00:02:20 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:02:20] S0: Nicht so gering ist, aber dann war's 21 zu 1 Finanzierungsrunde von sennder, quasi mein Vorgängerunternehmen, was ich mit David und Julius, mein Mitgründer gegründet hab. Und dann ist, glaub ich, schon ein bisschen länger her, als ich's in Erinnerung hatte. [00:02:35] S1: Genau und vielleicht, ich hab geschaut, sennder, Du bist da aber immer noch im Board, hab ich gesehen, ne? [00:02:40] S0: Korrekt, ich bin immer noch im im im Board bei sennder, kümmere mich operativ aber zu 100 Prozent mittlerweile CO3, das quasi unsere Softwareunternehmen und Datenplattform, was wir erst ursprünglich mal für sennder gebaut haben und dann herausgekrafft haben, mittlerweile auch als eigenständige Firma aufgebaut haben. [00:02:59] S1: Und da gab's jetzt eine News, über die reden wir auch gleich, aber jetzt musst Du, glaub ich, erst mal so die Genesene noch mal bisschen erzählen, weil es ist ja relativ ungewöhnlich, dass ein Startup ein, weiß ich, ein anderes Startup inkubiert und dann ausgründet und dann der ehemalige Co Gründer dieses Startup weiterführt, ne?
00:03:11 · Nicolaus Schefenacker
[00:03:11] S0: Ist wahrscheinlich wirklich nicht so typisch, zumindest ich glaub, hier in Deutschland wahrscheinlich noch nicht ganz ganz so oft passiert. Macht aber eigentlich total Sinn, wenn wir überlegen irgendwie, wo wir wo das irgendwo herkommt. Also ich sag mal, mein erster, mein großer Job bei sennder war eigentlich immer, dass ich unsere Operations geleitet hab. Und wir haben bei sennder ja ursprünglich die digitale Version 1 Spedition aufgebaut, also sprich großen Verladern, Unternehmen geholfen, kleine und mittelständische Speditionen zu finden und so eigentlich ihre Transportkapazitäten zu sichern. Und das Gleiche Ganze natürlich digital automatisiert aufzustellen und dann natürlich auch auf diesen Daten auch DM Operations irgendwie zu optimieren. Und bei sennder hatten wir eigentlich relativ früh gemerkt, dass wir gut waren darin, sag ich mal, die nächsten, die besten Spediteure oder die besten Transportunternehmer für eure Kunden zu finden und so Zugang zu mehr und mehr Kapazität zu finden. Das ist ja 1 der Probleme, die wir im Transportbranche leider mittlerweile haben, dass es immer weniger Unternehmer gibt, immer weniger Transporte gibt, die dann eigentlich auch die Ladungen am Ende fahren können, damit wir alle irgendwie noch unsere Coule im Supermarkt haben. Aber dass wir uns lange Zeit schwergetan haben zu verstehen, was ist wirklich, sag ich mal, passiert auf der Straße, so wie wir's immer genannt haben. Also was, welche Lkws sind eigentlich pünktlich? Wo müssen wir unsere Kunden funktionieren? Wo gibt es Verspätungen? Wie groß waren die Verspätungen? Welche Kosten können wir berechnen, weil irgendwelche LKWs nicht entladen wurden von unseren Kunden und so weiter und so fort. Also wirklich zu verstehen, was passiert eigentlich alles beim Fahrer da draußen auf der Straße, was wir jetzt nicht aus unserem Berliner Büro oder sonst hätte ich Berliner Technologie sehen. Mhm. Und so haben wir eigentlich diese Plattform CO3 aufgebaut. CO3 ist eigentlich die Datenplattform, die alle Schnittstellen zu zu LKWs, Trailern, Trailern sind eigentlich die Anhänger, die Du hinten am LKW hast und jegliches Zubehör verbindet. Der Zubehör sind vor allem mal Kühlgeräte, damit die LKWs, Ladeflächen gekühlt werden oder auch ganz viele Baumaschinenhersteller. Da APIs gebaut mit allen Herstellern, ein Bild zu kriegen, wo ist der LKW? Wann kommt der an?
00:05:35 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
Was sind die Konditionen der Ladung? Wird er beladen, entladen und so weiter? Das erst für sennder gebaut, bei sennder aufgebaut und dann mittlerweile haben mehr und mehr Kunden eigentlich angefangen, diese Software auch zu nutzen, sodass wir das ausgegründet haben 2025 und ich mich darauf jetzt eigentlich beruflich zu 100 Prozent kümmer. Julius, David, meine beiden Gründer, Mitgründer bei bei sennder, führen sennder hin weiterhin und bauen da weiter auch kräftig weiter. Also sind auch in die Firmen nach wie vor in Superhemden mit den beiden. [00:06:08] S1: Mhm. Wie läuft denn sowas dann ab hinterher? Ich find das eine ganz schwierige oder ich stell mir das als schwierig vor, weil hinterher, es gab zum Beispiel den Fall bei About You, die haben dann Scale mit aufgebaut und jeder hat dann hinterher irgendwann gesagt, also Scale, die Datenplattformen, das ist eigentlich so das nächste große Wachstumsfeld. Da da ist eigentlich die Fantasie, ne. Jetzt wurden sie da von Zalando gekauft und so weiter, aber ist es bei bei sennder auch so, würdest Du sagen, dass dass ihr mit CO3 dann eigentlich hinterher der der neue Wachstumsbereich eigentlich gewesen wärt? Habt das aber jetzt raus und hab gesagt, okay, das machen wir jetzt separat. Wie erklärt man so was den Investoren? Oder würdest Du sagen, das das hatte nicht das Potenzial, so groß zu werden, aber da hättest Du's wahrscheinlich nicht gemacht, oder?
00:06:08 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:06:08] S1: Mhm. Wie läuft denn sowas dann ab hinterher? Ich find das eine ganz schwierige oder ich stell mir das als schwierig vor, weil hinterher, es gab zum Beispiel den Fall bei About You, die haben dann Scale mit aufgebaut und jeder hat dann hinterher irgendwann gesagt, also Scale, die Datenplattformen, das ist eigentlich so das nächste große Wachstumsfeld. Da da ist eigentlich die Fantasie, ne. Jetzt wurden sie da von Zalando gekauft und so weiter, aber ist es bei bei sennder auch so, würdest Du sagen, dass dass ihr mit CO3 dann eigentlich hinterher der der neue Wachstumsbereich eigentlich gewesen wärt? Habt das aber jetzt raus und hab gesagt, okay, das machen wir jetzt separat. Wie erklärt man so was den Investoren? Oder würdest Du sagen, das das hatte nicht das Potenzial, so groß zu werden, aber da hättest Du's wahrscheinlich nicht gemacht, oder? [00:06:45] S0: Es hat auf jeden Fall das Potenzial, groß zu werden. Na klar, ich natürlich auch ein persönlichen Anspruch dahinter. Das ist ja zu 100 Prozent verständlich. sennder ist aber auch an sich sehr, sehr gut aufgestellt. Also deswegen, es ist jetzt nicht, dass wir das erst als nächstes große Ding sehen. Ich glaub, sonst wär würden David und Julius auch nicht sich weiter, sag ich mal, auf sennder fokussieren. Deswegen sennder läuft gleich parallel sehr, sehr gut weiter. Wir haben ja auch da eine sehr, sehr große Integration hinter uns vor 2 Jahren. Das europäische Geschäft von C.H. Robinson unternommen, das ist 1 unserer großen Amerika, amerikanischen Wettbewerber.
00:06:45 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:06:45] S0: Es hat auf jeden Fall das Potenzial, groß zu werden. Na klar, ich natürlich auch ein persönlichen Anspruch dahinter. Das ist ja zu 100 Prozent verständlich. sennder ist aber auch an sich sehr, sehr gut aufgestellt. Also deswegen, es ist jetzt nicht, dass wir das erst als nächstes große Ding sehen. Ich glaub, sonst wär würden David und Julius auch nicht sich weiter, sag ich mal, auf sennder fokussieren. Deswegen sennder läuft gleich parallel sehr, sehr gut weiter. Wir haben ja auch da eine sehr, sehr große Integration hinter uns vor 2 Jahren. Das europäische Geschäft von C.H. Robinson unternommen, das ist 1 unserer großen Amerika, amerikanischen Wettbewerber. [00:07:24] S1: Also ein krasser Move war da, das muss man noch mal sagen. Das war wirklich beeindruckend, ja. [00:07:28] S0: Ja, vielen Dank. Haben wir auch lang dran gearbeitet und auch da venews natürlich noch die letzten Monate sehr, sehr viel Zeit verbraucht, auch die Company wirklich in so 1 Firma zusammenzuführen, weil wir ja da sprich 2 unterschiedlich große, 2 gleich große Teams eigentlich in Europa hatten. Einmal das Sendergeschäft und einmal das C.H. Robinson Geschäft, aber mittlerweile das C.H. Geschäft noch zu 100 Prozent auf der Senderplattform gemacht haben. Und das war dann auch so ein bisschen der Wendepunkt, wo wir gesagt haben, dass wir irgendwie auch jetzt einmal diese professionelles Management haben, die eigentlich von Julius und David diese Firma weiter aufbauen. Und dass sich 1 von uns eigentlich auf was Neues konzentrieren kann und wir da darauf quasi CO3 dafür aufgebaut haben.
00:07:28 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:07:28] S0: Ja, vielen Dank. Haben wir auch lang dran gearbeitet und auch da venews natürlich noch die letzten Monate sehr, sehr viel Zeit verbraucht, auch die Company wirklich in so 1 Firma zusammenzuführen, weil wir ja da sprich 2 unterschiedlich große, 2 gleich große Teams eigentlich in Europa hatten. Einmal das Sendergeschäft und einmal das C.H. Robinson Geschäft, aber mittlerweile das C.H. Geschäft noch zu 100 Prozent auf der Senderplattform gemacht haben. Und das war dann auch so ein bisschen der Wendepunkt, wo wir gesagt haben, dass wir irgendwie auch jetzt einmal diese professionelles Management haben, die eigentlich von Julius und David diese Firma weiter aufbauen. Und dass sich 1 von uns eigentlich auf was Neues konzentrieren kann und wir da darauf quasi CO3 dafür aufgebaut haben. [00:08:08] S1: Und trotzdem, also jetzt hast Du von den beiden gesprochen, aber ich kann mir doch auch vorstellen, dass so Shareholder dahinter bei euch sehr genau hingucken und überlegen, was wird denn da jetzt eigentlich raus rausgenommen aus dem Unternehmen? Ist das relevant? Also ist das systemkritisch? Ist das vielleicht hinterher sogar der eigentliche Wert? Und und und das wird die nächste Frage auch, wie hängt man da überhaupt an son Preisschild dran?