00:12:19 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:12:19] S2: Ja, sehe ich genauso. Gründer machen den Hauptjob und wer auch immer die Idee und Anschubsfinanzierung hatte, alles super, aber ohne Gründerinnen mit besonders in der Phase der Firma eigentlich mehr als 50 Prozent Ownership wär das für mich da auch schon beendet gewesen das Thema. [00:12:35] S1: Mhm. Also vielleicht passt es aber auch, also ich mein, es sind ja verschiedene Ebenen, die wir jetzt grade diskutiert haben. Das eine ist ja quasi eine Marke, wo Du jetzt hier 2, ich weiß nicht, 2 Gesichter hast, die dann eben auch noch mal rausgehen mit' Message. Das könnte natürlich ein Grund sein zu sagen, man man das das knirscht hier son bisschen. Zeitgleich kann man natürlich sagen, jetzt haben sie erst mal diese Runde hinbekommen in dieser Konstellation und das ist ja auch eine Leistung und das ist ja vielleicht für einen ein Gründerteam, was reingeholt wird von Investoren, erst mal auch nicht schlecht. Ich mein, wenn wir jetzt mal wahrscheinlich, wenn jetzt hier 4000000 rein investiert wurden, vermutlich ist ja jetzt so die Post Money Bewertung irgendwas so 15, 20000000, ne, würde ich mal vermuten. [00:13:12] S2: Ja, hatte ich ja eingangs auch schon gesagt, gute Leistung da son großes Ticket zu bekommen, auch von einem Investor, also jetzt nicht so völlig zerstückelt Ja. Irgendwas zusammengefuschelt, sondern das ordentlich gemacht. Also müssen die beiden auch sehr gut gemacht haben.
00:13:12 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:13:12] S2: Ja, hatte ich ja eingangs auch schon gesagt, gute Leistung da son großes Ticket zu bekommen, auch von einem Investor, also jetzt nicht so völlig zerstückelt Ja. Irgendwas zusammengefuschelt, sondern das ordentlich gemacht. Also müssen die beiden auch sehr gut gemacht haben. [00:13:27] S1: Ich ich will nur sagen, das das lohnt sich dann halt auch für die Gründerinnen erst mal, ne? Kann man ja sagen, für ein paar Jahre Arbeit hast Du jetzt irgendwie erst mal, keine Ahnung, auf, sagen wir mal, virtuell hast Du jetzt erst mal 1000000 oder ein Tick mehr sogar irgendwie angehäuft. Das ist ja jetzt auch kein schlechter Deal. [00:13:40] S2: Ja, erst mal nicht, wenn's denn so kommt und ja, muss man halt alles immer sehen dann, wie's am Ende steht. Aber klar könnte schon sein, dass über die Zeit natürlich sich irgendwie ein doofes Gefühl einstellt, wenn man sieht, dass dann wer anders, der vielleicht eingangs ein bisschen dran gearbeitet hat, das Dreifache, Vierfache von einem selbst hat. [00:13:56] S1: Und das wäre dann eben die andere Frage. Ich meine, wir das wir gucken jetzt nur Outside in, ne? Wir wissen jetzt gar nicht die 3 Investoren, die da beteiligt sind, ne? Björn Jopen, Sebastian Weilk kennen wir gut, die sind auch bei uns im Angel Kreis. Ich kann das natürlich nicht, ich hab keine Insights, ne? Aber es könnte ja auch sein, das ist ein ganz neues Modell. Das ist vielleicht fast eher das das Rocket Modell, wo man sagt, man man holt Gründer auf eine gute Idee rein und sorgt für Kapital und Marktzugang und auch, keine Ahnung Know how und so weiter, ne?
00:13:56 · Jan Thomas, Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar
[00:13:56] S1: Und das wäre dann eben die andere Frage. Ich meine, wir das wir gucken jetzt nur Outside in, ne? Wir wissen jetzt gar nicht die 3 Investoren, die da beteiligt sind, ne? Björn Jopen, Sebastian Weilk kennen wir gut, die sind auch bei uns im Angel Kreis. Ich kann das natürlich nicht, ich hab keine Insights, ne? Aber es könnte ja auch sein, das ist ein ganz neues Modell. Das ist vielleicht fast eher das das Rocket Modell, wo man sagt, man man holt Gründer auf eine gute Idee rein und sorgt für Kapital und Marktzugang und auch, keine Ahnung Know how und so weiter, ne? [00:14:22] S2: Ja, genau. Hat damals ja auch gut funktioniert, auch viel mit Consumer Themen. Muss jetzt nicht alles schlecht sein, also die werden sich das überlegt haben, die werden ihre Arbeit da reingesteckt haben, Aber ich glaub, die Phase ist natürlich auch irgendwie jetzt anders als damals 20 10 bis 14 und ich denk, viele Gründer denken anders drüber nach als damals. Aber die beiden werden sich da auch ihre Gedanken gemacht haben und sicherlich hoffentlich glücklich mit ihrem Deal sein. [00:14:47] S1: Ja. Ich hatte da auf LinkedIn gesehen, glaube ich, Björn Jopen hatte das dann irgendwie geschrieben, dass sie ein Teil ihrer Anteile verkauft haben. Das klingt ja fast so, als wären das dann auch Secondarys, ne, weil oder? [00:14:58] S0: Ja, ich glaub, ich hab's auch irgendwo gelesen, Primaries und Secondaries, das ist beides mit reingegangen. [00:15:02] S1: Auch ungewöhnlich eigentlich für so eine Runde, ne?
00:15:02 · Jan Thomas, Jessica Wimalasooriyar
[00:15:02] S1: Auch ungewöhnlich eigentlich für so eine Runde, ne? [00:15:04] S0: Ja, schon. Würde ich... Ja, schon eigentlich. Also ich glaub, die erst... Also ich glaub, vorher war's wirklich relativ wenig Geld auch drin. Dafür find ich's jetzt auch schon irgendwie ungewöhnlich. Also ich denk mir halt so bei diesen, ich hab ja auch vorher in 2 Company Bildern gearbeitet, wo die Anteile auch eher so 80 20 waren und 50 50 und das war schon ab Seed Stage immer super schwierig, da Investorengeld irgendwie zu bekommen, das MEC Geld einzunehmen, weil das Modell sich einfach grundsätzlich, wie Emanuel gesagt hat, verändert hat zu damaligen Zeiten mit Rocket Und man halt immer son bisschen die Sorge hat, dass nach der Westigen Zeit die Gründer dann sagen, ja, tschüs. Mhm. Und vor allen Dingen bei Brands, die halt so stark mit den Gründerinnen dann werben, also wo halt klar ist, die sind das Gesicht von der Brand. Das wird jetzt nicht mit jemand anderem funktionieren wahrscheinlich. [00:16:02] S1: Genau, die müssen halt eigentlich bleiben, ne? [00:16:03] S0: Die müssen halt bleiben und müssen halt dementsprechend dann irgendwie anders intensiviert sein. Ich weiß nicht, ob die da irgendwas für eine... Also ich kenne auch Cap Tables, die werden dann irgendwann umstrukturiert noch mal, wenn ein neuer Investor reinkommt, das dann auf einmal 20 20 20 ist oder so. Das gibt's halt auch, aber ich... Jetzt grade sieht's bisschen fragwürdig aus, würd ich sagen.
00:16:03 · Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas
[00:16:03] S0: Die müssen halt bleiben und müssen halt dementsprechend dann irgendwie anders intensiviert sein. Ich weiß nicht, ob die da irgendwas für eine... Also ich kenne auch Cap Tables, die werden dann irgendwann umstrukturiert noch mal, wenn ein neuer Investor reinkommt, das dann auf einmal 20 20 20 ist oder so. Das gibt's halt auch, aber ich... Jetzt grade sieht's bisschen fragwürdig aus, würd ich sagen. [00:16:24] S1: Also ist wirklich spannend, ne? Eine sehr ungewöhnliche Runde. Wie gesagt, das Produkt kann ich leider nicht ganz greifen, sonst könnte man da vielleicht auch ein bisschen bisschen mehr reingehen. Aber wir haben ja grad schon gesagt, wahrscheinlich jetzt nicht total hochmagig, aber es kann ja auch sein, das ist ein Thema, das man irgendwann etabliert hat und dann vielleicht ist in 2 Jahren die Reise von allen auch beendet, ne. Also und dann übergibt man's halt eben an den an den finalen Käufer. [00:16:43] S0: Ja, also ich glaub, das ist halt wirklich son Community Thema. Also man verkauft halt weniger das Produkt selbst, also ist am Ende einfach eine Strumpfhose, sondern man man verkauft es halt an die Community. Es ist eine 1 Produkt, was halt auf Instagram super auf Fotos aussieht. Darüber haben die wahrscheinlich auch diese ganze Marke dann aufgebaut. Und ich glaub, so werden halt sehr viele Marken jetzt nach und nach aufgebaut. Also eher mit Persönlichkeit, Positionierung und Relevanz. Und da finde ich, ist das schon jetzt ein bisschen, also hebt es sich schon von anderen Strumpfhosen einfach ab. [00:17:23] S1: Mhm.
00:17:23 · Jan Thomas, Jessica Wimalasooriyar
[00:17:23] S1: Mhm. [00:17:23] S0: Aber ja, es ist halt auch eine Frage. Also man hört halt beides son bisschen. Also ich kenn viele, die kaufen die Strumpfhosen und sind auch superhappy damit und es ist auch cool, son Statement irgendwie zu haben. Ich kenn aber auch welche, die sagen, ich kauf mir halt jetzt keine Strumpfhose für 30 Euro, die halt noch zweimal dreimal tragen kaputt geht. Oh. Das ist halt eine Nylonstrumpfhose. Also es ist einfach so das Produkt selbst, also liegt jetzt nicht an der Qualität von Sences, aber das Produkt selbst ist halt einfach sehr schwierig irgendwie hundertmal zu tragen, weil es super dünn ist einfach. [00:17:54] S1: Man muss einfach dafür sorgen, dass Laufmascheln mehr en vogue sind. [00:17:57] S0: Ja. Ja. Bisschen Punk Style. [00:18:00] S1: Bisschen Punk Style, genau. Ja. Ja, also wie gesagt, ich finde den ich find's ein total spannendes Thema. Ich glaub, wir haben sogar auch schon eine Einladung raus raus gesendet an Björn und das Gründerteam. Einfach, dass wir das noch mal ein bisschen durchleuchten können, weil's sone ungewöhnliche Runde ist. Aber mal schauen, wo die wo die Reise dahin geht. Also ich find spannend. Würde ich fast sagen, wir gehen zum nächsten Thema, das ist auch hochinteressant, muss ich sagen. Bin bin schon wie ihr drauf guckt. Ich fand da jetzt so die Ehrlichkeit der Gründer, die sich natürlich rückblickend immer ein bisschen anders, da tut man sich ein bisschen leichter als im Vorhinein, wenn man in dem Moment steckt, aber die fand ich bemerkenswert, muss ich sagen.