00:19:44 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:19:44] S1: Das ist vielleicht so dieses eher so dieses ungläubige sich selbst mal zwicken, hey, haben wir's wirklich geschafft, ne? Ja. Ne, also weil das ja wirklich zum Teil sehr brenzlig, aber lass uns mal reingehen. Also bevor wir jetzt hier so mysteriös bleiben, starke Runde. [00:19:56] S2: Ja, genau. Also geht Buena Hausverwaltungen digitalisiert, glaub ursprünglich gestartet, mehr als Software Player für den Hausverwaltungsmarkt schon 2016 gestartet, also so gesehen im Start up Segment eher fast gar kein Start up mehr. Weil ich denk mal so die übliche Definition nach 10 Jahren ist Start up Schluss, aber die haben jetzt offensichtlich noch mal sehr, sehr viel Momentum die letzten wenigen Jahre bekommen und das quasi alles noch mal neu und auch mit' neuen CEO, der dort wohl einen sehr, sehr guten Job macht, was man so hört, auch von Kollegen wie Harry Stebings. Ja, und die haben grade eine wirklich beeindruckend große Runde geraßt. Ich glaub, letzte Woche wurde das publik. Dass es dort sehr gut läuft, glaube ich, hat man die letzten 12 Monate schon sehr mitgekriegt, daher kommt das jetzt auch nicht ganz überraschend, aber Größe ist natürlich trotzdem beeindruckend mit circa 50000000 Euro für neues Wachstum. [00:20:50] S1: Was ist das für eine Runde? Weil auf Crunch Base war zu lesen, es ist auch eine Series A und die haben aber auch 20 20 schon eine Series A abgeschlossen.
00:20:50 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:20:50] S1: Was ist das für eine Runde? Weil auf Crunch Base war zu lesen, es ist auch eine Series A und die haben aber auch 20 20 schon eine Series A abgeschlossen. [00:20:56] S2: Ja, das hab ich auch so gesehen, aber gut, manchmal... Die Benennung der Runden ist mysteriös. Hätte man vermutlich bei der Größenordnung auch Series B nennen können. Schon, ne. Aber vielleicht haben sie damals gesagt, gut, die Series A war vielleicht etwas früh von vor 5 Jahren und jetzt haben wir so ungefähr das Momentum und auch den Product Market Fit, den wir damals hätten haben sollen für die eigentlich Series A und das dann noch mal so neu definiert für sich. Ist ja auch okay. [00:21:26] S1: Mhm. Lass uns mal kurz über den Markt sprechen, weil also wie gesagt, mich hat die runden Dimensionen überrascht. Ich hatte die auch gar nicht so aufm Zettel, muss ich sagen. Namen schon mal gehört, aber jetzt gar nicht so als so son son son starken Kandidaten. Gibt der Markt das her?
00:21:26 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:21:26] S1: Mhm. Lass uns mal kurz über den Markt sprechen, weil also wie gesagt, mich hat die runden Dimensionen überrascht. Ich hatte die auch gar nicht so aufm Zettel, muss ich sagen. Namen schon mal gehört, aber jetzt gar nicht so als so son son son starken Kandidaten. Gibt der Markt das her? [00:21:39] S2: Ja, also kurz noch mal dazu, also ich hatte ja gesagt eingangs Digitalisierung von Haus mittlerweile aber eher ein Roll-up und eigene Hausverwaltung geworden. Also die kaufen zum einen bestehende Hausverwaltung auf, also dort, wo zum Beispiel der aktuelle Eigentümer sagt, er möchte in Rente gehen, hat keine Lust mehr, wird dann von Buena übernommen und integriert. Auf der anderen Seite bieten sie aber selbst ihre Hausverwaltungsdienstleistungen an Eigentümer an, die wechselwillig sind. Und das sind in diesem Markt, glaube ich, sehr viele, weil die typische Hausverwaltung eher einen mittelmäßigen Job macht und daher, glaube ich, dort auch viel Wechsel stattfindet. Also machen son bisschen beides in einem und sind aber dabei sehr stark auch auf ihre Software, AI Tools und so weiter fokussiert, diesen Markt möglichst stark zu digitalisieren. Ich denke, wenn man sich alle Rollups, alle Digitalisierungsgames anguckt, ist Hausverwaltung vermutlich 1 der Bestgeeigneten dafür, besonders was halt das ganze Back Office angeht, dass es natürlich immer eine physische Komponente gibt mit Wohnungsübergaben, Handwerkerleistung und so. Daran wird sich auch mit AI nicht so viel ändern, aber zumindest im Hintergrund kann man da sehr, sehr viel machen.
00:21:39 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:21:39] S2: Ja, also kurz noch mal dazu, also ich hatte ja gesagt eingangs Digitalisierung von Haus mittlerweile aber eher ein Roll-up und eigene Hausverwaltung geworden. Also die kaufen zum einen bestehende Hausverwaltung auf, also dort, wo zum Beispiel der aktuelle Eigentümer sagt, er möchte in Rente gehen, hat keine Lust mehr, wird dann von Buena übernommen und integriert. Auf der anderen Seite bieten sie aber selbst ihre Hausverwaltungsdienstleistungen an Eigentümer an, die wechselwillig sind. Und das sind in diesem Markt, glaube ich, sehr viele, weil die typische Hausverwaltung eher einen mittelmäßigen Job macht und daher, glaube ich, dort auch viel Wechsel stattfindet. Also machen son bisschen beides in einem und sind aber dabei sehr stark auch auf ihre Software, AI Tools und so weiter fokussiert, diesen Markt möglichst stark zu digitalisieren. Ich denke, wenn man sich alle Rollups, alle Digitalisierungsgames anguckt, ist Hausverwaltung vermutlich 1 der Bestgeeigneten dafür, besonders was halt das ganze Back Office angeht, dass es natürlich immer eine physische Komponente gibt mit Wohnungsübergaben, Handwerkerleistung und so. Daran wird sich auch mit AI nicht so viel ändern, aber zumindest im Hintergrund kann man da sehr, sehr viel machen. [00:22:53] S1: Mhm. Und also Zufriedenheitsscore für Hausverwaltung geht so, ne, in der in der breiten in der breiten Masse? [00:23:01] S2: Ja, geht vermutlich eher so auf die 2 Google Sterne. Ja.
00:23:01 · Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas
[00:23:01] S2: Ja, geht vermutlich eher so auf die 2 Google Sterne. Ja. [00:23:06] S0: Ich weiß gar nicht, ob so viele überhaupt ihre Hausverwaltung erreichen. Ich glaub, das ist vor allen Dingen hier in Berlin auch son riesiges Thema, finde ich. Also bei mir geht's jetzt mittlerweile, aber ich hatte auch schon Hausverwaltungen, die waren einfach nicht erreichbar. Da musste man einen Brief schreiben, den ausdrucken und Und ich glaub, da ist das halt jetzt schon definitiv ein sehr guter Ansatz bei dem Markt in Deutschland vor allen Dingen. [00:23:32] S1: Das mit dem Roll up Game, das war mir gar nicht so klar, das können wir vielleicht auch gleich noch mal besprechen, aber erst mal so, ich hab keine Preise gefunden bei denen auf der Seite und so. Man geht aber davon aus, das ist relativ relativ profitabel dann auch hinterher oder man kriegt es zumindest leicht profitabel, ne? [00:23:45] S2: Ja, ich denk schon. [00:23:46] S1: So So Einheit dahinter, ne?
00:23:46 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:23:46] S1: So So Einheit dahinter, ne? [00:23:47] S2: Ja, genau. Also jede Hausverwaltung agiert, denk ich mal, profitabel, sonst gäb's die nicht mehr lange am Markt. Das ist jetzt ja kein typischer Venture Case. Ich glaub, so typischerweise kann man 20 bis 30 Euro pro Monat pro Wohnung nehmen und die Kosten entstehen meistens nicht. Und besonders, wenn Du es eben hinkriegst, digital die Abrechnung zu machen, Anfragen der Mieter oder Eigentümer zu händeln, ist auch viel weniger natürlich im Hintergrund, was an manuellen Tagen passieren muss. Und ich glaub, dann kann son ganzes Wohnhaus, besonders wenn's viele Einheiten geht, da schon auf monatlicher Ebene sehr profitabel sein. [00:24:22] S1: Und Zielgruppe sind wahrscheinlich eben so, ich weiß nicht, Eigenheimbesitzer mit irgendwie einigen oder also wenigen Mehrfamilienhäusern, ne. So richtige Wohngesellschaften und so was sind da wahrscheinlich wiederum nicht das nicht die Zielgruppe, ne?