00:13:22 · Philipp Westermeyer, Ola Källenius
[00:13:22] S0: Ist es denn so, dass ihr erkennen könnt, jetzt auf Konzernebene, wenn das gut läuft, ganz trivial, verkauft ihr mehr Autos? [00:13:28] S1: Es gibt einen alten Satz,. Also diese 1 zu 1 Kausalität, das kannst Du nicht wissenschaftlich beweisen. Der Punkt ist, Racing ist 1 der Kern DNA Bestandteile von Mercedes-Benz. Also wir müssen im Racing sein und es ist mit Abstand das wichtigste Marketing, ich sag mal Marketingbühne für unsere Marke weltweit. Und ich meine weltweit, wo du überall bist im Ja,
00:14:02 · Toto Wolff
[00:14:02] S2: die Zahlen sind wirklich gut. 2 Dinge möchte ich sagen. Zum Ersten, das war ja an und für sich diese Möglichkeit, die mir geboten worden ist, eine unübliche Struktur für einen deutschen Automobilkonzern. Jemanden von außen in ein quasi Joint Venture, in eine Partnerschaft hineinzulassen, ist eine ist war damals eigentlich so nicht auf dem Menüplan für Großkonzerne. Aber da ihr alle gemeinsam habt gesagt, man muss das Formel 1 Geschäft vielleicht ein bisschen anders betreiben. Man muss einen unternehmerischen, einen unternehmerischen Ansatz haben, schnell entscheiden, empowern und vielleicht nicht durch Gremienentscheide gehen. Gerade in einem Konzern, bei so einem Geschäft, wo man Samstag und Sonntag Entscheidungen treffen muss, wo es die wirklich Konsequenzen haben können, was die Repetation und Public Perception der Marke hat. Und das war schon etwas, was mutig war, meiner Meinung nach. Und zum Zweiten die Bühne ist, wie ich zum ersten Mal dem CMO damals zugehört habe, gab es eine Präsentation von jemandem, der Sponsorship gemacht hat, bei Mercedes. Und da stand dann unsere Sponsorship Plattformen. Und das 1. War Golf, schönes Kästchen, dann war Tennis, dann war Fashion Week oder Berlin Fashion Week und dann war DTM und Formel 1. Und ich habe ihm dann gesagt, ich finde diese Darstellung nicht ganz korrekt, weil was wir machen, ist das Automobil. Wir machen Serienautos und wir machen Rennautos. Und der 1. Mercedes war eigentlich ein Rennauto, so wie der Ola gesagt hat. Das heißt, das ist unsere Kernaktivität. Alles andere, ja, können Sponsorship Plattformen sein, wo wir vielleicht auf die Zielgruppe einzahlen und so, aber das ist unser Produkt. Das ist so authentisch und das meiner Meinung nach gibt uns gegenüber vielen anderen Autokonzernen, die die heute da sind, diesen Edge. Die einhundert Jahre oder einhundertvierzig Jahre kann uns niemand, kann uns niemand mehr absprechen. Die Rennhistorie kann uns niemand absprechen. Das ist ein Standalone Merkmal, das vielleicht außer Ferrari nur wir haben und auch diese die Emotionalität, mit der wir die Marke aufladen mit ihm Glorie und Drama über die letzten vielen Jahre.
00:16:23 · Philipp Westermeyer, Toto Wolff
[00:16:23] S0: Wenn Du so sprichst, dann sagst Du ja wir, also wir Mercedes. Das heißt, Du fühlst dich jetzt auch nicht nur dem Formel 1 Team zugehörig, sondern Du fühlst dich auch dem ganzen Konzern zugehörig. Ja, absolut. Es ist immer so, wenn [00:16:33] S2: ich für wir spreche, ich bin der Ola und die haben das ja damals clever gemacht, weil ich habe, entscheidungsfähig zu sein, habe ich gesagt, ich muss Norberts Rolle übernehmen, das ist der Motorsportchef, CEO und Team Principal des Teams, dass es da zu keinen Reibungsverlusten kommt zwischen Stuttgart und sagen wir mal der Motorsportpolitik, den Kontakt zum Vorstand und dem Formel 1 Team, weil davor ein bisschen fragmentiert, sagen wir es mal so. Und durch diese Rollenteilung auch als Motorsportchef fühle ich mich schon verantwortlich auch die anderen Mercedes Motorsport Plattformen. Und über die Jahre jetzt, ich bin jetzt 13 Jahre oder so dabei, ich bin ein Mercedes Mann. Ich bin vielleicht in 1 anderen Struktur, aber ich bin ein bin mehr als nur ein Mitgesellschafter des Formel 1 Teams, sondern ich bin ein Mercedes Mann. Das mache ich und das habe ich mich ja auch entschieden vor einigen Jahren, möchte ich weitermachen. Das ist meine Aktivität. Ich möchte nicht zu einem anderen Team, zu 1 anderen Marke und ich möchte auch nicht Venture Capital wieder machen, sondern was ich mache, ist Formel 1 mit Mercedes. [00:17:42] S0: Hast du auch schon überlegt oder vielleicht sogar gemacht, Shares zu kaufen? Also jetzt, der Preis ja günstig ist gerade an der Mutter, also an der Mercedes Benz Firma?
00:17:42 · Philipp Westermeyer, Toto Wolff, Ola Källenius
[00:17:42] S0: Hast du auch schon überlegt oder vielleicht sogar gemacht, Shares zu kaufen? Also jetzt, der Preis ja günstig ist gerade an der Mutter, also an der Mercedes Benz Firma? [00:17:51] S2: Ich finde die Firma unglaublich gut. Das sind die besten Autos Das sage ich nicht nur, weil ich in den Genuss von einem Firmenauto komme, sondern tatsächlich ist es nichts anderes, keine anderen Autos da, mit denen ich mich identifizieren würde. Klar, es gibt dann vielleicht den einen oder anderen Sportwagen oder extravagante Autos, aber das, das sind die Autos, mit denen ich mich identifiziere. Und natürlich, ich meine, Ola ist für mich ein, wenn ich auf wenn ich auf den Jockey setze und nicht nur das Pferd, sondern wäre es Ola, der den Konzern so führt und das jetzt nicht, ihr irgendwie Honig den Mund zu streichen, sondern tatsächlich in einem challenging Umfeld wie die Automobilindustrie heute ist in Deutschland. Wenn 1 das schafft, dann ist das der Ola. Und würde ich Aktien kaufen am Konzern? Absolut, any day of the week. Ich habe es in den letzten vielen Jahren nicht mehr gemacht, weil ich mir niemals in den Vorwurf kommen will, dass vielleicht etwas gewusst habe, über das andere nicht. Also ich habe auch von keinem Sponsor Aktien gekauft und versuche mich da einfach super compliant zu verhalten. Aber ich will auch keine Investmentvorschläge hier machen, aber die Company mit Ola am Kopf ist super. [00:19:02] S1: 1 muss man aber unterstreichen, was Toto sagt zum Thema Unternehmertum.
00:19:02 · Ola Källenius, Philipp Westermeyer
[00:19:02] S1: 1 muss man aber unterstreichen, was Toto sagt zum Thema Unternehmertum. [00:19:09] S0: Es geht ja hier im Podcast immer wieder in Gesprächen auch Onlineshops oder sogar Checkouts Und wir haben in der Folge von Bastian Siebert gelernt von Flaconi, dass wenn dort die passende Zahlungsoption fehlt oder nicht funktioniert, dann kann das sofort dazu führen, dass ganz viele Kundinnen und Kunden den Kauf einfach abbrechen und woanders hingehen. Und genau hier kommt, ihr es schon, unser heutiger Partner, nämlich PayPal ins Gespräch, weit mehr als der bekannte Bezahl Button. PayPal bietet mittlerweile auch später bezahlen als Option, also monatliche Ratenzahlung oder die Zahlung nach 30 Tagen. Laut 1 Umfrage würden bis zu 38 Prozent den Kauf abbrechen, wenn später bezahlen von PayPal im Check out fehlen würde. Später bezahlen ist dabei im PayPal Check out schon enthalten. Händlerinnen oder Händler müssen separat nichts mehr integrieren. Das einzig Wichtige ist, euren Kunden rechtzeitig im Shop direkt auf diese Zahlungsoptionen hinzuweisen. Man kann dafür den eigenen später bezahlen Banner ganz einfach im Backend eures Shopsystems aktivieren, dass eure Kundinnen und Kunden die Infos schon vor dem Check out erhalten. Mehr ganz konkrete Infos dazu gibt's unter PayPal Punkt d e Slash später bezahlen ein Wort. Und wichtiger Disclaimer, die Verfügbarkeit von PayPal später bezahlen ist abhängig von Händlereignung und Kundenkreditwürdigkeit und gegebenenfalls gelten regulatorische Vorgaben zur Kreditvermittlung.
00:20:35 · Ola Källenius
[00:20:35] S1: In der Formel 1 brauchst Du unternehmerische Freiheit. Und das ist unglaublich wichtig. Du kannst nicht aus der Konzernzentrale hier in Stuttgart sitzen und was weiß ich vom Boardroom oder vom Schreibtisch ein Formel 1 Team führen. Das geht nicht. Das ist viel zu langsam. Herr Toto und sein Team, die haben unternehmerische Freiheit. Das ist ja ein super Fast Paste Business. Ich weiß nicht, ob es ein Business gibt, der mehr fast paste ist wie Formel 1. Und da geht's nicht nur die Geschwindigkeit auf der Rennstrecke, sondern die Anzahl der Entscheidungen, die man pro Zeiteinheit treffen muss während des Rennens, aber auch nicht während des Rennens. Jede jede Partnerschaft basiert ja auf Vertrauen. Und Toto verwaltet dieses. Das ist sozusagen der 1. Constodion of the Brand für dieses und hat absolute unternehmerische Freiheit, die Entscheidungen zu treffen, die man treffen muss. Das ist eine Erfolgsformel für dieses Team. Klar reden wir miteinander. Natürlich bin ja Formel 1 Fan Nummer 1, wenn man so will. Wie oft redet man? Hab aber auch Interesse. Wir reden wahrscheinlich mehr öfters, als was es ihm recht ist. Also einmal die Woche, zweimal die Woche ist? Ja, das wahrscheinlich schon. Und am am am Wochenende kriegt er ja auch WhatsApp? An solicity advice, während es Rennen immer noch von Dieter auch, nicht nur von mir. Der Dieter, der ein leidenschaftlicher Racer ist. Der Dieter, bitte. Ja, ja, klar. Der ist ja auch der ist ja auch dabei. Da muss ich aber sagen, wenn man jetzt eine Bilanz ziehen würde unter den ganzen Ratschlägen, die wir über die Jahre gegeben haben während des Rennens im Vergleich zu den Entscheidungen, die dann das Strategieteam oder Toto gefällt haben, würde ich sagen, dass die deutlich führen der Aber nicht 100 Prozent. Terrorquote. Aber nennen wir dieses Leidenschaft. Ja. Und es geht Leidenschaft. Sport ist Leidenschaft. Das ist natürlich Business, das ist Technik, das ist alles. Aber vor allem ist es Leid.