Startup Insider
00:10:45 · Stephan Jacquemot
[00:10:45] S0: Und die haben gemeinsam dann in in, wie gesagt, Photon Bridge investiert, ein Start-up, was jetzt auch schon, lass mich nicht lügen, 3 Jahre ungefähr, glaub ich, alt ist. Und das Thema ist, wie kann ich Informationen in Rechenzentren schneller untereinander verbreiten? Also da muss ich kurz einmal ein bisschen ausholen. Und zwar, wenn ich KI Rechenzentren baue und diese KI Chips habe, dann werden die zu so Clustern zusammengeschlossen, Informationen auszutauschen, bessere Rechenergebnisse zu leisten. Und diese Informationen müssen untereinander weiterverbreitet werden. Und das kann ich auf verschiedene Arten tun. Und die schnellste Art, Informationen zu verbreiten, kennen wir auch aus den Glasfasertechnologien, ist halt Licht, ist Lasertechnologie. Dann hab ich die höchste Menge an Daten, die ich da untereinander austauschen kann. Mhm. Und das ist ein Start-up, was genau diese Lasertechnologie sehr chipnah herstellen möchte, dann bei dem Ausbau der Rechenzentrum eine Technologie, also wirklich auf dem Infrastrukturlayer, wenn ich also ein Rechenzentrum baue, eine Infrastrukturkomponente dazugebe, dass innerhalb dieser KI Rechenzentren Informationen schneller von und innerhalb der Chips oder von Chip zu Chip ausgetauscht werden kann. Und das finde ich ein sehr, sehr spannendes Thema. Es gehört zur Wahrheit dazu. Es sind auch andere auf diese Idee gekommen, dass dies dass das Thema Relevanz ist. Auch NVIDIA selber guckt sich das Thema sehr intensiv an, hat auch ein Wettbewerber finanziert von von diesem Start-up. Aber es zeigt, dass, wenn wir uns mit Technologien sehr intensiv beschäftigen, wenn wir uns verstehen auch, wo der Bottleneck ist, dass wir hier in Europa noch in der Lage sind, auch Komponenten dazu beizuliefern, die dann Wertschöpfung in Europa lassen werden und wo wir hier auch an dem an dem makroökonomischen Wachstum dieser Rechenzentrum extrem partizipieren können.
00:12:40 · Jan Thomas
[00:12:40] S1: Ich find's superspannend und mir also mir gefällt erst mal, dass die im Prinzip ja, das ist eine schöne Wette erst mal, ne. Man weiß noch nicht genau, wo's hinführt, aber das ist eigentlich fast son bisschen eine US Denke, ne. Dass Du da sagst, hier irgendwie, die sind, es es könnte ein es könnte ein riesengroßer Markt werden.
00:12:55 · Stephan Jacquemot
[00:12:55] S0: Das also, dass das ein riesengroßer Markt wird, steht völlig außer Zweifel. Also das ist garantiert. Was wir hier aber haben, ist die Situation, welche Technologie wird sich hier durchsetzen? Und hier ist es vielleicht ein spannender Engel und da müssen wir gucken, dass wir als... Und da machen wir etwas, was eigentlich typisch uneuropäisch ist, weil Genau. Warum wird denn so eine Firma finanziert eigentlich, wenn es doch schon Wettbewerbe in dem Markt gibt? Und hier ist das Spannende, dass das Start-up sagt, wir haben gar nicht den besten Laser, den wir entwickeln. Das heißt, wir haben nicht die besten Datenübertragung und die größte Menge an Daten, die wir mit sonem Laser übertragen können, sondern deren Wette ist, wir machen viele kleine, ich sag jetzt mal umgangssprachlich, das Gründerteam, wenn ihr das hören solltet, möchte es mir bitte nachsehen. Wir machen viele kleine halb gute Laser, die wir bündeln und dadurch die Information übermitteln versus dem, was die was die Konkurrenz macht, die sagt, wir nehmen diesen einen Laser und versuchen den so gut wie möglich darzustellen. Und das ist, ich ich möchte eine Analogie mal aus der Raumfahrt hier verwenden. Die russischen Raketensysteme versus den amerikanischen Raketensysteme in den Neunzigern, Achtziger, Neunzigerjahren, da war die technologische Herausforderung, wie kann ich son Shuttle ins Weltall schießen und habe ein großes Triebwerk, mit dem ich die Rakete in den Himmel bringen will oder die ganzen Sojus Raketen der Russen, die viele kleine Triebwerke hatten, die alle aber hoch reliable, wie sagt man so auf
00:14:26 · Jan Thomas
[00:14:26] S1: Neudeutsch Soll nicht zuverlässig sagen.
00:14:28 · Stephan Jacquemot
[00:14:28] S0: Das ist ja super Übersetzung, an der Stelle noch mal vielen herzlichen Dank. Also sehr sehr zuverlässig arbeiten, wo auch dann mal ein Triebwerk auch nur 80 Prozent Schub liefern konnte, weil die anderen Triebwerke das irgendwie kompensieren konnten. Und diese Triebwerke dieser Sojus Raketen waren einfach in in Masse sehr günstig herzustellen, funktionierten okay gut, aber das reichte auch aus, weil es gab immer noch Backup Systeme versus dem amerikanischen Modell diesen einen großen Schubaggregator zu haben, der, wenn der ausfällt oder nur 80 Prozent Schub liefert, das ganze System zusammenbringt zusammenbricht. So, und die gleiche Situation haben wir jetzt hier mit diesen Lasern, wo eigentlich der der Reflex der Europäer, ist jetzt ein niederländisches Start-up, ich kann jetzt nicht sagen der Deutschen, aber normalerweise der Europäer wär, lass uns einfach die die die genaueste, beste, tollste Technologie bauen und die skalierend an Markt bringen. Und hier sagen sie, nee, lass uns gar nicht die beste Technologie am Markt bringen, sondern die verlässlichste und, und das ist jetzt das ganz Entscheidende, die wahrscheinlich kommerziell am ehesten machbare. Weil wenn ich natürlich Millionen von diesen Chips und Laserverbindungen produzieren muss pro Jahr für die neuen Rechenzentren, die entstehen, muss ich ja auch eine Produktion aufbauen können, die zuverlässig diese Laser produziert. Und wenn ich son Hochleistungslaser hab und meine Abweichungen nur minimal sein dürfen, dann hab ich eventuell Probleme in der Produktion, in der Skalierung der Produktion und das auch zu Unic Economics, die attraktiv sind. Und hier ist die Wette des Start ups, dass sie sagen, wir gehen gar nicht in das Rennen rein, den besten Data zu machen, sondern wir werden wahrscheinlich in der Produktion die besten Unit Economics haben, sodass wir zu günstigen Preisen eine verlässliche Technologie skalierend anbieten können. Das finde ich ein sehr, sehr smarten Move und deswegen finde ich das ein tolles Investment und macht auch total Sinn aus Investorensicht in einem schon, sage ich mal, sehr aktiven, von Wettbewerben durchprägten Markt hier noch mal reinzuinvestieren. Werbung.
00:16:34 · Jan Thomas, S2, Stephan Jacquemot
[00:16:34] S1: Ja, bevor wir weitermachen, ein kurzer Hinweis von unserem Partner Konto. Wer in Deutschland gründet, der kennt den Bürokratiedschungel aus Notar, Finanzamt und Handelsregister. Konto macht diesen Prozess deutlich einfacher und zwar komplett digital und mit persönlicher Gründungsberatung. Wir bei Start up Insider sind selbst langjährige Kontonutzer und selbst große Fans der Lösung. Für GBH, UG, GBR und Holding gibt es den Rundum Gründungsservice bereits ab 99 Euro inklusive rechtssicherer Unterlagen und Koordination des Notartermins. Einzelunternehmer starten sogar ab 0 Euro. Danach verwaltet ihr dann Geschäftskonto, Rechnungen und Buchhaltung bequem in 1 App. Mehr als 250000 Unternehmen haben bereits mit Konto gegründet. Alle weiteren Informationen findet ihr natürlich in den Shownotes oder auf Konto Punkt d e und nicht vergessen, Konto schreibt sich am Anfang mit Q. [00:17:21] S2: Kennst Du schon unseren Newsletter Start-up Insider Daily? Er zählt zu den beliebtesten Newslettern der deutschen Start [00:17:27] S1: up Szene. Jeden Morgen 7 Uhr bekommst Du [00:17:29] S2: die wichtigsten Nachrichten und Investments aus der deutschen und internationalen Start up Welt in deine Inbox. Unsere Redaktion recherchiert dafür täglich auf über 800 Nachrichtenseiten. Für viele Gründerinnen, Gründer und Investoren ist Start-up Insider Daily daher fester Teil der Morgenroutine. Jetzt kostenfrei abonnieren. Der Link ist wie immer in den Shownotes. [00:17:54] S0: Start-up Insider.