Startup Insider
00:54:33 · Fredrik Harkort
[00:54:33] S1: So bisschen zu zu viel Speck
00:54:34 · Jan Thomas
[00:54:34] S2: angesetzt hat, ne? Also so und da immer zu sagen, hey und und bei ihnen war das jetzt auch cool, weil sie halt irgendwie sagte, 70 Prozent der Leute arbeiten im im Bereich Tech. Also das ist schon mal irgendwie cool aufgestellt, fand ich. Und dann aber hat er erzählt über den Christian, also er ist jetzt er ist da als als, ne, was ist er als ist er reingekommen, macht mittlerweile also auch Marketing und Growth und solche Geschichten, aber hat gesagt, er ist die ganze Zeit dabei, sich mit dem Christian, dem Christian Hecker zu reiben. Und er sagte, das ist auch ein krasser CEO. Mhm. Und der verbringt viel Zeit damit, makroökonomisch über die Zukunft nachzudenken und Thesen zu entwickeln. Und das finde ich, das ist ja der andere Punkt, den ich spannend finde, ja, dass Du überhaupt mal ein Blick hast über auf den Markt, wohin geht denn der Markt in der Zukunft? Weil wenn ich jetzt zum Beispiel und darauf will ich letztendlich hinaus in der jetzigen, wir reden die ganze Zeit über KI Unternehmen, die halt wirklich so schnell gebaut sind und dann irgendwie wahrscheinlich auch schnell Product Marker finden oder so. Aber das die haben ja, wir haben letztes Mal über Adobe gesprochen, ja? Mhm. Adobe, da kommen jetzt plötzlich selbst gebaute Adobe Klone die Ecke. Ja. Das darfst Du als Adobe nicht irgendwann aus der Presse hören. Das musst Du irgendwie 3 bis 6 Monate vorher erahnen, ja, dass so was passieren kann. Und das gilt jetzt nicht nur für Adobe, das gilt auch für dich im Kleinen. Was gibt's denn für Veränderungen, die einem mein Unternehmen irgendwie in den nächsten ein, 2 Jahren treffen könnten? Ist ja schöner, sich dann langsam drauf vorzubereiten als so radikal, darauf will ich hinaus.
00:55:50 · Fredrik Harkort, Jan Thomas, S3
[00:55:50] S1: Und es ist superspannend, wie Du es auch framest, weil am Ende des Tages, ich hab da vor ein paar Monaten mal mit meinem Dad drüber gesprochen, wir hatten auch eine Phase bei Cleverly, wo wir auch eine kleine Restrukturierung hatten, ja. Wir waren, glaube ich, in der Spitze paaren 60 und dann haben wir restrukturiert auf dann 30, 32 oder so was. Also kann man schon, war schon fast, ja, war schon fast die Hälfte der Leute. In der Phase hab ich mit meinem Dad drüber sehr viel gesprochen, der der klassische Kaufmann ist. Und der war, der hat halt hat hat mich belächelt, ja, weil er gesagt hat, ja Fredrik, so also es wie Väter manchmal so grausam sein könnten, das wäre mir nie passiert. Das so danke, das hat mir sehr geholfen, weil weil am Ende des Tages ich als Kaufmann nie mehr ausgegeben habe, was ich als ich eingenommen habe und, und das genau dazu zu deinem zweiten Punkt, mich immer sehr stark damit beschäftigt hab, was macht eigentlich das Umfeld, die Konkurrenz und wie muss ich eigentlich morgen auf also mich heute aufstellen, morgen noch Geschäft zu haben? So, das ist doch ganz normal. Und ich glaube, dass da da darauf kann man's dann am Ende auch auch runterbrechen, weswegen ich ja auch ein großer Fan bin, Jan, wie Du weißt vom ganzen Thema Bootstrapping und und und und... [00:57:00] S2: Ich hab's hier stehen, als hättest Du's jetzt erahnt, weil ich hab [00:57:02] S3: das hier als Frage für
00:57:02 · S3, Jan Thomas, Fredrik Harkort
[00:57:02] S3: das hier als Frage für [00:57:03] S2: mich noch stehen aus deiner Erfahrung, wenn Du da so tief drin bist, ob nicht vermutlich Bootstrapping Startup sogar deutlich weniger an son Punkt kommen und seltener, ja, weil weil die weil die Gründer einfach ein ganz anderes Mindset haben und nicht nicht irgendwie, ne, die leben ja son bisschen von der Hand im Mund, die müssen erst mal irgendwie, ich hab gerade gestern wieder mit einem gesprochen, der hat irgendwie 25000000 geboostrappt, also Umsatz und da zweieinhalb 200000000 Euro Gewinn, Den würde das jetzt, der kommt nicht, der läuft nicht in son offenes Messer rein. [00:57:29] S1: Ich würde und Du ich weiß, dass Du dass Du das dass Du das, weil Du nicht pauschal auch sagen magst, dass Du das nicht mitgehen würdest, aber ich würde sagen, dass die das Bootstrap Unternehmer sind die besseren Unternehmer, müssen die besseren Unternehmer sein, weil sie deutlich [00:57:44] S2: Nee, nee, nee, deutlich Nee, nee, nee, nee, [00:57:47] S1: nee, also das Das war mir klar, [00:57:48] S2: dass Das wird jetzt nicht die Headline, das wird nicht die Headline von diesem Podcast, wo Du
00:57:48 · Jan Thomas, Fredrik Harkort
[00:57:48] S2: dass Das wird jetzt nicht die Headline, das wird nicht die Headline von diesem Podcast, wo Du [00:57:51] S1: dagegen argumentieren würdest. Aber und sozusagen auf meine eigene Haut zu nehmen und ich hab das auch bei bei anderer Gelegenheit ja auch schon mal gesagt, haben damals bei Cleverly viel zu früh viel zu viel Geld bekommen, 2 2200000 Euro irgendwie in den ersten 12 plus Monaten und damit konnten wir alles Mögliche machen. Hätten wir das nicht gehabt, hätten wir nur sehr wenig machen können und das hätte uns auf jeden Fall effizienter gemacht. Und wir hätten früher Dinge gelernt, die die die über Geld übertüncht waren, ja? Das kann man einfach so so sagen. Und ja, es gibt wiederum andere Modelle, wo das gar nicht geht und so weiter und so fort. Und es gibt großartige Unternehmer.
00:58:29 · Jan Thomas
[00:58:29] S2: Ich referenzier jetzt kurz auf die Folge 52, wo ich dir schon gesagt habe, was Fredrik nicht über Fredrik wusste, ne. Und 1 davon ist ja der Mann voller Widersprüche, weil Du bist zeitgleich bist ja zeitgleich ein 1 Fan von Red Oceans, hast Du gesagt. Und ein Red Ocean bedeutet ja auf der anderen Seite, da ist viel Konkurrenz und wenn Du dann ne, dann dann kannst Du hier nicht mit deinem Floß kommen, dann dann brauchst Du dann brauchst Du ein Außenbootmotor und der kostet. Ja. Ja? Ja. Weißt Du, was ich meine? Also das ist dann schon, ich will da nur sagen, deswegen würde ich halt diese Pauschalaussage gerne schnell streichen. Vielleicht können wir auch das Audio Team, liebe Grüße bitten, einmal rauszuschneiden. Nein, nein, es macht nur Spaß, aber ich will damit nur sagen, ich glaub, das sind einfach das sind unterschiedliche Anforderungen der Märkte, der Situation und auch andere Unternehmen, die gebaut werden, ja? Da gibt's vielleicht hier und da mal Überschneidungen, aber ein Trade Republic könnte nicht gebaut werden aus dem Bootstrapping heraus, weil man, ne. So. Und das ist trotzdem ein tolles Unternehmen und wahrscheinlich sind es auch begnadete Unternehmer, die es bauen, ne. Deswegen wird man solchen Leuten dann nicht gerecht, wenn man die pauschal sagt, da ist jemand, der hat jetzt irgendwie 2000000 Geburtsströp, der ist einfach besser.