00:41:40 · Jan Thomas, Fredrik Harkort
[00:41:40] S2: Aber das ist mir jetzt, Du bist mir jetzt schon viel zu weit, finde ich fast, Fredrik, weil ich würd erst mal gerne, also das ist richtig und ich mein, das ist natürlich der harte Teil, dass Du halt hinter irgendwie, keine Ahnung, dich rechtlich absichern musst und und und keine Ahnung, auch gucken musst, was sind so die Möglichkeiten. Ich würde aber, wenn's okay ist für dich, mal den Anfang noch mal, weil weißt Du, wie wie kann ich's denn vermeiden, überhaupt da reinzuschlittern? Weißt Du, so mal vielleicht so Frühindikatoren, ab wann ab wann muss ich denn irgendwie als als Unternehmer, Unternehmerin nervös werden? Was sind denn so Momente, das zu vermeiden? Weißt Du, also wir sind jetzt quasi schon, wir wissen, der Dampf ist nicht mehr da und das das das muss ein Floß werden, aber es gibt ja eine Phase davor. [00:42:14] S1: Also ja. Ja, total. Deswegen ist auch gut, dass Du die Differenzierung am Anfang gemacht hast. Man muss immer unterscheiden, warum restrukturiert man? Und es gibt nicht nur den einen Grund zu restrukturieren, wie Du gesagt hast, sondern es können auch, wie Du sagst, nächste Finanzierungsrunde. Man muss gewisse Ziele erreichen, wieder Geld zu bekommen oder die Bestandsinvestoren, wie auch immer, also oder einen Börsengang zu schaffen oder Oder es geplatzt, ne? Kann auch [00:42:37] S2: sein, die Runde ist geplatzt.
00:42:37 · Jan Thomas, Fredrik Harkort
[00:42:37] S2: sein, die Runde ist geplatzt. [00:42:38] S1: Aber wenn wir jetzt mal bleiben bei dem bei dem klassischen Beispiel von von Profitabilität ist in Gefahr und Du musst profitabel wirtschaften, weil das das geht ja vielen, vielen so. Dann, was ich immer versuchen würde, sehr früh zu machen, das machen wir bei Sprecho auch schon, ist eine Annahme, was möchte ich eigentlich ab' gewissen Schwunghöhe? Wir, ne, ein Startup heißt ja deshalb auch Startup, weil am Anfang überhaupt mal sein eigenes Geschäftsmodell, sein Product Market Fit. Aber die meisten Unternehmen, die restrukturieren, restrukturieren ja nicht im Jahr 1 oder nach 6 Monaten, sondern die restrukturieren ja nach ein 1 paar Jahren der Existenz, wo man eigentlich ein gewisses Niveau gefunden hat an Umsatz und dann merkt man plötzlich, okay, uns uns brechen Umsätze weg, ja? Das ist das ist ja in soner
00:43:25 · Jan Thomas
[00:43:25] S2: Also ich würde da ein bisschen widersprechen, sorry, wenn ich dich unterbreche, Fredrik, ein bisschen widersprechen, weil man müsste jetzt, glaube ich, einmal überlegen, ob ein Pivot sogar auch ein 1 Restrukturierung ist in 1 gewissen Form, ja? Weil das würde ja bedeuten, Du hast Du bist mit der These gestartet, die hat sich nicht Aha. Und Du hast dein Team darauf aufgebaut auf die auf also auf auf auf zum Erreichen dieser, was die dann dieser zwischen, weiß ich nicht, Meilenstein und so was. Und das hat sich aber nicht bewahrheitet und da musst Du halt quasi auch restrukturieren. Dann passt ja vielleicht auch, keine Ahnung, vorher hast Du gedacht, Du machst irgendwie irgendwas asset heavy, Du hast ein Lager, hast Lagermitarbeiter und dann stellst Du fest, oh, können's aber, weiß ich, light machen, asset light, wir brauchen kein Lager, wir machen's alles digital und dann musst Du da das Lager wegrationalisieren. Weißt Du, was ich meine? Ist auch, also sowas kann's, glaube ich, auch geben,
00:44:05 · Fredrik Harkort
[00:44:05] S1: Total, genau. Pivot kann's auch geben, absolut und manchmal ist eine Restrukturierung der der 1. Schritt, bevor man überhaupt dann pivoten kann, wieder sein Geschäftsmodell zu finden. Aber auch so ein Pivot ist natürlich in der Regel in der in der Frühphase 1 Unternehmensaufbaus. Und jetzt gehen wir mal aber davon aus, du bist eher in einem eingeschwungenen Zustand, also keine Ahnung, 2, 3, 4, 5 Jahre dabei, dein Product Market Fit hast du gefunden, hast irgendwo auch dein dein Level an Umsatz gefunden und wächst jedes Jahr ein paar Prozent. Und jetzt merkst Du aber, ohho, da verändert sich was und irgendwie die die Umsätze kommen nicht mehr so, aber die Kosten sind immer noch da. Und wenn das jetzt so weitergeht, dann muss ich zumachen, so ganz pauschal gesprochen. Und das, worauf ich jetzt hinaus wollte, deine Frage zu beantworten, was ich jetzt, was wir jetzt auch bei Sprecho schon sozusagen vorcasten und was ich jedem immer empfehlen würde, ist sone ganz banale Ergebnis, also mindestens mal Umsatz pro Kopf oder Ergebnis pro Kopf Umlage. Also sich zu überlegen und hätt ich das, hätten wir das übrigens bei bei bei BodyChange I Make U sexy unter Ströer gemacht, hätten wir sehr früh wären die Ampeln auf dunkelrot gegangen, weil als wir verkauft haben an Ströer, waren wir 36 Mitarbeiter und hatten so und haben 12000000 Euro Umsatz gemacht und 1 eineinhalb Millionen Euro Profit ungefähr so. Und das heißt, da konnte man eine gute Umlage machen, so auf Umsatz- Ergebnisbasis. Und das hat sich dann natürlich dramatisch verändert, auch weil der Konzern gesagt hat, Wachstum ist das Einzige, was zählt, uns interessiert Ergebnis nicht. Aber das ist eine 1 Indikation, wenn Du das machst und da auch ein Zielwert hast, dass Du sagst eigentlich mindestens x Ergebnis oder Umsatz, vor allem eigentlich Ergebnis pro Kopf muss erwirtschaftet werden, dann merkst Du sehr schnell, wenn ich jetzt noch 4 weitere Leute einstelle, wie realistisch ist es, dass das klappt und kannst dann auch wieder früher gegensteuern? Weil und musst da nicht, weil immer dann, wenn Du 30, 40 Prozent deiner Mitarbeiter entlassen musst, dann hast Du zu lange nicht gegengesteuert, ne. Dann hast Du zu lange sozusagen bist Du auf dem gleichen Kurs geblieben, der dich dann dazu gebracht hat, eigentlich einen richtig krassen Cut einzulegen.
00:46:12 · S0, S3, Jan Thomas
[00:46:12] S0: Werbung. [00:46:13] S3: So, bevor wir weitermachen, hier ein kurzer Hinweis für unseren Partner Attio. Jetzt kann ich erst mal sagen, wir bei Startup Insider sind seit einem Dreivierteljahr begeisterte Nutzer von Attio. Dementsprechend freue [00:46:23] S2: ich mich sehr, euch das
00:46:24 · S3
[00:46:24] S3: Tool einmal kurz vorstellen zu dürfen, denn Attio ist nicht einfach nur ein CRM. Es ist angetreten mit 1 ganz neuen Logik und 1 ganz neuen Struktur. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, euch das mal anzuschauen. Denn Attio ist das 1. Sogenannte Agentic CRM. KI Agenten und Automationen arbeiten dabei selbstständig an euren Accounts, halten eure Pipeline aktuell, liefern euch in Sekundenschnelle die Insights, die ihr braucht, inklusive fertigen Briefings für jeden Call. Das ist wirklich phänomenal. Das ist also quasi so, als würde sich euer bester Sales Rap rund die Uhr jeden einzelnen Deal kümmern. Eingebaut ist auch ein eigener Chatbot, mit dem man alle aufgezeichneten Calls durchsuchen kann und noch vieles mehr. Also ihr merkt schon, wir sind große Fans. Probiert Attio am besten selbst mal aus, kostenlos und sichert euch auch gerne noch 15 Prozent Rabatt im ersten Jahr unter Attio Punkt com Slash Startup Insider. Das Ganze schreibt sich a Doppel TI0 Punkt com Slash Startup Insider. Der Link natürlich auch wie immer in den Shownotes. Ja, bevor wir weitermachen, ein kurzer Hinweis auf unseren Partner Mammut AI und ich erzähl euch auch nichts Neues, wenn ich sage, KI entwickelt sich gerade rasend schnell. Die Frage aber, warum sollte man sich auf einen einzigen Anbieter festlegen? Mammut vereint die führenden KI Modelle auf 1 Plattform, ChatGPT, Claude, Gemini, Mistral, Grok und viele andere mehr. Ihr könnt Modelle direkt vergleichen, Deep Research nutzen oder auch komplexe Aufgaben mit KI Agenten erledigen und das Ganze ohne Vendor Log. Besonders wichtig für Unternehmen, Mammut AI ist eine europäische Plattform mit Servern in Deutschland. Eure Daten werden also nicht zum Training verwendet und das Ganze gibt es schon ab 10 Euro im Monat. Mehr dazu unter Mammut AI und den Link findet ihr natürlich wie immer in den Shownotes.