00:46:12 · S0, S3, Jan Thomas
[00:46:12] S0: Werbung. [00:46:13] S3: So, bevor wir weitermachen, hier ein kurzer Hinweis für unseren Partner Attio. Jetzt kann ich erst mal sagen, wir bei Startup Insider sind seit einem Dreivierteljahr begeisterte Nutzer von Attio. Dementsprechend freue [00:46:23] S2: ich mich sehr, euch das
00:46:24 · S3
[00:46:24] S3: Tool einmal kurz vorstellen zu dürfen, denn Attio ist nicht einfach nur ein CRM. Es ist angetreten mit 1 ganz neuen Logik und 1 ganz neuen Struktur. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, euch das mal anzuschauen. Denn Attio ist das 1. Sogenannte Agentic CRM. KI Agenten und Automationen arbeiten dabei selbstständig an euren Accounts, halten eure Pipeline aktuell, liefern euch in Sekundenschnelle die Insights, die ihr braucht, inklusive fertigen Briefings für jeden Call. Das ist wirklich phänomenal. Das ist also quasi so, als würde sich euer bester Sales Rap rund die Uhr jeden einzelnen Deal kümmern. Eingebaut ist auch ein eigener Chatbot, mit dem man alle aufgezeichneten Calls durchsuchen kann und noch vieles mehr. Also ihr merkt schon, wir sind große Fans. Probiert Attio am besten selbst mal aus, kostenlos und sichert euch auch gerne noch 15 Prozent Rabatt im ersten Jahr unter Attio Punkt com Slash Startup Insider. Das Ganze schreibt sich a Doppel TI0 Punkt com Slash Startup Insider. Der Link natürlich auch wie immer in den Shownotes. Ja, bevor wir weitermachen, ein kurzer Hinweis auf unseren Partner Mammut AI und ich erzähl euch auch nichts Neues, wenn ich sage, KI entwickelt sich gerade rasend schnell. Die Frage aber, warum sollte man sich auf einen einzigen Anbieter festlegen? Mammut vereint die führenden KI Modelle auf 1 Plattform, ChatGPT, Claude, Gemini, Mistral, Grok und viele andere mehr. Ihr könnt Modelle direkt vergleichen, Deep Research nutzen oder auch komplexe Aufgaben mit KI Agenten erledigen und das Ganze ohne Vendor Log. Besonders wichtig für Unternehmen, Mammut AI ist eine europäische Plattform mit Servern in Deutschland. Eure Daten werden also nicht zum Training verwendet und das Ganze gibt es schon ab 10 Euro im Monat. Mehr dazu unter Mammut AI und den Link findet ihr natürlich wie immer in den Shownotes.
00:48:03 · S0
[00:48:03] S0: Startup Insider.
00:48:06 · Jan Thomas
[00:48:06] S2: Also das stimmt schon und ich ich also Du hast ja vorhin gesagt, so früh und so so radikal wie möglich, ne oder so so weit weitgreifend wie möglich. Zeitgleich, wir haben ja letztes Mal schon über den hier oder vorletzt Mal, glaube ich, über den Moritz Kreppel gesprochen, ne, von Urban Sports. Da habe ich ja von seinem kurzen Impulsvortrag bei bei Revent euch erzählt, der ja gesagt hatten, sie hatten viermal, haben sie sich klare Meilensteine gesetzt haben gesagt, wenn wir die nicht erreichen, also KPIs, wo er gesagt hat, keine Ahnung, 100 Studios bis Ende des Monats oder whatever. Und er hat erzählt, sie haben sie, ne und dann hören wir auf. Das war quasi das das Versprechen, das hat er und der Benjamin, sein sein Partner haben sich gegenseitig in die Augen gekommen und gesagt, wenn wir das nicht erreichen, hören wir auf und haben trotzdem jedes Mal weitergemacht. Das finde ich halt auch, das ist son bisschen die Gefahr natürlich, dass Du als, also in dem Fall ist es natürlich gut gegangen, die haben 600000000 Exit gemacht, glaube ich, ne, aber dass Du als als Gründer natürlich irgendwie auch son bisschen, Du hast a immer eine Hypris, ja, das das kommt, glaube ich, dazu, ne. Also hast immer so irgendwie son, glaubst halt einfach, dass dir Dinge gelingen und das andere ist, dass Du dadurch auch, glaub ich, son bisschen produkt- oder betriebsblind wirst, ne, also realitätsblind wirst. Ja. Und das ist vielleicht dann ab und zu mal so, sich, sag mal, jemand Externen zu haben, der mal drauf guckt, ist, glaub ich, gar nicht so doof, ne. Deswegen also jetzt für dich, also ich fänd's fast sympathischer, Du wärst ein Restrukturierungsabwehrexperte und nicht direkt Restrukturierungsexperte. Weißt Du, was ich meine? Also dass dass Du eigentlich so die Phase früher draufkommst. Ja, verstehe ich, was Du meinst. Ja,
00:49:23 · Fredrik Harkort, Jan Thomas
[00:49:23] S1: verstehe ich, was Du meinst. Aber meistens sind die sind die Gründer und Unternehmer, ich ja genauso in den Phasen eher so, dass sie sagen [00:49:30] S2: Ja, ich würd Genau, das meine ich ja gerade. Das wir sind aber
00:49:32 · Fredrik Harkort
[00:49:32] S1: Ne, das weil wir sind ja auch, das ist ja die Krux, ne. Wir Unternehmer müssen ja Optimisten sein per Definition. Wir müssen an guten Ausgang denken, sonst würden wir uns ja nächsten Baum auf aufknüpfen, ja. Und und dieses diese diese diese Superpower zu sagen, nee, nee, nee, das krieg ich noch hin, das kriegen wir noch hin, so, das wird das wird alles. Am Ende reiten wir in Sonnenuntergang. Die sorgt dann eben auch dafür, dass wir dass wir es dass wir es nicht sehen wollen und deswegen auch nicht sehen und dann eigentlich kurz vor knapp sagen, fuck, jetzt jetzt muss muss das passieren, ansonsten bin ich tot. Und und da ist es auch so für viele, wir reden ja heute nicht über Insolvenzen, ne, aber ich hab mal ein langen Artikel über sozusagen, das war eine Reportageartikel über Unternehmer, die Insolvenz angemeldet haben und fast alle haben unisono gesagt, dass es für die sich unglaublich befreiend angefühlt hat, weil endlich sozusagen war dieser ganze Druck weg, ja. Und das ist eigentlich eine ganz gute, das ist eigentlich eine ganz gute Überleitung, auch zu' großen Fehler, den ich gemacht hab damals bei MAC 6 und der den ich jetzt auch immer wieder sehe, ist, wir Gründer glauben immer, dass wir unseren Mitarbeitenden nichts zutrauen können. Also wir wir trauen uns nicht, transparent zu sein, weder mit der Situationsbeschreibung noch mit' Ausblick, der auch daneben liegen kann, weil wir glauben, das halten die nicht aus. Das müssen wir alleine durch durchhalten. Aber das ist das, was das sollten wir auf keinen Fall tun, sondern insbesondere mit der mit der Flusstruppe. Und das tut übrigens auch total gut, wenn man dann ins Teilen kommt. Insbesondere mit der Flusstruppe muss man sagen, da stehen wir, das ist der Plan. Es ist verrückt. Es kann sein, dass das nicht funktioniert. Aber ich glaube, wir kriegen's hin und das ist so und so ist die Strategie dafür. Gehst Du die mit, ja? So und da auch Finanzplan offenlegen, Strategie offenlegen und so, das ist alles superwichtig. Und das Lustige ist, wenn man das dann macht als Gründer, dann fallen einem so viele Steine auch vom Herzen, weil man merkt, krass, ich muss das nicht mehr alleine schultern, sondern da tatsächlich gibt... Unsere Mitarbeiter tragen viel mehr, als man das eigentlich denkt. Das ist die Erfahrung, die ich gemacht habe.