00:21:39 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:21:39] S2: Ja, also kurz noch mal dazu, also ich hatte ja gesagt eingangs Digitalisierung von Haus mittlerweile aber eher ein Roll-up und eigene Hausverwaltung geworden. Also die kaufen zum einen bestehende Hausverwaltung auf, also dort, wo zum Beispiel der aktuelle Eigentümer sagt, er möchte in Rente gehen, hat keine Lust mehr, wird dann von Buena übernommen und integriert. Auf der anderen Seite bieten sie aber selbst ihre Hausverwaltungsdienstleistungen an Eigentümer an, die wechselwillig sind. Und das sind in diesem Markt, glaube ich, sehr viele, weil die typische Hausverwaltung eher einen mittelmäßigen Job macht und daher, glaube ich, dort auch viel Wechsel stattfindet. Also machen son bisschen beides in einem und sind aber dabei sehr stark auch auf ihre Software, AI Tools und so weiter fokussiert, diesen Markt möglichst stark zu digitalisieren. Ich denke, wenn man sich alle Rollups, alle Digitalisierungsgames anguckt, ist Hausverwaltung vermutlich 1 der Bestgeeigneten dafür, besonders was halt das ganze Back Office angeht, dass es natürlich immer eine physische Komponente gibt mit Wohnungsübergaben, Handwerkerleistung und so. Daran wird sich auch mit AI nicht so viel ändern, aber zumindest im Hintergrund kann man da sehr, sehr viel machen. [00:22:53] S1: Mhm. Und also Zufriedenheitsscore für Hausverwaltung geht so, ne, in der in der breiten in der breiten Masse? [00:23:01] S2: Ja, geht vermutlich eher so auf die 2 Google Sterne. Ja.
00:23:01 · Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas
[00:23:01] S2: Ja, geht vermutlich eher so auf die 2 Google Sterne. Ja. [00:23:06] S0: Ich weiß gar nicht, ob so viele überhaupt ihre Hausverwaltung erreichen. Ich glaub, das ist vor allen Dingen hier in Berlin auch son riesiges Thema, finde ich. Also bei mir geht's jetzt mittlerweile, aber ich hatte auch schon Hausverwaltungen, die waren einfach nicht erreichbar. Da musste man einen Brief schreiben, den ausdrucken und Und ich glaub, da ist das halt jetzt schon definitiv ein sehr guter Ansatz bei dem Markt in Deutschland vor allen Dingen. [00:23:32] S1: Das mit dem Roll up Game, das war mir gar nicht so klar, das können wir vielleicht auch gleich noch mal besprechen, aber erst mal so, ich hab keine Preise gefunden bei denen auf der Seite und so. Man geht aber davon aus, das ist relativ relativ profitabel dann auch hinterher oder man kriegt es zumindest leicht profitabel, ne? [00:23:45] S2: Ja, ich denk schon. [00:23:46] S1: So So Einheit dahinter, ne?
00:23:46 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:23:46] S1: So So Einheit dahinter, ne? [00:23:47] S2: Ja, genau. Also jede Hausverwaltung agiert, denk ich mal, profitabel, sonst gäb's die nicht mehr lange am Markt. Das ist jetzt ja kein typischer Venture Case. Ich glaub, so typischerweise kann man 20 bis 30 Euro pro Monat pro Wohnung nehmen und die Kosten entstehen meistens nicht. Und besonders, wenn Du es eben hinkriegst, digital die Abrechnung zu machen, Anfragen der Mieter oder Eigentümer zu händeln, ist auch viel weniger natürlich im Hintergrund, was an manuellen Tagen passieren muss. Und ich glaub, dann kann son ganzes Wohnhaus, besonders wenn's viele Einheiten geht, da schon auf monatlicher Ebene sehr profitabel sein. [00:24:22] S1: Und Zielgruppe sind wahrscheinlich eben so, ich weiß nicht, Eigenheimbesitzer mit irgendwie einigen oder also wenigen Mehrfamilienhäusern, ne. So richtige Wohngesellschaften und so was sind da wahrscheinlich wiederum nicht das nicht die Zielgruppe, ne?
00:24:22 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:24:22] S1: Und Zielgruppe sind wahrscheinlich eben so, ich weiß nicht, Eigenheimbesitzer mit irgendwie einigen oder also wenigen Mehrfamilienhäusern, ne. So richtige Wohngesellschaften und so was sind da wahrscheinlich wiederum nicht das nicht die Zielgruppe, ne? [00:24:35] S2: Nee, also ich glaub, so große deutsche Brunnen und ähnliche, die haben eigene Hausverwaltung. Das geht Genau. Eigentlich über das Ziel hinaus dann aber schon Eigentümer, die mehr als eine Wohnung, ja, Eigentum nennen. Also dann eher ganze Hausbesitzer oder natürlich mit größeren Portfolios. Ich glaub, aktuell haben sie 60000 Wohnungen an der Management, wenn man das so nennen kann, aber sagen auch, dass sie eine Warteliste von 5000 Eigentümern haben, was natürlich dementsprechend auch noch mal, nicht 10 Wohnungen oder so pro Eigentümer, also ungefähr das Doppelte noch mal oder quasi das Gleiche noch mal für eine Verdopplung ausreichend in der Warteliste. [00:25:13] S1: Das wäre ja schon stark, ne? 60000, dann hast Du irgendwie, Du sagst gerade 30 Euro, ne? Das das sind ja fast bei 2000000 Umsatz pro Monat. [00:25:20] S2: Ja, das entspricht ziemlich genau dem, was Sie selbst sagen von sich. Sind ja 25000000 eher Ja, guck. Gut geschätzt. [00:25:26] S1: Nee, ich bin aber deinen Zahlen gefolgt grade, ja, ne? Also spannend, Okay, also da das das macht natürlich Laune, ne? Und dann, was was glaubt ihr, also wie welche Kosten muss man dagegen rechnen? [00:25:36] S2: Ja, im Prinzip die ganzen Handwerkerleistungen und so was, das wird natürlich besonders abgerechnet. Genau, das ist ja nicht dein Thema.
00:25:36 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:25:36] S2: Ja, im Prinzip die ganzen Handwerkerleistungen und so was, das wird natürlich besonders abgerechnet. Genau, das ist ja nicht dein Thema. [00:25:42] S1: Ist ja jetzt nur Verwaltung eigentlich und Kommission. [00:25:44] S2: Genau, ist nur Verwaltung und umso mehr Du da digitalisieren kannst über eben AI Anrufbeantworter, AI E-Mail-Zyklen, also ich schreib eine E-Mail an meine Hausverwaltung, hey, mein Wasserhahn tropft. Das Tool weist das einzuordnen und beauftragt quasi automatisch einen Handwerker. Muss ja gar kein Mensch mehr im Loop sein. Gleiche bei eben der Abrechnung und dann denke ich mal so Sachen wie Wohnungsübergaben werden auch nochmal extra gecharged und daher Jetzt [00:26:11] S1: krieg ich grad Gänsehaut hier. Du, also das ist ja das ist das klingt ja zu gut, wahr zu sein eigentlich. [00:26:15] S2: Ja, das war einfach ist sicherlich auch nicht, weil's ja schon sehr kleinteilig ist, wenn man natürlich auch nur von Stadt zu Stadt quasi kann, weil man ja überall wieder ein Netzwerk an Handwerkern aufbauen muss und Okay. Auch lokal sich auskennen sollte. Aber irgendwo hatte ich gesehen, dass so 30 bis 50 Prozent Zeitersparnis durch AI schon möglich ist. [00:26:34] S1: Zeitersparnis und wahrscheinlich eben trotzdem die steigt, ne, würde ich fast denken.
00:26:34 · Jan Thomas, Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar
[00:26:34] S1: Zeitersparnis und wahrscheinlich eben trotzdem die steigt, ne, würde ich fast denken. [00:26:38] S2: Ja, weil also wenn ich jetzt bei meiner Hausverwaltung anrufe, siebenmal niemanden erreiche, dann bin ich natürlich genervt und eigentlich hab hat man ja wirklich vermutlich irgendwie so 95 Prozent aller Anfragen sind sie irgendwelche Standardcases. Genau. Wenn die automatisch gelöst werden über Anrufbeantworter, eine App oder so, Hauptsache ich hab' Lösung, dann bin ich doch glücklich. [00:26:57] S1: Wie cool ist das denn? Könnt ihr euch denn die Warteliste erklären? Das war mir nicht bewusst. Wie kann das denn sein, dass ein Start-up sich' Warteliste erlaubt? [00:27:05] S2: Ja, ich denk mal, die müssen ihr Backoffice auch skalieren, die Technik ausrollen und so weiter. Also ja, ist schon eine relativ ordentliche Warteliste, aber spricht auch zumindest dafür, dass sie Qualität im Fokus haben und da nicht überexpandieren wollen, ohne die Leistung wirklich liefern zu können. Also, ich finde das ist auch ein ganz gutes Zeichen. Mhm. Entschuldigung Jessica. [00:27:28] S0: Nee, geh ich auf jeden Fall mit. Also ich glaub, das dauert einfach auch etwas länger, das richtig aufzusetzen dann Kunde für Kunde und ich glaub, deshalb ist da dann auch diese Warteliste, aber dadurch, dass sie so eine also die Einzigen sind, die halt grade da sind und die, die sich dem Thema jetzt in dem Rahmen da widmen, glaube ich, können sie sich auch diese Warteliste da erlauben.