00:15:35 · Nadine Geiser, Jan Thomas
[00:15:35] S0: Ja, wenn man das so verkauft bekommt und offensichtlich bekommen sie das so verkauft, dann ist es ist es natürlich attraktiv. Vielleicht interessant auch noch, dass sie verschiedene Claims auch machen an verschiedener Stelle, dass die besonders knusprig sind, weil da so viel drin ist. Wenn man aber die Zutaten dann anschaut, dann ist doch sehr viel modifizierte Tapiokastärke drin. Und da würde ich sagen, kommt wahrscheinlich schon auch stark von der Tapiokastärke, aber das... Gut, Again Marketing. Und was ich auch interessant fand, wir haben ja auch hier GUB 7 in Deutschland und die haben Chips mit 40 Prozent Proteingehalt. Also ich würde jetzt auch mal sagen, dass sie selbst nicht mal an der reinen Proteinmenge da jetzt irgendwie besonders differenziert sind. Also aus meiner Sicht ist das wirklich ein starkes Marketing Game und schon auch... Ich meine, dann ist immer die Frage in diesem Snack Bereich, denke ich mir so aus dem Familien-, Bekannten-, Freundeskreis. Im Snackbereich sind die Leute halt oft nicht bereit, da zu sparen. Da will dann schon jeder eben, was hatten wir hier, damit alle schon ein bisschen Hunger bekommen am, die uns zuhören, Nashville Hot oder Buffalo ist natürlich sind Geschmackssorten, da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen. Das will man doch eigentlich mal probieren. [00:16:48] S1: Und die Tüten schreien dich auch förmlich an, find ich, ne. Also sind sehr laute Tüten, ne.
00:16:48 · Jan Thomas, Peter Schmetz, Nadine Geiser
[00:16:48] S1: Und die Tüten schreien dich auch förmlich an, find ich, ne. Also sind sehr laute Tüten, ne. [00:16:52] S3: Ja. Stubbert. Ich glaube, auf der Preisseite, das ist halt ein emotionales Gefühl. Das ist halt immer noch das Gefühl, dass man was mit Qualität kauft, wenn tierisches Protein drin [00:17:01] S1: ist. Ja, trotzdem hab ich das [00:17:01] S3: Gefühl, Du halt, wie wir wissen, auch nicht stimmungsfähig. [00:17:03] S1: Die sind preislich eigentlich schon am oberen Ende angekommen, ne. Ich weiß nicht, ob da noch viel Fantasie nach oben raus ist dann so was, dass sie eine Preiserhöhung und so angeht, ne. [00:17:10] S0: Mhm. Mhm. [00:17:11] S3: Ja, definitiv. Aber das finde ich schade, dass dann sozusagen die alternativen Quellen immer mit Chemie immer noch so in in, ja, in in Kontakt gebracht werden, während sozusagen dann Unternehmen, die wirklich tierisches Protein Hühnchen, Hühnchen aus USA, denen ging es höchstwahrscheinlich nicht so gut, bevor sie verarbeitet wurden, zu' Protein ingredien für Chips, dann eine Qualitäts Notion haben beim Endkonsumenten. Aber das ist halt, das das ist immer so, da macht man sich als Investor immer seine schöne eigene Welt im Kopf, aber draußen der Massenmarkt tickt halt immer noch ein bisschen anders. Gibt ihnen ja recht, muss man ehrlicherweise sagen, bei über 100000000 Umsatz.
00:17:11 · Peter Schmetz, Jan Thomas, Nadine Geiser
[00:17:11] S3: Ja, definitiv. Aber das finde ich schade, dass dann sozusagen die alternativen Quellen immer mit Chemie immer noch so in in, ja, in in Kontakt gebracht werden, während sozusagen dann Unternehmen, die wirklich tierisches Protein Hühnchen, Hühnchen aus USA, denen ging es höchstwahrscheinlich nicht so gut, bevor sie verarbeitet wurden, zu' Protein ingredien für Chips, dann eine Qualitäts Notion haben beim Endkonsumenten. Aber das ist halt, das das ist immer so, da macht man sich als Investor immer seine schöne eigene Welt im Kopf, aber draußen der Massenmarkt tickt halt immer noch ein bisschen anders. Gibt ihnen ja recht, muss man ehrlicherweise sagen, bei über 100000000 Umsatz. [00:17:44] S1: Total, ne. Aber Nadine, Du hast grad schon angerissen und eigentlich ein schöner Dreiklang heute, ne. Wir haben jetzt grade haben wir über quasi den den tierischen Reich gesprochen. Jetzt hast Du grad schon Lieferketten angeteasert und danach reden wir quasi über den pflanzlichen Gemüseteil, ne. Also irgendwie passt das alles schön zusammen, ja. [00:17:58] S0: Sehr gut. Sollen wir machen [00:18:00] S1: wir weiter, ne? [00:18:01] S3: Wir ziehen mal zurück nach Deutschland, würde ich sagen und reden über die Rügenwalder Mühle. Ist Das ist [00:18:05] S0: ein guter Anfang.
00:18:06 · Peter Schmetz
[00:18:06] S3: Genau, es ist ja unser unser Plan based Champion und auch gleichzeitig ein, was ja irgendwie eine sehr spannende Transformationsstory ist, die ja schon in zweitausendzehner Jahren angefangen haben, auch ja pflanzenbasierte Fleischalternativen unter ihrer eigenen Marke, die ja eigentlich für reines Fleisch, Aufschnitt et cetera stand, zu verkaufen. Und die Rügenwalder Mühle übernimmt ab 2007 das komplette Geschäft der Marke Endori mit Endkunden, also Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb im Supermarkt. Und gleichzeitig wird Endori, das war auch eine Brand für Fleischalternativen, aber auch neu erfunden. Statt Fleischersatz verkauft die Marke dann eher Produkte, die so Richtung fungional Veggies gehen. Da kommen wir gleich noch mal son bisschen zu den Produkten. Und ich glaube, das ist, das muss man noch mal dazu sagen, eine Neuordnung innerhalb 1 Konzerns und kein Zukauf. Beide Firmen gehören nämlich schon etwas länger, in Endori schon etwas länger, seit 2019 zur Familienholding von Pfeifer Langen aus Köln, bekannt durch Zucker vor allem. Und dort sind die beiden in der Sparte, ich glaub, sie nennen's natures rigness group gebündelt. Und Endori wurde 2019, wie gesagt, übernommen von von Pfeifer Langen und die Rügenwalder Mühle in 2024. Ich glaube, die Familie, die dahinter stand, Familie Raufuß, die hält immer noch Minderheitsanteile an der Rügenwalder Mühle, aber der Großteil gehört auch Pfeifer Langen und dementsprechend, ja, üben sie da auch, glaub ich, sehr, sehr stark die Kontrolle und Strategie aus. Und das ist eigentlich ganz interessant. Man sieht ja son bisschen auf den Bildern, da bin ich mal gleich gespannt auf eure Meinung so. Wir haben ja grad so über eine. Ich fand, das sah jetzt eigentlich auch ganz cool aus, wie sie in Endori jetzt da positionieren wollen. Und es gibt jetzt eine klare Aufteilung der Marken, also Rügenwalder Mühle oder Rügenwalder stand ja auch immer schon für Fleisch, bleibt dementsprechend bei Fleisch, Fleischalternativen und Gerichte und für Gerichte und gemeinsame Mahlzeiten. Den Endori wird halt in die Richtung Gemüse und Hülsefrüchte mit Zusatznutzen fürs Snacks und schnelles Kochen gebracht mit sonem neuen Versprechen Gemüse kann mehr, was ich jetzt per se auch gar nicht gar nicht so schlecht finde.
00:20:05 · Peter Schmetz
Und die die starten jetzt Anfang 27 mit 4 neuen Produkten, Spinat Basilikumbällchen, Karotte, Ingwerbällchen, mediterrane Gemüsesticks und Wok Gemüsesticks. Und das bisherige Sortiment wird dann jetzt schrittweise auslaufen. Also da bin ich echt total gespannt. Ich finde, so auf den auf den Bildern sieht es eigentlich ganz gut aus. Ich wär da auf jeden Fall mal bereit, das zu probieren. Da läuft mir auch ein bisschen das Wasser im Mund zusammen und das ist Tier und kein Buffalo oder kein Tucki oder sonst was jetzt da drauf. Aber es ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung und ich glaube auch smart, das so zu positionieren. Und dann kannibalisiert man sich ja auch dann nicht im Einzelhandel, sondern steht sozusagen für sozusagen in dem in dem in dem in dem dem Coldshelf, aber für 2 verschiedene Bereiche, die dann doch irgendwie auch wieder zusammengehören. Also ich glaube, es ist ein ganz smarter Move hier von Pfeifer Langen, entsprechend aufzustellen und sorgt dann, glaube ich, auch nur für Synergien und Effizienzen. Also interessante Entwicklung auf jeden Fall.
00:21:01 · Jan Thomas, Peter Schmetz, Nadine Geiser
[00:21:01] S1: Ich hab mir mal beide Seiten nebeneinander aufgemacht, mal so die Verpackung zu vergleichen. Ja, also Du bist Du... Also ja, Peter, Du hast recht, das sieht schon ganz gut aus, aber das andere, also ne, WILDE, das das das schreit dich an und sagt hier, es also wie auch immer es schmeckt, aber es wird irgendwie schmecken und hier finde ich bei bei Endori bist Du halt eher son bisschen schon an die, ich weiß nicht, sorgsame Mutter, würde ich sagen, die verantwortungsbewusste Mutter richtet sich das Ganze so. [00:21:27] S3: Oh Gott, oh Gott, ja. Ich bin eine sorgsame Mutter. [00:21:29] S1: Das sieht schon so, das erzähle [00:21:30] S3: ich heut zu Hause, das ist gut. [00:21:33] S1: Ja. Nee, das kann leider, also das heißt ja nicht, Du nichts gegen das Essen der Mütter, ne, aber das es hat ein anderen Approach, finde ich, ne, anderen andere... [00:21:42] S0: Ja, es ist ja mehr das, was fütterst Du deinen Kindern versus was willst Du in' Moment, wo Du sehr [00:21:48] S1: wach Na, heimlich, ne, genau, ja. [00:21:49] S0: Und Heißhunger hast, was würdest Du heimlich Da verschlossener Tür Welche Tüte [00:21:54] S3: Ich glaube, wir sind uns einig, es spricht unterschiedliche Kundengruppen an. Das kann ich unterschreiben. [00:21:59] S1: Oder oder unterschiedliche Momente, ne? [00:22:01] S3: Ja. Und das auch, ja, das stimmt.