00:06:31 · Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas
[00:06:31] S0: Also ich denk schon, dass was an der Brand grade dran ist, weil sie vor allen Dingen auf Gen Z und Millennials auch wieder abzielt, son bisschen wie bei Lab auch tatsächlich und da halt sehr intensiv sich mit Empowerment, Diversity und so weiter beschäftigt. Deshalb auch diese bold statements immer. Ist eine Brand, die sehr communityzentriert ist, viel auch über Instagram postet und da dann auch ihre hohen Margen son bisschen erzielt. [00:07:01] S1: Das ist genau der Punkt, ne? Sind sind es hohe Margen, weil ich also ich wie gesagt, ich kenn den Markt zu wenig. Ich hätte nicht gedacht, dass man den Strumpfhosenmarkt noch mal irgendwie auf oder generell den, wie wie ist der Begriff Loungerie? Ich weiß gar nicht, ich will, ja, ne, dass man den Markt noch mal irgendwie aufrollen kann, ja? [00:07:16] S0: Ich glaub, das ist sone Gegenbewegung, die man jetzt son bisschen verspürt, dass man son bisschen wegkommt von diesen großen Corporates, die man von früher so kennt. Ich glaub, Falke zum Beispiel ist ja jetzt eine große Strumpfhosen Marke und sich mehr ein bisschen auf Brands fokussiert, die einen irgendwie persönlich auch ansprechen. Da geht auch ganz viel dieser Community Charakter mit rein, wie es auch bei Lab zum Beispiel ist und dadurch können die einfach so eine Brand dann mit aufziehen. Man sieht's auch schon so bei anderen Brands, Beispiel im US Markt, bei Skims, bei Savage, Fenty zum Beispiel, die das auch sehr krass halt machen und auch sehr, sehr erfolgreich. Daran orientiert ist dann zum Beispiel jetzt auch Sensess.
00:07:16 · Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas
[00:07:16] S0: Ich glaub, das ist sone Gegenbewegung, die man jetzt son bisschen verspürt, dass man son bisschen wegkommt von diesen großen Corporates, die man von früher so kennt. Ich glaub, Falke zum Beispiel ist ja jetzt eine große Strumpfhosen Marke und sich mehr ein bisschen auf Brands fokussiert, die einen irgendwie persönlich auch ansprechen. Da geht auch ganz viel dieser Community Charakter mit rein, wie es auch bei Lab zum Beispiel ist und dadurch können die einfach so eine Brand dann mit aufziehen. Man sieht's auch schon so bei anderen Brands, Beispiel im US Markt, bei Skims, bei Savage, Fenty zum Beispiel, die das auch sehr krass halt machen und auch sehr, sehr erfolgreich. Daran orientiert ist dann zum Beispiel jetzt auch Sensess. [00:07:59] S1: Mhm. Emanuel, wie guckst Du drauf?
00:07:59 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:07:59] S1: Mhm. Emanuel, wie guckst Du drauf? [00:08:01] S2: Ja, ist jetzt auch nicht so direkt mein Markt, die ich nicht gut verstehe. Aber ja, mit Marge würde ich auch son bisschen als Thema sehen. Also ich hatte da auch kurz auf der Website, sone Strumpfhose kostet 25 Euro so den Dreh. Also viel Marge kann das natürlich in Euro nicht sein. Also das ist schon darauf dann ausgelegt, dass man, glaube ich, hohe Wiederkaufsraten hat. Denke, so Strumpfhosen haben jetzt ja auch normalerweise nicht eine ewige Lebensdauer. Das wird schon funktionieren, aber natürlich sind da schon auch sehr auffällige Muster und diese Sprüche und so was, ob das dann vielleicht eher in Richtung cooler Trend für ein, 2 Jahre geht oder wie man daraus dann auch eine dauerhafte Brand formt, die immer wieder mit neuen Produkten kommt, die die, denke ich, primär weiblichen Kundinnen auch gut finden. Ich glaub, darauf kommt's dann an. Also es ist wirklich sehr, sehr starkes Brandding und dann wieder Kaufsraten hoch und vermute ich, immer weitere Produktkategorien in diesem Schema dazu zu nehmen, dass die Leute sich natürlich komplett irgendwann in die Richtung an den entsprechenden Teilen einkleiden. Ja, aber glaube schwierig. Ich hätte auch son bisschen Sorge über Marge über die Zeit und dass man daraus dann wirklich eine sehr große Firma bauen kann. Aber ja, so Skims, wie Jessy schon sagt, ist natürlich groß mit entsprechender Firing Power von den Kardashians hinten dran.
00:09:17 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:09:17] S1: Mhm. Ich hatte die die Jana zur Löwen hier in meinem Podcast, die ist da auch beteiligt und hat mir das damals erzählt und war ganz verwundert, dass ich die Marke nicht kannte, ne, weil also da merkst Du richtig so, wenn Du, also wie Du dann halt eben auch so mit Scheuklappen vielleicht ein bisschen durch die Welt gehst manchmal und dann bestimmte Dinge gar nicht mitbekommst. Die war ziemlich angetan davon. Sie haben relativ viele, ich weiß nicht, ob ihr euch mal angeschaut habt, Vielleicht können wir auch kurz über die Finanzierungsrunde mal sprechen. Ich glaub, sind jetzt 4200000, ne, die reingeflossen sind. [00:09:42] S2: Ja. Ja. Genau. So. Family Office. [00:09:44] S1: Ja. Und also wie wie guckt ihr da drauf? Jetzt vielleicht erst mal kurz auf die Runde, dann können wir über den Captain danach sprechen. [00:09:50] S2: Schon eine gute Runde, Ja. Denke ich. Weiß jetzt nicht, wie sie umsatzmäßig dastehen. Aber klar, für einen physisches Produkt mit Logistik und besonders großen Marketingaufwendungen können 4.2 auch schnell wieder weg sein, also muss man auch effizient mit umgehen. Aber sicher eigentlich eine ganz ordentliche Zahl. Also dafür, es sicherlich auch ein eher Nischenprodukt ist, haben die beiden Gründer einen guten Job da gemacht.
00:09:50 · Emanuel Pallua, Jan Thomas, Jessica Wimalasooriyar
[00:09:50] S2: Schon eine gute Runde, Ja. Denke ich. Weiß jetzt nicht, wie sie umsatzmäßig dastehen. Aber klar, für einen physisches Produkt mit Logistik und besonders großen Marketingaufwendungen können 4.2 auch schnell wieder weg sein, also muss man auch effizient mit umgehen. Aber sicher eigentlich eine ganz ordentliche Zahl. Also dafür, es sicherlich auch ein eher Nischenprodukt ist, haben die beiden Gründer einen guten Job da gemacht. [00:10:15] S1: Ja, das wollte ich, das ist das andere, ne? Ich hatte gesehen, der Björn Jopen hatte das auf LinkedIn geteilt, dass im Prinzip eigentlich der Investorenkreis, der der, sagen wir das Ganze ist gegründet worden oder initiiert worden von 3 Investoren und die haben dann die Gründerinnen dazugeholt. Und da hat 1 geschrieben, hey, das entzaubert jetzt ein bisschen die Story. Ich weiß nicht, wie ihr da drauf guckt, ne. Also die, ich hab jetzt zum Beispiel gesehen, die Vivian zum Beispiel hat im Captable jetzt aktuell noch knapp 6 Prozent. [00:10:39] S0: Ja, ich glaub, beide haben. Also ich glaub, es hat ja irgendwie angefangen mit Vivian und Larissa ist ja da als Late Founderin, also so ist die Story Mhm. Dazugekommen und ich glaub, ganz am Anfang hatten dann auch beide noch 10 Prozent, sind jetzt natürlich verwässert [00:10:53] S1: Mhm.
00:10:53 · Jan Thomas, Jessica Wimalasooriyar
[00:10:53] S1: Mhm. [00:10:53] S0: Sind jetzt bei 6 Prozent, aber es hat schon... Ja, ich ich schau da auch immer sehr kritisch drauf. Bei uns ist es so, auch jetzt bei' Seed Runde mögen wir halt schon, dass die Gründe halt ein signifikanten Anteil haben, weil für spätere Runden ist die Incentivierung da schon irgendwie gering, ne. Also wenn man da 6 Prozent nur noch hat, muss man halt natürlich auch schauen, inwieweit die dann noch irgendwelche Stimmrechte haben, Entscheidungsrechte, wenn die Investoren da halt ein signifikanten Anteil haben. Und was ich halt auch ein bisschen hinterfrage, ist dann halt auch immer dieses, wenn man halt rausgeht mit so bowled Statements und female Empowerment Mhm. Und ich weiß nicht, eat the rich und was weiß ich was Mhm. Als Statements, find ich schon, dass es ein bisschen fragwürdig ist, wenn man dann ins Skeptable reinschaut und sieht, dass die Gründerinnen halt so wenig Anteile nur noch haben und so sehr in der Öffentlichkeit halt stehen mit' Aussage, die eigentlich das Gegenteil eigentlich so zeigen sollte. Aber ja, ich glaub, da das gibt's viele Brands wahrscheinlich, die am Ende genau so aufgebaut sind. Aber es ist auf jeden Fall was, was wir, wenn also bei BCs, ich weiß nicht, wie Emanuel, wie Du das siehst, aber also wir würden wahrscheinlich mit dem Cap Table nicht rein investieren. Also wir schauen halt schon immer, dass die Gründer, Kundinnen da einen Steak haben.