Startup Insider
00:14:46 · Dr. Claudio Consul
[00:14:46] S2: Ja, sicher. Also wir machen auch heute als Unternehmen immer noch noch Fehler und werden wir auch. Ich glaube, das ist gut und richtig. Kommt vielmehr darauf an, wie schnell man sie analysiert und dann daraus daraus lernt. Ja, eine konkrete Herausforderung, Thema Fokus. Am Anfang habe ich das Problem in Anführungsstrichen sehr, sehr breit gedacht. Da hatten wir uns mit Lösungen für Verlader auseinandergesetzt, als auch direkt für Transportunternehmer und Speditionen. Also wenn wir hier vielleicht kurz einen Schritt zurücknehmen, für mich gibt es 3 Kern Teilnehmer des Fracht Ökosystems. Auf der einen Seite die Verlader, auf Englisch die Shipper. Das sind die Unternehmen, die die Ware besitzen. Denk an Amazon, an Coca Cola, an IKEA, jedes E-Commerce Business. Auf der anderen Seite des Spektrums sind die Transportunternehmer, die Frachtführer oder auch auf Englisch die. Sehr fragmentierter Markt im Straßengüterverkehr. 75 Prozent aller Trucks gehören Unternehmen, die weniger als 2000000 Euro Umsatz machen. Und in der Mitte, in gut 90 Prozent aller Transporte gibt's eben dieses sogenannte Middle Layer, den Spediteur, den Forder. Und ab Tag 1, als ich mit Conlio gestartet bin, war klar, dass wir in die Financial Workflows reingehen wollen, dass wir Unternehmen dabei unterstützen wollen, die Frachtdokumente automatisiert zu verarbeiten und darauf basierend dann bessere Finanzentscheidungen zu treffen. Am Anfang haben wir uns aber auch mit Verladern und Transportunternehmern eben auseinandergesetzt und da verliert man Fokus hinsichtlich, wie soll das Produkt ausschauen? Go to Market Motion ist eine andere Ansprache. Da haben wir mittlerweile sehr stark nachjustiert und heute einen glasklaren Fokus auf den Spediteur und vor allem auch auf den Transportmodus des Straßengüterverkehrs.
00:16:27 · Jan Thomas, Dr. Claudio Consul
[00:16:27] S1: Kannst Du noch was zum Geschäftsmodell hinterher sagen? Also ich hatte ein paar schöne Zahlen gelesen, ne? Es klingt ja so, als könnte das Ganze relativ schnell profitabel werden, ne? [00:16:34] S2: Ja, das ist absolutes Ziel. Also wir monetarisieren uns über über eine monatliche Softwarefee, die abhängt von der Anzahl der Sendungen, die wir validieren, die über unsere Plattform laufen. Und ja, das ist ein Weg zu skalieren und dann, wie wir darüber nachdenken, wird es auch sehr, sehr spannend sein, potenziell gegebenenfalls langfristig eine Transaction Fee bei Zahlungen zu nehmen. [00:16:59] S1: Habt ihr da eigentlich so Netzwerkeffekte drin? Also schafft man das irgendwie, dass dann quasi in... Weil das ist ja bei Lieferketten irgendwie eigentlich fast so verführerisch, ne? Das ist ja fast ein bisschen im System drin, dass man vorne und hinten ja eigentlich auch immer Partner hat, die man mit reinziehen könnte, oder?
00:16:59 · Jan Thomas, Dr. Claudio Consul
[00:16:59] S1: Habt ihr da eigentlich so Netzwerkeffekte drin? Also schafft man das irgendwie, dass dann quasi in... Weil das ist ja bei Lieferketten irgendwie eigentlich fast so verführerisch, ne? Das ist ja fast ein bisschen im System drin, dass man vorne und hinten ja eigentlich auch immer Partner hat, die man mit reinziehen könnte, oder? [00:17:13] S2: Ja, definitiv. Also danach unser Lead Investor Peaton, die haben einen ganz klaren Fokus auf Netzwerk, Netzwerk effektgetriebene Unternehmungen wie Und mittelfristig und auch langfristig sehen wir das sehr, sehr stark. Wo ich gerade darauf eingegangen bin, dass das am Anfang eben nicht der beste Ansatz war, sehr, sehr breit zu denken, ist das natürlich mittel- bis langfristig das Ziel, sprich heute den den Spediteur als Kunden zu gewinnen und darüber hinaus dann mittel- und langfristig interessante Produkte auch für deren Partner aufzusetzen. Dann eben das typische Fly Wheel Netzwerkeffekt Thema, desto mehr Transaktionen, desto mehr Nutzer eben auf unserer Plattform sind, dass da dann alle Beteiligten von von profitieren. Das ist sicherlich langfristig langfristig das Ziel für für uns. Ja, und das Spannende ist halt hier, dass dass diese Frachtunterlagen von allen 3 Parteien angefasst beziehungsweise verifiziert werden. Ja, und da ist eben unsere Aussage, das ist unnötig. Dort sollte es reichen, wenn man da einmal drauf schaut und sagt, hey, der Transportauftrag ist in der Tat sauber durchgeführt worden oder da ist was schiefgelaufen, da müsst ihr euch noch mal zu austauschen. Insofern hieß es, zu bauen.
00:17:13 · Dr. Claudio Consul, Jan Thomas, Jan Thomas
[00:17:13] S2: Ja, definitiv. Also danach unser Lead Investor Peaton, die haben einen ganz klaren Fokus auf Netzwerk, Netzwerk effektgetriebene Unternehmungen wie Und mittelfristig und auch langfristig sehen wir das sehr, sehr stark. Wo ich gerade darauf eingegangen bin, dass das am Anfang eben nicht der beste Ansatz war, sehr, sehr breit zu denken, ist das natürlich mittel- bis langfristig das Ziel, sprich heute den den Spediteur als Kunden zu gewinnen und darüber hinaus dann mittel- und langfristig interessante Produkte auch für deren Partner aufzusetzen. Dann eben das typische Fly Wheel Netzwerkeffekt Thema, desto mehr Transaktionen, desto mehr Nutzer eben auf unserer Plattform sind, dass da dann alle Beteiligten von von profitieren. Das ist sicherlich langfristig langfristig das Ziel für für uns. Ja, und das Spannende ist halt hier, dass dass diese Frachtunterlagen von allen 3 Parteien angefasst beziehungsweise verifiziert werden. Ja, und da ist eben unsere Aussage, das ist unnötig. Dort sollte es reichen, wenn man da einmal drauf schaut und sagt, hey, der Transportauftrag ist in der Tat sauber durchgeführt worden oder da ist was schiefgelaufen, da müsst ihr euch noch mal zu austauschen. Insofern hieß es, zu bauen. [00:18:27] S0: Und ist das aber so, dass [00:18:28] S1: man dann auch ein klaren ROI zeigen kann dadurch? Also verstehen die verstehen die Unternehmen, was ihnen das bringen würde, wenn sie dann quasi, wenn 2 von 3 das nicht mehr anfassen müssen?
00:18:28 · Jan Thomas, Dr. Claudio Consul, Jan Thomas
[00:18:28] S1: man dann auch ein klaren ROI zeigen kann dadurch? Also verstehen die verstehen die Unternehmen, was ihnen das bringen würde, wenn sie dann quasi, wenn 2 von 3 das nicht mehr anfassen müssen? [00:18:35] S2: Ja, absolut. Also wir haben halt heute einen klaren Fokus auf den Spediteur. Wir heben Wert über 3 über 3 Komponenten. Einmal das Thema Automatisierung, sprich deutlich geringerer manueller Prüfaufwand. Das ist die eine Komponente. Die 2. Ist weniger Fehler. Denn wenn Du dir vorstellst, dass Du pro Tag tausende von Frachtdokumenten in unterschiedlichsten Sprachen anfassen, sich prüfen musst, dann rutscht hier vielleicht der eine oder andere Fehler durch, wo mal ein handschriftlicher Vermerk, Hinweis auf eine Schadensmeldung oder eine Minderlieferung übersehen wird. Und in dem niedrigmarchigen Business, wie es die Transportlogistik ist, ist hier eine Fehlerreduktion von 3 Prozent, die wir mittlerweile schon unter Beweis stellen konnten. Ja, ein signifikanter E-Betreiber. Und dann der 3. Punkt beschleunigte Rechnungsstellung, denn die Dokumentenprüfung kann dauern. Ganz, ganz oft ist ein freigegebener Frachtbrief eine Bedingung, damit ein Spediteur an seinen Auftraggeber eine Rechnung stellen kann. Und wenn wir hier, wie mit bestehenden Kunden unter Beweis gestellt, die Rechnungsstellung zweieinhalb bis 3 Tage beschleunigen können, können wir in Summe eine EBIT Verbesserung von bis zu 30 Prozent unseren Spediteuren anbieten. [00:19:56] S0: Und sag mal nach vorne raus jetzt so bis zur nächsten Runde, was glaubst Du,
00:19:56 · Jan Thomas, Jan Thomas, Dr. Claudio Consul
[00:19:56] S0: Und sag mal nach vorne raus jetzt so bis zur nächsten Runde, was glaubst Du, [00:19:59] S1: was muss was muss noch alles passieren bei euch? [00:20:01] S2: Out Gold to Market spielt für uns eine große Rolle. Wir haben jetzt gut 20 Kunden, sehr, sehr große Häuser für uns auch gewinnen können. Wir haben 4 Spediteure, die im Milliardenbereich Umsätze erzielen und dann 15 Mittelständler in Deutschland und dann noch 5 weitere Kunden im Ausland. Da geht's darum, hier ein Momentum aufzunehmen und von 25 auf einhundert auf einhundertfünfzig Kunden zu kommen, sprich unter Beweis zu stellen, dass das nicht nur ein Thema in der DACH Region ist, sondern in ganz Europa und in Deutschland unter Beweis zu stellen, dass wir darauf basierend, ja, den den EBIT Level heben können, wie vorhin in den Case Studies ausgeführt. [00:20:44] S1: Cool. Claudio, also dann drücke ich die Daumen, wer darf sich melden bei euch? [00:20:47] S2: Talente, die interessiert sind, die Logistik zu disruptieren und ein sehr ambitionierten Team Post Seed zu joinen und natürlich jegliche Art von Spedition. [00:20:59] S1: Perfekt. Cool. Du, da sag ich lieben Dank und ja, drück die Daumen, wie gesagt und bis zum nächsten Mal, würd ich sagen. [00:21:04] S2: Danke dir, Jan. [00:21:04] S1: Hat Spaß. Tschau. Tschau. [00:21:08] S2: Werbung.