Startup Insider
00:53:05 · Jan Thomas
[00:53:05] S2: Ja, ja, genau. Ist unternehmerisch vielleicht nicht zu verantworten, ihn zu halten, da bin ich bei dir, ne. Ja. Von daher, ne. Ich find was, vielleicht mal kurz eine Brücke zu, ich hab ein wirklich spannendes Interview geführt diese Woche, hab ich dir, glaub ich, auch im Vorgespräch schon kurz erzählt und zwar der Julian Collin war bei mir von Trade Republic. Der ist sehr früh da rein, das ist ganz spannend. Der war vorher bei und hat da die Runde in Trade Republic damals, die also mehrere fasziniert, also wer Trade Republic nicht kennt, 12000000000 war, glaube ich, die letzte Bewertung. Also das, glaube ich, zweitwertvollste Unternehmen der Startup Szene in Deutschland, wenn ich's richtig weiß. Und Creandum hat mit Project A damals nach 4 Jahren haben sie die Runde geleadet, ja, die 1. Runde, als sie ausm, die waren 4 Jahre lang im Stealth Mode. Und haben und das finde ich auch spannend, vielleicht ganz kurze Zeit nur, weil es wirklich, wir verlinken das auch gerne, weil es echt, das war ein cooles Interview, haben haben am Anfang kein Geld bekommen. Aha. Ja? Ist ihnen nicht gelungen. Also wie viele das, Helonas hat man's auch schon gehört und so was. Ganz ganz viele Großunternehmen tun sich schwer damit, also im Nachgang Großunternehmen tun sich schwer damit am Anfang Geld zu bekommen. Mhm. Und weil der hat aber 2 Sachen gesagt, deswegen komme ich drauf und ich glaube, so bei Frühindikatoren, ne, also er hat zum einen erzählt, Trade Republic hat im Branchenvergleich, also wenn Du's jetzt vergleichst mit Scalable oder mit n twenty six oder vielleicht auch Revolut und so was, einen Bruchteil der Mitarbeiter pro Umsatz. Ja. Ja? Und das finde ich, ist erst mal, also ich will damit sagen, ich glaub so in der Vorphase ab ab und zu mal zu gucken, wie sind denn so die die Konkurrenten aufgestellt? Mhm. Ja? Weil das gibt dir ja schon mal ein Indikator dafür, ob dein Unternehmen zu fett ist, hast Du durch vorhin gesagt, ne?
00:54:33 · Fredrik Harkort
[00:54:33] S1: So bisschen zu zu viel Speck
00:54:34 · Jan Thomas
[00:54:34] S2: angesetzt hat, ne? Also so und da immer zu sagen, hey und und bei ihnen war das jetzt auch cool, weil sie halt irgendwie sagte, 70 Prozent der Leute arbeiten im im Bereich Tech. Also das ist schon mal irgendwie cool aufgestellt, fand ich. Und dann aber hat er erzählt über den Christian, also er ist jetzt er ist da als als, ne, was ist er als ist er reingekommen, macht mittlerweile also auch Marketing und Growth und solche Geschichten, aber hat gesagt, er ist die ganze Zeit dabei, sich mit dem Christian, dem Christian Hecker zu reiben. Und er sagte, das ist auch ein krasser CEO. Mhm. Und der verbringt viel Zeit damit, makroökonomisch über die Zukunft nachzudenken und Thesen zu entwickeln. Und das finde ich, das ist ja der andere Punkt, den ich spannend finde, ja, dass Du überhaupt mal ein Blick hast über auf den Markt, wohin geht denn der Markt in der Zukunft? Weil wenn ich jetzt zum Beispiel und darauf will ich letztendlich hinaus in der jetzigen, wir reden die ganze Zeit über KI Unternehmen, die halt wirklich so schnell gebaut sind und dann irgendwie wahrscheinlich auch schnell Product Marker finden oder so. Aber das die haben ja, wir haben letztes Mal über Adobe gesprochen, ja? Mhm. Adobe, da kommen jetzt plötzlich selbst gebaute Adobe Klone die Ecke. Ja. Das darfst Du als Adobe nicht irgendwann aus der Presse hören. Das musst Du irgendwie 3 bis 6 Monate vorher erahnen, ja, dass so was passieren kann. Und das gilt jetzt nicht nur für Adobe, das gilt auch für dich im Kleinen. Was gibt's denn für Veränderungen, die einem mein Unternehmen irgendwie in den nächsten ein, 2 Jahren treffen könnten? Ist ja schöner, sich dann langsam drauf vorzubereiten als so radikal, darauf will ich hinaus.
00:55:50 · Fredrik Harkort, Jan Thomas, S3
[00:55:50] S1: Und es ist superspannend, wie Du es auch framest, weil am Ende des Tages, ich hab da vor ein paar Monaten mal mit meinem Dad drüber gesprochen, wir hatten auch eine Phase bei Cleverly, wo wir auch eine kleine Restrukturierung hatten, ja. Wir waren, glaube ich, in der Spitze paaren 60 und dann haben wir restrukturiert auf dann 30, 32 oder so was. Also kann man schon, war schon fast, ja, war schon fast die Hälfte der Leute. In der Phase hab ich mit meinem Dad drüber sehr viel gesprochen, der der klassische Kaufmann ist. Und der war, der hat halt hat hat mich belächelt, ja, weil er gesagt hat, ja Fredrik, so also es wie Väter manchmal so grausam sein könnten, das wäre mir nie passiert. Das so danke, das hat mir sehr geholfen, weil weil am Ende des Tages ich als Kaufmann nie mehr ausgegeben habe, was ich als ich eingenommen habe und, und das genau dazu zu deinem zweiten Punkt, mich immer sehr stark damit beschäftigt hab, was macht eigentlich das Umfeld, die Konkurrenz und wie muss ich eigentlich morgen auf also mich heute aufstellen, morgen noch Geschäft zu haben? So, das ist doch ganz normal. Und ich glaube, dass da da darauf kann man's dann am Ende auch auch runterbrechen, weswegen ich ja auch ein großer Fan bin, Jan, wie Du weißt vom ganzen Thema Bootstrapping und und und und... [00:57:00] S2: Ich hab's hier stehen, als hättest Du's jetzt erahnt, weil ich hab [00:57:02] S3: das hier als Frage für
00:57:02 · S3, Jan Thomas, Fredrik Harkort
[00:57:02] S3: das hier als Frage für [00:57:03] S2: mich noch stehen aus deiner Erfahrung, wenn Du da so tief drin bist, ob nicht vermutlich Bootstrapping Startup sogar deutlich weniger an son Punkt kommen und seltener, ja, weil weil die weil die Gründer einfach ein ganz anderes Mindset haben und nicht nicht irgendwie, ne, die leben ja son bisschen von der Hand im Mund, die müssen erst mal irgendwie, ich hab gerade gestern wieder mit einem gesprochen, der hat irgendwie 25000000 geboostrappt, also Umsatz und da zweieinhalb 200000000 Euro Gewinn, Den würde das jetzt, der kommt nicht, der läuft nicht in son offenes Messer rein. [00:57:29] S1: Ich würde und Du ich weiß, dass Du dass Du das dass Du das, weil Du nicht pauschal auch sagen magst, dass Du das nicht mitgehen würdest, aber ich würde sagen, dass die das Bootstrap Unternehmer sind die besseren Unternehmer, müssen die besseren Unternehmer sein, weil sie deutlich [00:57:44] S2: Nee, nee, nee, deutlich Nee, nee, nee, nee, [00:57:47] S1: nee, also das Das war mir klar, [00:57:48] S2: dass Das wird jetzt nicht die Headline, das wird nicht die Headline von diesem Podcast, wo Du
00:57:48 · Jan Thomas, Fredrik Harkort
[00:57:48] S2: dass Das wird jetzt nicht die Headline, das wird nicht die Headline von diesem Podcast, wo Du [00:57:51] S1: dagegen argumentieren würdest. Aber und sozusagen auf meine eigene Haut zu nehmen und ich hab das auch bei bei anderer Gelegenheit ja auch schon mal gesagt, haben damals bei Cleverly viel zu früh viel zu viel Geld bekommen, 2 2200000 Euro irgendwie in den ersten 12 plus Monaten und damit konnten wir alles Mögliche machen. Hätten wir das nicht gehabt, hätten wir nur sehr wenig machen können und das hätte uns auf jeden Fall effizienter gemacht. Und wir hätten früher Dinge gelernt, die die die über Geld übertüncht waren, ja? Das kann man einfach so so sagen. Und ja, es gibt wiederum andere Modelle, wo das gar nicht geht und so weiter und so fort. Und es gibt großartige Unternehmer.