsteam es zu schaffen, den Pivot vernünftig so zu verkaufen an neue Investoren, dass die auch dran glauben, obwohl da schon eine sehr große Historie mit langem Cap Table oder hohen Lectreffs in der Firma steckt und auch das Modell so zu ändern, dass es eben zu sonem vermutlich doch sehr guten Erfolg wird wie das jetzt. Denke, da hat die neue AI Welle sehr, sehr stark natürlich auch geholfen und das von time gut aufgestellt. Aber klar, ich glaube an allen Fronten echt superschwierig. [00:33:31] S0: Ich find auch ehrlich gesagt, also ich hab in dem letzten Jahr aber auch ehrlich gesagt einige Modelle gesehen, die son krassen Pivot hingelegt haben und sich dann auch wieder irgendwie neu orientiert haben und neue Investoren dann auch an Bord genommen haben. Also ich glaube, ist ja gar nicht so ungewöhnlich, dass Start ups sich dann noch mal neu erfinden, weil sie am Anfang einfach diesen Product Market Fit nicht finden oder irgend ein Modell haben, was einfach nicht attraktiv ist. Das vorherigen Modell jetzt auch irgendwie nicht so spannend. Also da finde ich das hier jetzt schon besser, was sie machen.