Startup Insider
00:12:55 · Stephan Jacquemot
[00:12:55] S0: Das also, dass das ein riesengroßer Markt wird, steht völlig außer Zweifel. Also das ist garantiert. Was wir hier aber haben, ist die Situation, welche Technologie wird sich hier durchsetzen? Und hier ist es vielleicht ein spannender Engel und da müssen wir gucken, dass wir als... Und da machen wir etwas, was eigentlich typisch uneuropäisch ist, weil Genau. Warum wird denn so eine Firma finanziert eigentlich, wenn es doch schon Wettbewerbe in dem Markt gibt? Und hier ist das Spannende, dass das Start-up sagt, wir haben gar nicht den besten Laser, den wir entwickeln. Das heißt, wir haben nicht die besten Datenübertragung und die größte Menge an Daten, die wir mit sonem Laser übertragen können, sondern deren Wette ist, wir machen viele kleine, ich sag jetzt mal umgangssprachlich, das Gründerteam, wenn ihr das hören solltet, möchte es mir bitte nachsehen. Wir machen viele kleine halb gute Laser, die wir bündeln und dadurch die Information übermitteln versus dem, was die was die Konkurrenz macht, die sagt, wir nehmen diesen einen Laser und versuchen den so gut wie möglich darzustellen. Und das ist, ich ich möchte eine Analogie mal aus der Raumfahrt hier verwenden. Die russischen Raketensysteme versus den amerikanischen Raketensysteme in den Neunzigern, Achtziger, Neunzigerjahren, da war die technologische Herausforderung, wie kann ich son Shuttle ins Weltall schießen und habe ein großes Triebwerk, mit dem ich die Rakete in den Himmel bringen will oder die ganzen Sojus Raketen der Russen, die viele kleine Triebwerke hatten, die alle aber hoch reliable, wie sagt man so auf
00:14:26 · Jan Thomas
[00:14:26] S1: Neudeutsch Soll nicht zuverlässig sagen.
00:14:28 · Stephan Jacquemot
[00:14:28] S0: Das ist ja super Übersetzung, an der Stelle noch mal vielen herzlichen Dank. Also sehr sehr zuverlässig arbeiten, wo auch dann mal ein Triebwerk auch nur 80 Prozent Schub liefern konnte, weil die anderen Triebwerke das irgendwie kompensieren konnten. Und diese Triebwerke dieser Sojus Raketen waren einfach in in Masse sehr günstig herzustellen, funktionierten okay gut, aber das reichte auch aus, weil es gab immer noch Backup Systeme versus dem amerikanischen Modell diesen einen großen Schubaggregator zu haben, der, wenn der ausfällt oder nur 80 Prozent Schub liefert, das ganze System zusammenbringt zusammenbricht. So, und die gleiche Situation haben wir jetzt hier mit diesen Lasern, wo eigentlich der der Reflex der Europäer, ist jetzt ein niederländisches Start-up, ich kann jetzt nicht sagen der Deutschen, aber normalerweise der Europäer wär, lass uns einfach die die die genaueste, beste, tollste Technologie bauen und die skalierend an Markt bringen. Und hier sagen sie, nee, lass uns gar nicht die beste Technologie am Markt bringen, sondern die verlässlichste und, und das ist jetzt das ganz Entscheidende, die wahrscheinlich kommerziell am ehesten machbare. Weil wenn ich natürlich Millionen von diesen Chips und Laserverbindungen produzieren muss pro Jahr für die neuen Rechenzentren, die entstehen, muss ich ja auch eine Produktion aufbauen können, die zuverlässig diese Laser produziert. Und wenn ich son Hochleistungslaser hab und meine Abweichungen nur minimal sein dürfen, dann hab ich eventuell Probleme in der Produktion, in der Skalierung der Produktion und das auch zu Unic Economics, die attraktiv sind. Und hier ist die Wette des Start ups, dass sie sagen, wir gehen gar nicht in das Rennen rein, den besten Data zu machen, sondern wir werden wahrscheinlich in der Produktion die besten Unit Economics haben, sodass wir zu günstigen Preisen eine verlässliche Technologie skalierend anbieten können. Das finde ich ein sehr, sehr smarten Move und deswegen finde ich das ein tolles Investment und macht auch total Sinn aus Investorensicht in einem schon, sage ich mal, sehr aktiven, von Wettbewerben durchprägten Markt hier noch mal reinzuinvestieren. Werbung.
00:16:34 · Jan Thomas, S2, Stephan Jacquemot
[00:16:34] S1: Ja, bevor wir weitermachen, ein kurzer Hinweis von unserem Partner Konto. Wer in Deutschland gründet, der kennt den Bürokratiedschungel aus Notar, Finanzamt und Handelsregister. Konto macht diesen Prozess deutlich einfacher und zwar komplett digital und mit persönlicher Gründungsberatung. Wir bei Start up Insider sind selbst langjährige Kontonutzer und selbst große Fans der Lösung. Für GBH, UG, GBR und Holding gibt es den Rundum Gründungsservice bereits ab 99 Euro inklusive rechtssicherer Unterlagen und Koordination des Notartermins. Einzelunternehmer starten sogar ab 0 Euro. Danach verwaltet ihr dann Geschäftskonto, Rechnungen und Buchhaltung bequem in 1 App. Mehr als 250000 Unternehmen haben bereits mit Konto gegründet. Alle weiteren Informationen findet ihr natürlich in den Shownotes oder auf Konto Punkt d e und nicht vergessen, Konto schreibt sich am Anfang mit Q. [00:17:21] S2: Kennst Du schon unseren Newsletter Start-up Insider Daily? Er zählt zu den beliebtesten Newslettern der deutschen Start [00:17:27] S1: up Szene. Jeden Morgen 7 Uhr bekommst Du [00:17:29] S2: die wichtigsten Nachrichten und Investments aus der deutschen und internationalen Start up Welt in deine Inbox. Unsere Redaktion recherchiert dafür täglich auf über 800 Nachrichtenseiten. Für viele Gründerinnen, Gründer und Investoren ist Start-up Insider Daily daher fester Teil der Morgenroutine. Jetzt kostenfrei abonnieren. Der Link ist wie immer in den Shownotes. [00:17:54] S0: Start-up Insider.
00:17:54 · Stephan Jacquemot, Jan Thomas
[00:17:54] S0: Start-up Insider. [00:17:57] S1: Noch mal zum Markt noch mal zum Markt noch mal ganz kurz, ne. Wie siehst Du das? Man redet ja immer von den hier Pix and Shuffles, ne, also irgendwie die Ja. Software Verkäufer. Ist das hier der nächste Bereich, für zu sagen, mit mit Lasertechnologen, weil wir haben so GPUs und dann war's irgendwie jetzt Energie war son Thema, wo jeder gesagt hat, boah, also jetzt Rechenzentren ohne Energie klappt nicht. Ist das jetzt der nächste Bereich? [00:18:17] S0: Na, das es ist eher hier der Vergleich, dass wenn Du in dem Bild bla hast, die Schaufeln halt sehr teuer sind und eine Schaufel zu kaufen und da vielleicht zu mieten, sehr teuer ist. Und jetzt überlegt sich der Schaufelhersteller, wie ich die einzelnen Komponenten der Schaufeln günstiger und besser machen kann. Wir sind also hier in dem die die Schraube, die den Sparten im Holzstiel festmacht, hält genauso gut, ist aber viel günstiger in der Produktion. In dem Thema sind wir [00:18:45] S1: Ja, dadurch auch skalierfähiger, ne, hinterher, oder? Also Genau. Ja. Mhm.
00:18:45 · Jan Thomas, Stephan Jacquemot
[00:18:45] S1: Ja, dadurch auch skalierfähiger, ne, hinterher, oder? Also Genau. Ja. Mhm. [00:18:49] S0: Genau. Das ist das Entscheidende, ne. Also dass ich halt sagen kann, ich kann eine Technologie zur Verfügung stellen, die vor, sage ich mal, einen Wert x hat in der Produktion und das macht mein Rechenzentrum extrem teuer und die Kunden müssen das auch bezahlen und jetzt kann ich zum Wert y, der deutlich geringer als x ist, mein Rechenzentrum aufbauen und betreiben und hab trotzdem auch eine höhere Qualität. Wie gesagt, diese Lasertechnik, die optischen Verbindungen erhöht auch noch die Menge an Daten und die Qualität an Daten, die ich übermitteln kann, signifikant. Das heißt, ich habe eine höhere Datenauslastung oder eine höhere Möglichkeit, Daten auszutauschen zu geringeren Kosten, die auch dann auch noch reliable sind und die ich skalieren anbieten kann. Und das ist tatsächlich in dem Sinne kein Bottleneck gewesen. Also es ist ein es ist ein Bottleneck gewesen, diese Informationen auszutauschen. Das ist tatsächlich ein Bottleneck Thema gewesen. Neben dem ganzen Energie- und Prozessoren Thema ist die der Austausch von Informationen in diesen Clustern, das ist ein Bottleneck gewesen. Dafür werden aber schon Lösungen entwickelt, die auch noch am Anfang sind, aber diese konkrete Lösung ist kostengünstig und skalierbar. Das finde ich, ist ein guter Engel auf ein Thema, was schon von anderen angegangen wird.