00:10:39 · Mathias Ockenfels, Jan Thomas
[00:10:39] S2: Wie weiß ich nicht, kann ich auch nicht wirklich beurteilen, aber [00:10:43] S1: Ja, aber Marc Andreessen ist ja wirklich ein sehr krasser Fürsprecher, Der der ist ja auf Kuschelkurs, ne. [00:10:48] S2: Absolut hat man natürlich diese Bewegung in beide Richtungen gesehen, auch in der gesamten Techbranche und auch bei den, ja, Mag. Seven hat man's ja auch gesehen und und dass die sich dann immer sehr nah an die politische Führung halten und und versuchen, da irgendwie gute Kontakte zu pflegen im Interesse ihres Geschäfts, dass wie ein Fähnchen im Wind. Das glaube ich, haben wir in in die eine wie in die andere Richtung sozusagen beobachtet, ja, egal wie man das findet. Also ich bin auch kein Fan davon, überhaupt nicht, aber ich glaube, da sind die einfach extrem opportunistisch und das sind, glaube ich, Investoren dort wie auch, ja, Techunternehmer, ne, kann man, glaube ich, so sagen. Bei Sequoia hab ich's jetzt auch nicht so in dem Maße mitbekommen oder die die haben sich da etwas bedeckter gehalten gefühlt, aber ich hab's auch nicht so wirklich mitverfolgt. Andreessen ist da natürlich deutlich proaktiver, ja? Und auch so American Dynamism und solche Geschichten, die haben natürlich, die haben solche Begriffe geprägt, ja, oder das so auch so ausgerufen. [00:11:48] S1: Sich noch mal anders positioniert, ne? Mhm. [00:11:50] S2: Ja, absolut. Also ich denk auch zu dem zu dem anderen Thema von eben, weil Du erwähnt hattest eben auch beispielsweise in Dresden in Europa, ich glaub, die hatten einen Kryptopartner mal in London.
00:11:50 · Mathias Ockenfels, Jan Thomas
[00:11:50] S2: Ja, absolut. Also ich denk auch zu dem zu dem anderen Thema von eben, weil Du erwähnt hattest eben auch beispielsweise in Dresden in Europa, ich glaub, die hatten einen Kryptopartner mal in London. [00:12:01] S1: Mach mehr nicht, okay, hatte das jetzt nur gelesen im Kontext, ne, dass sie das Coturen Andresen da eben auch [00:12:05] S2: Côturn weiß ich auch nicht, wie viele Leute, die da wirklich jemals Feed on the Ground hatten. Meine Wahrnehmung ist jetzt nicht, dass das übermäßig viel war. Glaub, die Funds, die wirklich die amerikanischen Multistage Funds, die hier wirklich vertreten sind, sind halt ein Lightspeed, ein General Catalyst. Wen vergesse ich? Also so so viele sind eben einen Index, je nachdem, aber die sind auch europäisch, je nachdem, wie man es sieht. Balderton, die mal ursprünglich aus Benchmark hervorgegangen sind, aber ist auch schon [00:12:35] S1: Ach, das musste ich gar nicht krass. Ach, gesponig. [00:12:37] S2: Ja, ja. [00:12:37] S1: Das war mir ganz klar, ja. [00:12:38] S2: Balderton ist eigentlich die europäische Version von Benchmark und wurde sozusagen genauso gegründet. [00:12:44] S1: Irre, hab ich noch nie gehört. Irre.
00:12:44 · Jan Thomas, Mathias Ockenfels
[00:12:44] S1: Irre, hab ich noch nie gehört. Irre. [00:12:45] S2: Sie hatten... Es war auch ganz interessant, die haben dann selber auch noch mal einen Post gemacht. Einige haben das ja sozusagen dann genutzt, quasi ihren Unterstützung für Europa Ausdruck zu verleihen und das noch mal sozusagen zum Anlass zu nehmen, zu sagen, hey, aber wir bleiben hier, wir bleiben Europa verbunden und so weiter und und Balderton hat das auch genutzt. Ich fand's ich fand auch das ganz lustig, weil sie's auf eine, ich glaub, elegante und lustige Art und Weise gemacht haben. Das war jetzt nicht irgendwie unter der Gürtellinie, aber es gab auch son paar andere Diskussionen auf x, die die die die die waren schon deutlich persönlicher. Und das war auch interessant, weil dann auch 1, Grady, 1 der GPs von Sequoia dadrauf geantwortet hat, was ich dann auch wieder, weiß ich nicht, wie professionell das ist, soll man die anderen halt reden lassen. Aber der hat da auf einigen Diskussionen auch selber direkt kommentiert und hat's wohl hat sich da anscheinend schon triggern lassen, ja. Also es scheint die schon zu bewegen und ich glaub, die wollen auf jeden Fall verhindern, dass der Eindruck entsteht, dass sie sich aus Europa jetzt irgendwie zurückziehen und nicht mehr in Europa investieren. Also das ist, glaube ich, nicht die Nachricht, die sie senden wollen und dagegen versucht er sich auch sehr stark zu wehren.
00:13:55 · Jan Thomas
[00:13:55] S1: Also sie haben ja auch, ich glaub, die die die Fonds, was waren das, 10000000000 in Summe oder so was, die sie jetzt da irgendwie haben, ne. Also das ist jetzt kein Ja. Es geht nicht, weil ihnen das Geld ausgeht, glaube ich, aber Du sagtest, sie haben sie haben genügend Dealflow und sehen genügend Deals. Was ja parallel verkündet wurde, ist, dass sie zum Beispiel ihr Scoutprogramm auch einstellen, ne. Und das finde ich dann Ja. Noch mal spannend, weil das das läuft ja schon seit ich seit 16 Jahren oder sowas, ne.
00:14:16 · Mathias Ockenfels
[00:14:16] S2: Ja, das Scoutprogramm und ich glaub auch noch eine andere dieses Early Stage Initiative. Mhm. Und dadurch wird daraus für mich auch son rundes Bild, weil ich denke, die fokussieren sich von ihrer Strategie her. Sie sagen halt auch, sie hatten vorher ein Growth Team und ein Early Team. Es gibt jetzt nicht mehr 2 Teams, sondern es gibt nur noch ein Team und das macht sozusagen alles. Dann ist die Frage, was bedeutet alles? Die ganzen sehr early Sachen nehmen Sie weg, weil das wahrscheinlich ehrlicherweise auch Defokus ist und auch ja sehr komische Incentives kreiert, negative Signalling und so weiter, können wir gleich noch mal zureden. Und sich damit wahrscheinlich dann eigentlich eher so auf phasenseitig auf einen bestimmtere Stage fokussieren, in der sie dann wirklich investieren, noch investieren wollen. Und ich lese, das ist meine Interpretation jetzt davon, ich lese das so, dass sie weniger Early Stage machen wollen und wieder mehr sozusagen vom Kerngeschäft bis bisschen spätphasigere sozusagen investieren. Und es gibt eben nur noch ein Team, das macht dann über alle Phasen hinweg alles, ja? Und das ist auch genau der Kritikpunkt dann wiederum von einigen anderen, die halt beispielsweise sagen, wenn man ein early- und ein growve Team miteinander fusioniert, dann ist das eigentlich ein growve Team. Das war zum Beispiel eine Kritik genau von Charles River Ventures, von' Christian Reed, den ich eben erwähnt hatte, und auch noch von 1 von seinen Partnerinnen, die was Ähnliches erwähnt hat, dass sie halt sagen, okay, wenn Du eigentlich early und growth merge, dann ist am Ende growth. Und aus meiner eigenen Erfahrung kann ich das auch zu' gewissen Grad nachvollziehen.
00:15:53 · Jan Thomas, Mathias Ockenfels
[00:15:53] S1: Aber nimm mich doch mal mit in sone Formathematik, weil also ich da fehlt mir jetzt wirklich son bisschen die Erfahrung, aber wenn da, ich hab jetzt bei Sequoia drüber nachgedacht, Matt Miller war das glaube ich damals, der in NNN investiert hat. Das war eine 1500000 Runde, also die allererste Runde, eine Runde, wo sich jeder gefragt hat, wie kann das überhaupt sein? Was sieht ihr denn da, ne? Ja. Und offensichtlich hat er ein gutes Händchen gehabt und ein sehr, sehr visionären Weitblick. Wenn man jetzt dieses Investment vergleicht mit, sagen wir mal, Sie hätten jetzt stattdessen bei der Series C, also bei der letzten 180000000 Runde investiert oder irgendwo dazwischen. Wo macht man denn als als VC am meisten Geld? [00:16:27] S2: Ja, absolut, also am meisten Geld. Ich mein, ich investier Early Stage. Ich glaub da, wenn man's richtig macht, verdient man am meisten Geld, aber das meiste Kapital drehen und das Fass investieren macht man in der späteren Phase. Klar. Das ist der Unterschied. Also ich glaube, in absoluten Dimensionen ist verdient man natürlich in mit' sozusagen spätphasigeren großen Fonds und großvolumigeren Fonds mehr Geld, aber in relativen terms gesprochen, also multipeles und auch HR seitig macht man eine bessere Performance mit kleineren Fonds, ja. Also das so als Daumen hoch. [00:17:03] S1: Das also das Problem, wenn Du jetzt hier 10000000000 unters Volk bringen willst, kannst Du eigentlich in der frühen Phase eigentlich überhaupt nicht existieren, ne.