Startup Insider
00:03:34 · René Renger, Hannes Krieger, Jan Thomas
[00:03:34] S4: Ja, ganz genau. Tatsächlich vielleicht sogar ein bisschen bisschen ungewöhnlich, dass die auch die die Ersten waren, die, sag mal, in diese Runde mit eingestiegen sind, weil sie einfach was drin gesehen haben und zum Thema, dass es ein bisschen dauert. Ein Hardware Case ist auch eine Sache, die nicht zumindest in der Frühphase einfach ein bisschen Zeit braucht, bis man so diese Hürde genommen hat, so Zulassung, funktionierendes Produkt und so weiter und so fort, aber danach kannst Du das letztlich genauso skalieren wie alles andere auch. [00:04:04] S3: Was Forsy Xade vor allem überzeugt hatte zu Beginn, wir hatten, bevor wir die ersten Shareholder beziehungsweise Investoren an Bord genommen haben, haben wir ein, wir nennen das Angel Advisor Board aufgebaut. Also wir haben für kleines Geld Advisor mit reingenommen und das war eine ehemalige Audi CEO VP Strategy von BMW, das war zum Beispiel Michi Wachs von Forto, der Fabricia von Way, der Nikki von Finn. Die haben ja gesehen gehabt, oh, da ist Expertise im Hintergrund, die die die das Team unterstützt, da etwas Großes aufzubauen. [00:04:32] S1: Trotzdem noch mal, 4 6 8, was haben die noch nicht gesehen? Ihr habt's gerade schon gesagt, es ungewöhnlich, aber also ich freue mich total für euch, hab aber auch Emmanuel gefragt, wie kommt's zu dem Investment? Erzähl doch mal. [00:04:41] S3: Was hat eine Emmanuel geantwortet? [00:04:42] S4: Ja, natürlich auch interessant.
00:04:42 · René Renger, Jan Thomas
[00:04:42] S4: Ja, natürlich auch interessant. [00:04:44] S1: Ja, ja, ne, das ist nix für ein Podcast. Nein, ich mach nur Spaß, ne. Aber nee, ich hab tatsächlich, weil es ist für für Forceings Eltern ein ungewöhnlicher Case, würde ich mal sagen. Und der hat dann, Emanuel hat sehr viel über Braunschweig geschwärmt hat gesagt, wie wie wie krass das ist, was ihr da in Braunschweig aufbaut und hat dann auch noch mal, glaube ich, son bisschen die Magie vom Produkt, ne. Ihr habt ja jetzt grade schon angedeutet, wer da bei euch alles mitmacht. Ich glaub, viele von denen mögen wahrscheinlich euer Produkt, ne. Müssen wir, glaube ich, ein bisschen mit drüber sprechen, was ihr da genau baut.
00:05:08 · René Renger
[00:05:08] S4: Glaube ich letztlich auch. Also wir haben viele Jahre, Ich hatte hier bin auch viele Jahre hatte ich Scheuklappen auf, ich glaube nicht unbedingt falscherweise und hatten wir uns erst mal auf das Produkt konzentriert und sein Aufwand war auch sehr groß, da was hinzustellen, was überzeugend ist, was auch einen VC überzeugt, auch in der frühen Phase. Und das ist zumindest jetzt meine Interpretation. Der Deal wurde ja auch mit dem Ludwig Ensthaler, sag ich mal, damals geclosed und der kommt ja aus dieser Rocket Internet Schule und er speziell auch noch jemand, der vielleicht auch ein bisschen gegen den Mainstream hier und da, glaube ich, sich mal positioniert, einfach auch mal, ja, mal ein Rohdiamanten zu finden. Also ob wir das jetzt sind, das meine ich damit jetzt nicht unbedingt, aber da muss man natürlich auch so jemanden letztlich so jemanden finden. Die lokale Nähe kam dann sicherlich auch noch mit dazu, also vielleicht die Combizon. Ich
00:06:01 · Hannes Krieger
[00:06:01] S3: würde vielleicht dann noch ergänzen, das ist eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, weil am Ende ist es Technologie und mit Technologie schaffst Du neue Märkte oder disruptierst auch bestehende Märkte. Wenn man jetzt einmal ein bisschen zurückblickt, was zum Beispiel 2015, 18 Tesla mit der Automobilindustrie gemacht hat und wenn man jetzt in den Zweiradmarkt blickt und sieht, dass 90, 95 Prozent aller Zweiräder immer noch nicht elektrifiziert sind und dass die elektrifizierten Motorräder, die man sieht, nicht erkannt werden als Elektromotorräder, dann ist durch Technologie ein Wandel möglich. Und wenn man sich jetzt unser Produkt anschaut, also wir nennen das ja Light Bike. Wir wir betrachten es auch als neue Kategorie, eine Kategorie zwischen E-Bike, Roller und Motorrad. Also die die Einfachheit von' E-Bike, die Agilität von' Roller, die Performance von' Motorrad und das Ganze mit' extrem niedrigen Einstiegsschwelle, weil Du kannst nach 5 Minuten herrscht jede und jeder ein Novo Slide Bike. Und damit disruptierst Du ja auch in' gewissen Weise ein Markt, weil Du plötzlich 2 der Mobilität mit' Performance von' Motorrad Accessible machst für ein ganz breiten Markt, egal ob groß, klein, stark, schwach, Frau, Mann, das ist ein Lightbike foreverybody.
00:07:08 · Jan Thomas, René Renger
[00:07:08] S1: Mhm. Jetzt trotzdem, jetzt sagt ihr grade, Ludwig kommt aus der Rocket Internet und Global Founder Capital Schule, ne. Das ist und ich will jetzt gar nicht sagen, dass dann 4 6 8 genau das Gleiche ist, aber speziell Rocket Internet da eigentlich ist ja bekannt gewesen dafür, dass sie sehr viel so Copy Cats, also so so das Cloning von erfolgreichen Modellen ausm Ausland gemacht haben und dann nach Europa gebracht haben. Gibt's für euch hier eine Blaupause? Also guckt ihr irgendwie, ihr habt ja grade schon Tesla erwähnt, ist das quasi das Role Model oder wo guckt ihr grade hin? [00:07:34] S4: Also ich muss schon zugeben, dass das immer wieder ein Case ist, wo man drauf schaut, aber da darf man nicht darf man nicht den Fehler machen, das mit der jetzigen Situation zu vergleichen. Also als die angefangen hatten, hatten hatten sie zunächst den den Roadster gemacht für, ich weiß nicht, der recht hochpreisiges Nischenprodukt. Daran hatten sie ihre Technologie entwickelt, daran hatten sie ihre BMS Steuerung, das war ja das Besondere. Sie konnten diese Akkuzellen als 1. Benutzen und die einzeln ansteuern. Darüber haben sie, sagen wir mal, ihre Technologie eigentlich erst mal salonfähig gemacht und dann sind sie sukzessive breiter in in den Markt reingegangen mit neuen Modellen. Selbst das Model s war ja, sag ich mal, immer noch ein Premiumprodukt gewesen und das ist schon etwas, wo wir uns auch dran orientieren, muss man schon ehrlich zugeben, auch wenn der Vergleich natürlich manchmal ein bisschen unfair ist.
00:07:34 · René Renger, Jan Thomas
[00:07:34] S4: Also ich muss schon zugeben, dass das immer wieder ein Case ist, wo man drauf schaut, aber da darf man nicht darf man nicht den Fehler machen, das mit der jetzigen Situation zu vergleichen. Also als die angefangen hatten, hatten hatten sie zunächst den den Roadster gemacht für, ich weiß nicht, der recht hochpreisiges Nischenprodukt. Daran hatten sie ihre Technologie entwickelt, daran hatten sie ihre BMS Steuerung, das war ja das Besondere. Sie konnten diese Akkuzellen als 1. Benutzen und die einzeln ansteuern. Darüber haben sie, sagen wir mal, ihre Technologie eigentlich erst mal salonfähig gemacht und dann sind sie sukzessive breiter in in den Markt reingegangen mit neuen Modellen. Selbst das Model s war ja, sag ich mal, immer noch ein Premiumprodukt gewesen und das ist schon etwas, wo wir uns auch dran orientieren, muss man schon ehrlich zugeben, auch wenn der Vergleich natürlich manchmal ein bisschen unfair ist. [00:08:21] S1: Wie groß ist denn der Markt, den ihr adressiert? Ihr habt ja gerade schon drüber gesprochen, dass ihr möglicherweise auch son Markt über erst mal wachküsst, ne, aber aber sag mal, wenn wir jetzt in euer Pitchwerk gucken würde, was was steht da für eine Marktgröße drin?