00:32:59 · Mathias Ockenfels
[00:32:59] S2: Genau, also ich auf eine Weise würde ich's mir wünschen, auch wenn wir jetzt aufgrund der doch sehr, sehr frühen Phase, in der wir investieren, jetzt selten Overlap mit mit Sequoia hatten, ganz offen gesprochen. Aber natürlich hat das trotzdem indirekt Auswirkungen auf uns, weil das natürlich dann andere auch immer weiter nach unten treibt, die die sich dann in ihrem eigentlichen Bereich sozusagen durch Sequoia und Co, sag mal, bedroht oder bedrängt gefühlt haben. Von daher kann das schon dazu führen, dass sich das vielleicht ein bisschen entspannt, aber ich würde sagen, jetzt nicht nur wegen Sequoia, weil dafür ist wahrscheinlich dann die Investmentfrequenz und auch ja Investmentgröße von denen hier in Europa nicht nicht bedeutend genug gewesen, aber einfach als Signalwirkung und was wie sich gegebenenfalls andere dann verhalten werden, weil sie die bei die ja schon immer son, Du hattest selber eingangs gesagt, Seismograf sind und son Stimmungsbarometer und vielleicht lassen sich eben andere Fonds wie einen Lightspeed oder einen, weiß ich nicht, GC oder einen oder oder ja, andere auch einen Riesen davon beeinflussen, ne, überdenken auch ihre Strategie und sagen, ah, wenn Sequoia sich eher fokussiert und konzentriert, vielleicht sollte ich das auch mal machen oder da drüber nachdenken, ja? Und vielleicht ist das eher ein Vorbote davon, wie sich sozusagen die Szene generell entwickelt. Vielleicht, ja, wird's wieder ein bisschen frostiger, sag ich mal, in der im Ökosystem und das war jetzt eigentlich nur sone Art Vorbote davon und das das könnte natürlich sein. Generell jetzt gar nicht Europa versus USA, sondern einfach generell, sag ich mal, in der westlichen Welt, ja.
00:34:38 · Jan Thomas, Mathias Ockenfels
[00:34:38] S1: Ja, wobei, okay, also das wär jetzt, ich weiß gar nicht, wollen wir so nachdenklich enden, Matthias, ne, aber ich hätte jetzt fast gedacht, dass durch diese ganzen Börsengänge, die jetzt vermutlich kommen, ne, allen voran in Anthropic, SpaceX war schon da, OpenAI, mal gucken, aber das ja eigentlich der Markt insgesamt irgendwie irgendwann kommen da auch Returns, oder? Dann dann geht's da auf Venture Capital insgesamt als Assetklasse wieder ein bisschen besser. [00:34:57] S2: Frage ist halt für wen, ne? Die sind halt dann ja auch wahrscheinlich hauptsächlich in den USA. Stimmt. Also hier, glaub ich, müssen wir eher auf so was wie eben einen Revolut warten, damit das da quasi einen größeren Windfall für für europäische VCs gibt und das dann hier auch bei LPs und und und Angels und Unternehmern ankommt. Aber das sind ja bis jetzt alles Exits in den USA. Und ich, es gibt ja auch die Hypothese, das ist ja jetzt auch nichts Neues, dass sozusagen, wenn diese IPOs durch sind, dann erst mal wieder Ende im Gelände ist. Und und viele, auch in Andreessen und so weiter, haben ja auch viel verkauft oder eben versucht, irgendwie Börsengänge zu forcieren, quasi dieses window of opportunity für sich zu nutzen, ja. Also die vielleicht denken die ja auch klammheimlich sozusagen, okay, wir machen das lieber jetzt, weil wer weiß, wie's danach aussieht. Ich will jetzt nicht so so auf so negativ enden, aber wie gesagt, sind ja alles intelligente Menschen, die machen sich schon ihre Gedanken und wissen, warum sie die Dinge so tun, wie sie sie tun. Ja.
00:35:59 · Jan Thomas, Mathias Ockenfels
[00:35:59] S1: Ich hatte Julian Collin hier zu Gast von von Trade Republic, ne. Da ist ja Coy übrigens auch mit drin. Die haben ja auch wirklich ein 1 also Monster Capital muss man sagen, son gesellschaftliches Preis und Ja, super. Da da ja und da hast Du auch so das Gefühl, also die die könnten irgendwann mal IPOen, aber zeitgleich wahrscheinlich ein bisschen wie Stripe, ne, dass die einfach erst mal lange private oder so lange private bleiben, wie es geht, weil es irgendwie auch bequemer ist und weil man irgendwie, man hat das Gefühl, die Börse ist, was das angeht, auch fast so abgelöst. Dieser Secondary Markt, so das klang son bisschen durch, ist irgendwie auch relativ liquide, ne? [00:36:28] S2: Ja und es es gab ja jetzt auch einige Beispiele, ich komm wieder auf Revolut, haben wir in der Vergangenheit auch schon zugesprochen, wo wo es eben gute Secondary Prozesse oder Tendering Prozesse gab, wo dann selbst auch Mitarbeiter oder frühe Investoren entsprechend auscachen konnten oder schon ein bisschen Geld vom Tisch nehmen konnten. Und das nimmt natürlich son bisschen den Druck raus, jetzt zwingend ein IPO machen zu müssen in in der Hinsicht. [00:36:54] S1: Was glaubst Du, Stripe, wann gehen die an die Börse? Oder gehen die überhaupt mal? Ich weiß nicht, ne?
00:36:54 · Jan Thomas, Mathias Ockenfels
[00:36:54] S1: Was glaubst Du, Stripe, wann gehen die an die Börse? Oder gehen die überhaupt mal? Ich weiß nicht, ne? [00:36:58] S2: Na, ich ich glaube, ja, ist eine gute Frage, aber es hängt, glaube ich, auch da von dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ab, wie jetzt bei eben, was sich dann ja wiederum wahrscheinlich genau die beiden Börsengänge, Anthropic und dann potenziell später OpenAI drehen wird, weil ich glaube, dass die einfach auch so viel Kapital aus dem Markt ziehen oder Interesse auf sich vereinen, dass es ja dann eigentlich so den Sauerstoff allen anderen wegnimmt und deswegen achten schon da, glaube ich, alle ganz genau drauf, wann und wie darum sie dann ihren eigenen IPO gegebenenfalls planen. Jetzt grade, glaub ich, da da in Anthropic draußen ist, glaub ich, wird keiner irgendwas machen. Weil weil das Du willst nicht mit denen im Wettbewerb stehen. [00:37:38] S1: Nee, das nicht, nee, aber so also vielleicht so 1. Jahreshälfte nächsten Jahres, könnt ich mir fast vorstellen, aber wer bin ich das? [00:37:44] S2: Je nachdem, wie das dann eben genau läuft. Richtig, ja. Absolut. [00:37:47] S1: Also kann [00:37:48] S2: sein, dass nächstes Jahr ein gutes Jahr wird in der [00:37:50] S1: Hinsicht, ja. Nee, Funfact wollte ich nur grad sagen, Stripe kommt tatsächlich auch ausm Scoutprogramm von Sequoia, ne. [00:37:56] S2: Ah ja, interessant. [00:37:57] S1: So was dann irgendwie und Uber auch, ne. Wir haben ja hier schon mal über Uber gesprochen und so was, ne. Also da also so was dann liegen zu lassen, puh. Ja.
00:37:57 · Jan Thomas, Mathias Ockenfels, S0
[00:37:57] S1: So was dann irgendwie und Uber auch, ne. Wir haben ja hier schon mal über Uber gesprochen und so was, ne. Also da also so was dann liegen zu lassen, puh. Ja. [00:38:04] S2: Dann sind sie einfach sehr, sehr fortschrittlich Ja. Und wissen halt, Wir müssen uns selber neu erfinden, deswegen let's go. [00:38:15] S1: Cool. Also schönes Schlusswort, Matthias. Krasses Gespräch, muss ich sagen. Also aber wirklich auch Wahnsinnsentwicklung. Bin sehr gespannt, wie's da weitergeht. Behalten wir den Blick, würd Ich auch, ne. [00:38:24] S2: Ja, danke. [00:38:25] S1: Danke Sie auch, ne? Bis dahin. [00:38:26] S2: Bis bald. [00:38:27] S1: Tschau. Ad[00:38:30] S0: Werbung.
00:38:30 · S0, Jan Thomas
Ad[00:38:30] S0: Werbung. Ad[00:38:33] S1: Wenn bei euch grade Stellen offen sind, dann kennt ihr wahrscheinlich 2 Welten. Entweder läuft euch der Posteingang mit Bewerbungen voll, von denen kaum eine passt oder es kommt einfach gar nichts rein. Bei der Recruitingplattform instaffo läuft das anders. Talente sehen eure Stelle nur, wenn ihre Skills und Rahmenbedingungen wirklich zu euren Anforderungen passen. Ihr bekommt also keine Bewerbungen, die ihr ohnehin wegklicken würdet. Und im Sourcing Tool von Instaffo könnt ihr euch durch bereits passende Profile scrollen, seht die Skills, Erfahrungen und Gehaltsvorstellungen auf einen Blick und könnt direkt passende Matches per Chat kontaktieren. Funktioniert übrigens quer durch verschiedenste Branchen. Engel und Völkers besetzt darüber zum Beispiel ihre Maklerteams, andere Unternehmen, ihre Developer, Sales oder Consulting Rollen. Kunden von Instaffo loben immer wieder, wie einfach die Plattform zu bedienen ist. Heißt, auch die Fachabteilung kann mit wenigen Minuten Aufwand selbst recruten. Und das Beste, ihr zahlt erst, wenn ihr wirklich jemanden einstellt. Das heißt, ihr könnt Instaffo komplett kostenfrei testen. Schaut einfach vorbei auf Insta. Als Startup Insider Hörerinnen und Hörer spart ihr 500 Euro auf eure 1. Einstellung.