Startup Insider
00:06:53 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:06:53] S2: Ja. Ja, aber nee, nee, die liefern. Genau. [00:06:56] S1: Vielleicht mal gehen wir mal ins Thema von heute rein, was ihr mitgebracht habt, ne? Ich ich find das schon, bin ich bin ja sehr gespannt, was ihr dazu zu sagt dazu sagt, aber da sind wir ja noch Pre Product, glaube ich, ne? [00:07:04] S2: Da sind ja, sehr gut. [00:07:06] S1: In vielen Fällen sind wir da sind wir ja on Fantasy, kann man sagen, ne? Ja, [00:07:10] S2: Ja, das würd ich auch nicht sagen. Also da können wir ja vielleicht gleich noch mal drüber reden. Vielleicht, Jessi, jetzt hab ich so viel geredet. Vielleicht fasst Du mal kurz zusammen, wenn wir was wir reden wollen.
00:07:18 · Jessica Wimalasooriyar
[00:07:18] S0: Ja, ganz spannendes Thema von letzter Woche. Auch viel gesehen, viel gelesen, wahrscheinlich die meisten. Warehound ist letzten Donnerstag announced worden, Seed Runde, über 200000000 US Dollar bei 1 Bewertung von 1200000000. Mit dabei sind supernamenhafte Investoren wie Sequoia, 8VC, NQTEL und die Gründer sind auch bekannt, also Ben Lam und Palmer Lucky. Warehund ist auch son bisschen selbsterklärend eigentlich. Es geht Militärhunde, also Warehund möchte quasi mithilfe von Klontechnologie und gezielter Geneditierung Hunde züchten, die gesunder und widerstandsfähiger sind und leistungsfähiger. Also ganz normal wie wie die Hunde, die wir so im Militärbereich oder im Polizeibereich kennen, sollen die Sprengstoffsuche, Aufklärung und andere militärische Einsätze erledigen. Ist irgendwie ein ganz spannender Case, weil man jetzt son bisschen sieht, wie Biotech und Defense Tech son bisschen zusammengeführt werden, aber auch wirklich auf eine, also meiner Meinung nach auf eine sehr, sehr krasse Art und Weise. Was ich ganz spannend fand, war son bisschen, also worauf dieser Case auch so basiert, ist wieder sone geopolitische Dimension. Man sieht son bisschen, dass quasi die Militärhunde, also die deutschen Schäferhunde auch oft, ja, aus Europa stammen und die USA dann natürlich auch superabhängig ist. Und genau, die Hunde, glaube ich, 80 Prozent der amerikanischen Militärhunde stammen aus Europa und davon wollen sie sich natürlich auch unabhängig machen, weil von den 80 Prozent fallen dann auch irgendwie 50 Prozent durch die Prüfung. Also das, was am Ende auch wirklich dann im militärischen Einsatz ist, ist nicht so hoch. Und da haben sich wohl ein paar Leute dann zusammengetan und gedacht, gut, dann züchten wir die und klonen die einfach für uns und für unsere Zwecke. Und genau, fanden wir auf jeden Fall sehr spannend. Also ist meiner Meinung nach ein super crazy Thema, das heute mal son bisschen anzugehen und zu besprechen.
00:09:21 · Jan Thomas, Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar
[00:09:21] S1: Ich find's total verrückt. Also ich kam ausm Kopf schütteln, als ich das zum ersten Mal gesehen hab, nicht raus, aber Manuel, erzähl doch erst mal. Also das ist ja wirklich, es ist sehr besonders, ne? [00:09:28] S2: Ja, ist sehr besonders, denkt man zuerst und dann hab ich ein bisschen auch weitergelesen. Wenn man guckt, zum Beispiel Korea macht das schon seit Anfang der Zweitausender. Die klonen einfach ihre ganzen Polizeihunde die ganze Zeit, weil sie... Also es ist sozusagen nicht so Science Fiction, wie ich auch zuerst dachte, sondern es ist gang und gäbe. Also geklont wird ja schon länger. Normal, glaub ich, gibt's nicht so viel Use Cases und will man nicht. Und es gibt ja auch viele Themen, warum man das nicht macht. Also quasi der Mutterhund wird ja da auch sehr stark angegriffen durch, also durch Medikamente, durch Eingriffe und so weiter. Und sozusagen genetisch gibt's dann doch irgendwie immer wieder Probleme. Aber Korea macht das schon länger, ist in der Hinsicht also nicht unbedingt komplett Science Fiction. Und die wollen, glaub ich, auch die ersten Hunde schon Anfang 27, wenn man so will, im Start up Talk in den Markt bringen. [00:10:18] S0: Im ersten Weltkrieg.
00:10:19 · Emanuel Pallua
[00:10:19] S2: Dann geht das ja, ja, ist das natürlich dann ein Zeitversatz, weil die müssen ja auch trainiert werden. Das muss ich dann auch alles beweisen, dass das klappt. Und dann geht die ganze Idee ja auch noch ein Schritt weiter, dass man dann quasi den perfekten Hund hat, der erst mal auf Basis von' normalen Hund ist, dann aber auch guckt, inwieweit kann man sie verbessern? Also ich glaub, Hüftprobleme scheint irgendwie ein übliches Problem von so Hunden zu sein, dass man da genetisch guckt, bessere Hüften zu haben, bessere Geruchsorgan, irgendwo hab ich was Irres gelesen, dass man auch probiert, vielleicht den Geruchssinn 1 Wolfes mit zu integrieren im Genpool, der wohl noch mal viel besser ist, aber dann auch Ausrüstung für diese Hunde schafft, also eine vernünftige Sicherheits Panzerung, bessere Kameras, bessere Sensoren, ohne dabei einen Cyborg zu schaffen. Also es ist alles quasi extern anmontiert und nicht im Körper drin. Also schon eine relativ wilde Vision, aber aus medizinischen Standpunkten macht's dann vielleicht zum Teil schon Sinn, weil wie Lessija grad meinte, 50 Prozent schaffen diese Prüfungen nicht, auch wegen Verletzungen, wegen Themen mit ihren Gelenken und so weiter. Und wenn man das von vornherein ausschließt, dass so was passieren kann, ist natürlich auch wieder gut für die Hunde, die sozusagen nie den falschen Weg gehen müssen und im Zweifel vermutlich eingeschläfert werden. Ja, aber genau. Ich glaub, wie man zu Genetik und Klonen und so steht, ich glaub, da können wir vermutlich viele Podcasts füllen. Da bin ich jetzt auch kein Experte auf dem Ethiklevel.
00:11:47 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:11:47] S1: Nee, da hat man, glaube ich, nur eine Meinung und irgendwie, das fühlt sich mal wieder son bisschen mulmig an, ne, das ganze Thema, weil so plötzlich, da kommt schon wieder son neuer Aspekt Zukunft irgendwie aufn Tisch, wo man denkt, boah, hat man das jetzt wirklich gebraucht? Also verstehe jetzt zwar so so mal der der nüchterne Blick und wenn man sagt, es gibt da auf jeden Fall ein Markt und so weiter, aber für mich erst mal, wenn da so Klonen auf irgendwie man versucht gehen, wir kennen ja CRISPR auch und solche Sachen. Wusste es mit den mit den Hunden in Südkorea, wusste ich nicht, aber das klingt für mich alles erst mal so nach' schwierigen Kombination und dann auch noch Parmalucky, den ich eigentlich, ich hab mal, habt ihr vielleicht gesehen, es gab diese Mafia Youtube Reihe, wo der mitgespielt hat bei diesem Mafia Werwolf Game. Da hat man den son bisschen kennengelernt, da saß der der sah so supersympathisch aus mit seinen mit seinen hier Hawaii Hemden und so was, ne. Aber dann ein Unternehmen Warehound zu nennen, ich find, das zeigt sofort die Richtung, oder? [00:12:32] S2: Ja, ich glaub, also wenn Du ihn auf x folgst, der ist schon ein relativ direkter, konfrontativer Typ. [00:12:37] S1: Ah ja, okay.
00:12:37 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:12:37] S1: Ah ja, okay. [00:12:38] S2: Ja, also er diskutiert gerne. Ich glaub, hat starke Meinungen und ich glaube, das passt dann auch ganz gut so zu ihm. Ja, aber dass der jetzt sicherlich nicht so der normale auch wieder da SARS Gründer vielleicht ist, sondern da ganz gut in seiner Nische unterwegs ist und polarisiert. Ich glaub, das gehört dazu. Also ich glaub, dieses Polarisieren auch durch seine Hemden, durch seinen Vokuhila, der jetzt vielleicht auch nicht so die gewöhnliche Gründerfrisur ist. Oder auch generell in der, ja, Verteidigungsindustrie sehen die Leute ja doch alle eher, na ja, langweiliger vom Aussehen aus. Ob sie's dann sind, weiß ich nicht, aber da ist der natürlich sicherlich der ja bunter Hund passend zum Thema. [00:13:16] S1: Ja, Andorle ist ja son bisschen, sag mal, das das vielleicht das Vorbild von von Helsingen, wahrscheinlich nicht unter der Haube nicht ganz genau das Gleiche. Aber wenn jetzt die Helsingen Gründer gekommen wären zu euch und hätten gesagt, sie machen so was, sie möchten mal sprechen, guckt man sich so was an?