00:33:13 · Hannes Krieger
[00:33:13] S3: Ja, 1 unserer Grundwerte ist ja auch Never walk alone, weil wir hätten ansonsten nicht jetzt über 40 Shareholder hier mit an Bord genommen, wenn wir meinen oder der Illusion uns hingeben, dass wir das alleine schaffen. Da kommt ja auch diese Inspiration kommt so bisschen aus Dragon Ball. Wir wollen ja die Menschen ein bisschen inspirieren, also schaut euch Dragon Ball an. Das ist so, das ist so eine Kampfattacke, die heißt Genki Dame und da sammelt so ein Goku die Energie von allen zusammen. Und ich sage auch zu Podcastern, sage zu Influencern, ich sage zu Partnern, ihr müsst uns helfen, wir schaffen das nicht allein. Wir schaffen das nicht alleine aus Europa heraus, aus Deutschland heraus, einen globalen, relevanten, transformativen, urbanen Mobilitätshersteller aufzubauen und das ist genau der Punkt. Am Ende brauchst du Hebelwirkungen auf die Brand, auf die Produktion, auf die Skalierung, auf After Sales und wenn in der Zukunft jemand kommt, der uns diese Hebelwirkung geben kann, jetzt im Moment sind Shareholder, das sind ein Investor oder das sind Kunden, vielleicht ist es mal Produktionspartner, der, Azure, wenn du zum Beispiel sagst, du arbeitest mit Lucy zusammen und kannst die komplette Production Facility zum Beispiel mit nutzen oder deren komplettes After Sales. Du musst ja nicht zwingend verkaufen, aber du kannst halt in globalen, smarten Partnerschaften denken, mit denen Du Hebelwirkung auf dein Unternehmen erzeugst.
00:34:26 · Jan Thomas
[00:34:26] S1: Das hatte ich gedacht, dass im Prinzip jetzt für euch das Thema Produktion ja wahrscheinlich so die nächste Dimension ist, weil jetzt haben wir hier der Konstantin von von BRABUS. Das ist ja eher eine, weiß ich nicht, eine Boutique oder eine Manufaktur. Das ist ja dann wirklich dann so Handfertigung letztendlich oder oder Einzelanfertigung bei euch. Ihr müsst ja irgendwie in eine Serie gehen und deswegen hab ich auch gedacht, son Elon Musk mit seinen ganzen Erfahrungen, also ich, wie gesagt, ich find den menschlich jetzt müssen wir das das Fass nicht aufmachen, aber er versteht ja was von dem, was ihr da grade vorhabt und welche Challenges ihr auch habt, oder?
00:34:53 · René Renger
[00:34:53] S4: Sicherlich, das wär auch son Grund, weshalb wir ihm das ganz gern mal zeigen würden, aber ein Stück weit haben wir's auch von langer Hand geplant, weil unser Fahrzeug ist, hat eigentlich eine von der Komplexität, also der Bauteilanzahl Bill of Materials näher an' E-Bike als an' Auto. Und wir haben ja son großen son sehr skulpturalen Rahmen und da normalerweise sieht son Motorrad so aus, so was son Stahlrahmen, der wird aus ganz vielen Teilen wird son son Rahmen zusammengeschweißt mit in ganz vielen Prozessschritten. Dann werden jede Menge Teile angebracht, so Motor, Tank, Elektronik und dann wird das Ganze noch mal mit Plastikteilen verkleidet. Bei uns ist genau andersrum. Wir haben ein einziges Bauteil in einem Prozessschritt und das ist die Außenhaut und der Rahmen zugleich und warum ist das, sieht nicht nur irgendwie saugeil aus, sondern sorgt auch dafür, dass Du das sehr viel schneller montieren kannst. Das heißt, perspektivisch sollen alle Produkte schon so aufgebaut sein, dass sie auch zum Skalieren gedacht sind, dass man sie sehr viel einfacher zusammenbauen kann und dafür nicht irgendwie Hunderte von Millionen in automatisierte Fertigungsstraßen reinstecken muss.
00:36:00 · Hannes Krieger
[00:36:00] S3: Aber auch hier musst du ja nicht dieselben Fehler erneut machen, die in der Vergangenheit zum Beispiel gemacht wurden oder du musst ja auch nicht die Learnings, die andere über Jahrzehnte aufgebaut haben, selbst aufbauen, sondern wir haben zum Beispiel, wir haben einen Co von Xiaomi, wir haben den Chief Engineer von Lucident hier mit reingenommen und das sind ja alles Menschen, die haben das schon mal erreicht. Eric Bach zum Beispiel, der hat 3 Fahrzeuge bei Tesla in den Markt gebracht und hat 11 Jahre lang Lucident entwickelt und die komplette Production Line und Supply Chain aufgebaut. Solche Erfahrungen, die leihen wir uns. Weil am Ende geht's darum, dass Du, Du musst erst, musst es erst mal schaffen, Produkt zu erfinden, das die Menschen lieben, dann musst Du es Accessible machen. Also Accessible heißt, Menschen müssen davon erfahren, da hilft zum Beispiel der Podcast oder auch Social Media mit viralen Instagram Posts oder Embessere dann, du musst es den Menschen zugänglich machen, dass sie es testen können. Es muss ja auch zugänglich sein als Produkt selbst und der 3. Schritt ist dann der Preis. Und damit Du genau das Accessible machst, musst Du auch in der Produktion günstiger werden. Darfst Du aber jetzt in unserem Fall der Premiumpositionierung nicht nicht verlieren und da haben wir, glauben wir, die richtige Expertise mit reingenommen, die uns dabei hilft, genau hier die richtigen Schritte zu gehen und wenn wir Kapital bekommen oder jetzt auch mit dem Kapital, das wir haben, dann die richtigen Maßnahmen zu setzen.
00:37:15 · Jan Thomas, René Renger
[00:37:15] S1: Was ist für euch so eine gute Stückzahl, die ihr anpeilt für so in 2 Jahren vielleicht? [00:37:19] S4: Ja, wir müssen jetzt Richtung vierstellig gehen. Also, das ist so der nächste Schritt. [00:37:23] S1: Gibt's denn vielleicht so abschließend noch mal, gibt's denn, wenn wenn ihr das so zurückguckt, ich mein, wie gesagt, ist ein langer Weg und ich find das total bewundernswert, wie weit ihr, also dass ihr durchgehalten habt und dass da jetzt quasi Finanzierungsrunde und Produkt stehen und scheinbar auch genauso fahren, wie ihr euch das gewünscht habt und so und diese tolle Resonanz. Gibt's denn Learnings und und weiß nicht, ja Fehler vielleicht auch, die ihr gemacht habt oder so, die ihr teilen wollt, wo ihr sagt, das also sind Dinge, die hätten wir gerne vorher gewusst oder die möchten wir zumindest anderen, die jetzt nicht auch ein 1 Bike bauen, aber vielleicht sagen wir mal ein Unternehmen aufbauen und immer wieder mal an son Moment kommen, wo es vielleicht auch mal hakt oder so. Gibt's da Dinge, die ihr teilen könnt?
00:37:57 · René Renger
[00:37:57] S4: Endlos wahrscheinlich. Also die die Anzahl an Fehlern, die die steigt natürlich mit der Zeit, mit der man sich mit irgendwas beschäftigt. Ich kann einfach mal losschießen, Hannes hat sicherlich auch gleich noch 1, 2 Sachen, aber eine Sache, die ich mitgeben kann, ist, dass man zu früh einen zu hohen Anspruch hat an einen Zwischenstand. Also was die Prototypen, die wir gebaut haben, als wohl wissend, dass das noch nicht das finale Produkt ist, waren viel zu gut, viel zu viel zu perfekt, viel zu sehr mit dem Anspruch, dass die auf allen Ebenen überzeugen, statt eigentlich erst mal den, sag mal, die den einen den einen Use Case oder das eine Feature wirklich mal abzuprüfen. Also da hab ich wahnsinnig viel Geld verbrannt und ich hab zu viel auf Experten gehört, die aber aus' völlig anderen Perspektive das beurteilt haben. Also ich hab, man muss sich eigentlich trauen, viel häufiger trauen, den Experten zu widersprechen, weil der konventionelle Weg einfach nicht funktioniert, wenn man was Neues machen will. Das hat mich sehr viel auch privates Geld gekostet. Hannes, ich,