Startup Insider
00:20:01 · Jan Thomas, Stephan Jacquemot
[00:20:01] S1: Und trotzdem, also frühphasig noch das Ganze, ne, wenn jetzt irgendwie, wenn die jetzt bei dir reingekommen wären und hätten gepitcht. Hättest Du eine Idee davon a wer die kauft hinterher oder wüsstest Du, was die darauf antworten und und dann vielleicht auch ein bisschen so 10000000. Ich mein, das klingt zwar jetzt für die Runde okay, aber die werden dann nach vorne raus wahrscheinlich unglaublich viel Kapital noch brauchen, ne. Also Du hast ja vorhin, wie hieß es, i-chronics oder sowas, ne, mit 125000000 grade, ne. Das daran sieht man ja, wie kapitalintensiv dieser Bereich eigentlich ist, ne. [00:20:28] S0: Ja, total. Also die sind ein bisschen Late Follower, das gehört zur Wahrheit dazu. Der Kapitalbedarf für son Thema ist sicherlich riesig. Die müssen das auch noch beweisen, dass sie das genauso hinkriegen, wie sie es versprochen haben. Kaufen, wenn die das hinkriegen, jeder Chiphersteller die kaufen, also auch ein NVIDIA, die ja auch kräftig zukaufen. Also da brauche ich mir über bei sonem Thema brauche ich mir übern Exit, wenn ich's wenn ich's gewuppt kriege, brauche ich mir bei sonem Thema überhaupt über gar nix Sorgen machen. Das ist die die Herausforderung ist es, das technologisch hinzukriegen und diese ökonomische Wette hinzukriegen, dass ich es halt wirklich skalierend kostengünstig anbieten kann in 1 Qualität, die für die Industrie ausreichend hoch ist, diese Rechenzentren aufzubauen. Und das der Beweis steht noch an, aber klar, dafür ist es Risikokapital. Die Investoren, ersten Runden sagen, das riskiere ich jetzt mal.
00:20:28 · Stephan Jacquemot, Jan Thomas
[00:20:28] S0: Ja, total. Also die sind ein bisschen Late Follower, das gehört zur Wahrheit dazu. Der Kapitalbedarf für son Thema ist sicherlich riesig. Die müssen das auch noch beweisen, dass sie das genauso hinkriegen, wie sie es versprochen haben. Kaufen, wenn die das hinkriegen, jeder Chiphersteller die kaufen, also auch ein NVIDIA, die ja auch kräftig zukaufen. Also da brauche ich mir über bei sonem Thema brauche ich mir übern Exit, wenn ich's wenn ich's gewuppt kriege, brauche ich mir bei sonem Thema überhaupt über gar nix Sorgen machen. Das ist die die Herausforderung ist es, das technologisch hinzukriegen und diese ökonomische Wette hinzukriegen, dass ich es halt wirklich skalierend kostengünstig anbieten kann in 1 Qualität, die für die Industrie ausreichend hoch ist, diese Rechenzentren aufzubauen. Und das der Beweis steht noch an, aber klar, dafür ist es Risikokapital. Die Investoren, ersten Runden sagen, das riskiere ich jetzt mal. [00:21:19] S1: Aber ist ja eigentlich cool, wenn Du ein VC auf der anderen Seite hast, der sagt, ja, wenn wenn Du das hinbekommt, Exit mach ich mir keine Sorgen. Das ist ja schon eine gute Grundeinstellung, ja.
00:21:26 · Stephan Jacquemot
[00:21:26] S0: Ja, ja, ja, klar. Also ich mein, was was vielleicht hier auch noch entscheidend ist und das finde ich auch ein spannendes Thema, das das Gründerteam hat sich noch mal ein bisschen umgestellt und kamen die vorher die Gründer aus ausm Wissenschaftsbereich, haben sie jetzt seit September letzten Jahres sich ein CEO dazu geholt, der aus, sag ich mal, eher aus der Privatwirtschaft kommt. Hat schon mal für seine vorhergehende Company, glaube ich, ordentlich Geld eingesammelt, Photon Delta hieß die und der CEO heißt Paul Marshall und und der ist jetzt neu als CEO drin und ist, glaube ich, für diese genau für diese kommerzielle Seite des unter des des des Businesses eingestellt, weil vorher war's dann doch eher wissenschaftlich. Sind ja da auch, eintaucht hat ja auch Tradition als sehr guten wissenschaftlichen Standort. Und jetzt geht's darum, wie kann ich genau diese kommerzielle Seite dann dann aufbauen und auch beweisen? Und das ist noch mal eine gute Entwicklung, weil das beobachte ich auch immer mal wieder, dass Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen, sehr technische Ausgründungen eigentlich ganz gute Ideen haben, auch gute Ideen, wie man ein Problem simpler lösen kann. Aber es fehlt manchmal der Zug zur kommerziellen Exzellenz und den scheinen die hier selbst erkannt zu haben und auch mal das Gründerteam umgestellt zu haben. Und das finde ich einen richtigen Schritt in der richtigen Phase. Dann jetzt gibt's dieses Jahr die Finanzierungsrunde dazu. Also dass die Firma zumindest jetzt in dieser frühesten Phase macht stellt da grad die richtigen Weichen.
00:22:54 · Jan Thomas
[00:22:54] S1: Cool. Dann würde ich sagen, ich weiß nicht, auch wenn's schwerfällt, ne, wir gehen gehen nach Düsseldorf, oder?
00:23:00 · Stephan Jacquemot
[00:23:00] S0: Ja, gehen gerne nach Düsseldorf zu zu dem zweiten Infrastrukturthema. Und zwar ist es das Start-up Obizium, das eine Finanzierungsrunde verkündet hat. Obizium ist ein Start-up aus der verbotenen Stadt, wie wir hier in Köln sagen und hat 14000000 Dollar für einen universellen KI Prozessor eingesammelt. Und die Runde war schon Mitte Oktober, also schon ein bisschen was her, aber ich find sie sehr, sehr spannend, weil auch das ist ein Thema, was sehr auf dem, ich sag mal, Infrastructure Layer stattfindet. Mhm. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer zur Einordnung, wir waren eben im Rechenzentrum und haben das Rechenzentrum optimiert mit dieser optischen Lösung für Chips. Und wir gehen jetzt an die Edge, ans Edge Computing. Also wenn ich sozusagen ein 1 Gerät habe, was außerhalb des Rechenzentrums sich in der reellen Welt bewegt, wie ich da einen eine Infrastrukturtechnologie zur Verfügung stelle, damit das passiert. Also die Überschrift ist Physical AI. Es geht also Maschinen, die sich in der reellen Welt bewegen müssen und in dieser reellen Welt selbst Entscheidungen treffen müssen. Und hier gibt es eine 1 sehr, sehr schöne Ansatz von Obicium. Ich hoffe, wir sprechen nicht für überhaupt richtig aus, hab ich ja gar nicht gesehen. Obicium, Obicium, na gut, Obicium. Und also hier muss man sich Folgendes vorstellen, was ist die Situation? Und dann gehe ich auch gleich mal auf die Investoren ein, die ich nämlich total spannend finde, aber erst mal, was macht die Firma? Wenn man sich zum Beispiel eine Drohne vorstellt, dann muss diese Drohne verschiedene Informationen verarbeiten und für diese gibt es auch unterschiedliche Chips. Also zum einen muss ich meine Umgebung wahrnehmen. Ich muss also Kameradaten interpretieren, Radardaten interpretieren, verschiedene Sensorik, die mir ein 1 Verständnis meiner Umwelt gibt und das muss diese Daten muss ich verstehen können. Und dann habe ich als 2. Stufe, sag ich mal, son KI Chip, das sind dann diese GPUs oder NPUs, die dann diese Umfeld Umwelt interpretieren können und auch Dinge entscheiden können, was mit diesen Informationen, die ich aus meinen Sensoren bekommen habe, was ich damit anstellen muss. Also kann ich jetzt bei bei soner Kampfdrohne sagen, es mal makaber auszudrücken, greif ich an oder ist das ein ob harmloses Ziel und ich fliege einfach weiter?
00:25:18 · Stephan Jacquemot
Oder kann auch beim Werkschutz sagen, ist das jetzt ein Einbruch, der da stattfindet oder ist das kein Einbruch? Ich detektiere etwas und ich muss interpretieren, was es ist. Und dann kommen wir zu den zur dritten Aktion, das ist dann das Handeln. Also die Maschine muss dann Motoren steuern, Adduktoren steuern und muss dann gewisse Komponenten miteinander gleichzeitig bewegen, dann auf dieses diese Dinge, die die KI interpretiert hat, reagieren zu können. Und für all diese 3 Vorgänge, also die Wahrnehmung, das Denken und das Handeln brauche ich in der Regel 3 verschiedene Prozessoren, die auch alle Strom haben wollen, die alle Rechenkapazität haben und die alle auch eine gewisse Zeit brauchen, dieses diese diese Vorgänge zu analysieren. Und die Lösung von Obitium ist nun, das alles modular auf einem einzigen Chip stattfinden zu lassen, der all diese Rechenoperationen mit einem Chip ausüben kann. Und ich kann diesen Chip auch noch modular anpassen. Und das finde ich auch eine total spannende Technologie, weil Physical AI, auch hier sind wir makroökonomisch in' Thema, was absoluten Rückenwind hat. Also wir brauchen überhaupt nicht darüber nachzudenken, ob Robotik kommen wird, ob es Edge Computing geben wird, wo die die gesamte Geräte an der Edge autonom Dinge entscheiden müssen. Ein Auto, was autonom fährt, muss auch autonom fahren können, wenn die Verbindung zum Rechenzentrum nicht stattfindet. Ein Roboter in der Werkhalle muss auch trotzdem darauf achten, keinen Menschen umzufahren, wenn auch grade mal die Internetverbindung gestört ist und so weiter und so fort. Also die Maschinen müssen immer in der Lage sein, in der Zukunft völlig autonom Dinge entscheiden zu können. Und das Thema hat da absoluten Rückenwind und die Technologie, die die entwickelt haben, ist auch hier, gehört auch zur Wahrheit dazu, gibt es unglaublich viel Wettbewerb. Aber das ist, wenn ich das gelöst kriege, das Thema, dann hab ich auch hier muss ich mir über Exit und Ähnliches keine Sorgen machen. Mhm.