00:01:02 · Felix Rösner, S0, Jan Thomas
[00:01:02] S2: Werbung. [00:01:03] S0: Du suchst einen Job in der Startup Szene? Dann schau auf Jobs Punkt Startup Bindestrich Insider Punkt com. Dort findest Du Jobangebote von über 1000 Start ups, Scale ups und Digitalunternehmen. Von a wie Amazon über h wie Hello Fresh bis z wie Zalando. Egal ob Berufseinstieg, Praktikum oder Werkstudentenjob, dein nächster Startup Job wartet auf dich. Jobs Punkt Startup Bindestrich Insider Punkt com. Kennst Du schon unseren Event Newsletter? Startup Insider versorgt dich einmal pro Woche mit den wichtigsten Konferenzen, Meetups, Messen und Webinaren international, in Deutschland und in deiner Stadt. On top gibt es regelmäßig Rabattcodes und Ticketgewinnspiele unserer Partnerevents. Klingt gut? Dann abonnier den Event Newsletter. Den Link findest Du wie immer in den Shownotes. [00:01:53] S2: Interview. [00:01:54] S1: Felix, hi, freut mich. [00:01:55] S2: Servus Jan. [00:01:56] S1: Cooles Versprechen und erst mal, man darf wahrscheinlich sagen, Glückwunsch zur Runde, ne? [00:01:59] S2: Ja, genau, genau. Ist jetzt paar Monate schon her. Wir haben ein bisschen gewartet, bis wir die announct haben, aber ja, auf jeden Fall. [00:02:04] S1: Das hab ich in den letzten Tagen hier schon mal kommentiert und dann also schon mal gehört von jemandem und dann hab ich auch versucht zu verstehen, warum announct man nicht am gleichen Tag noch? Man möchte eigentlich so, ich weiß nicht, nackt durch München laufen und sagen, ey, cool, wir haben's geschafft, ja?
00:02:14 · Felix Rösner
[00:02:14] S2: Ja, natürlich. Also ich ich glaube jetzt so für einen selber, natürlich will man irgendwie die News in die Welt tragen. Ich glaube sicherlich auch so für, ne, Themen wie Hiring et cetera würde es einen Vorteil machen. Aber ich glaube, am Ende des Tages ist auch so meiner vorherigen Erfahrung bei elevenx irgendwie so, ein Launch ist ein sehr spezielles Event. Und ich glaube, wenn man launcht, dann will man auch fertig sein, quasi Kunden zu surfen. Man sollte skalierbare skalierbares Produkt und skalierbare Systeme haben. Ich glaub, bei uns war's so, dass wir relativ früh gerazed haben in unserem Journey. Unser Produkt ist schon relativ komplex. Das heißt, wir haben quasi die ersten Monate mit soner Handvoll oder irgendwie knapp knappes Dutzend an an an Kunden gearbeitet und wirklich das Produkt so weit ausgebaut, dass wir jetzt eben bereit sind, es auch, ja, skalierbar zu deployen. Und genau, das war uns jetzt eben extrem wichtig, dass wir haben gesagt, okay, wir brauchen jetzt eben nicht die Aufmerksamkeit des Launches. Wir brauchen keine fancy Website, wo Kunden uns entdecken und mehr über uns erfahren können, sondern wir waren sehr happy mit den Kunden, denen wir gearbeitet haben und konnten uns nur darauf fokussieren, ja, wirklich unser Team aufzubauen und eben auch das Produkt so weit zu entwickeln, dass wir jetzt an' Punkt sind, wo wir sagen können, hey, let's go.
00:03:21 · Jan Thomas
[00:03:21] S1: Jetzt hast Du gerade 11x schon in, sag mal, kurz erwähnt. Was ist denn jetzt sinnvoller aus deiner Sicht? Macht's mehr Sinn, die den die Unternehmensentstehungsgeschichte zu erzählen von 11x zu zu heute oder würdest Du sagen eher, dass von deinem Co Founder den Werdegang zu sehen, Christoph heißt der, glaub ich, ne? War war war, glaub ich, bei Enam oder so hieß es da, oder?
00:03:39 · Felix Rösner
[00:03:39] S2: Ja, ja, genau, genau. Ich glaube, die beiden Geschichten harmonieren sehr gut zusammen und ich glaube, sie führen auch zu so einem gemeinsamen Punkt, der dann sehr gut die Entstehungsgeschichte von von Marble erklärt. Kann ich gerne ein bisschen ein bisschen zu ausführen. Also ich glaub, ich bin damals, boah, das war Ende 24 oder Mitte August 24, 11x gejoint. Und ich glaub, was total spannend war, wir haben damals so für für die Leute, die's nicht kennen, es waren quasi den Begriff AI SDRs geprägt. Das heißt quasi KI Mitarbeitende, die die sozusagen Sales Outreach machen und eben auch den Begriff Digital Worker. Ich glaube, eine sehr springender Punkt war, dass wir, glaube ich, so fast das 1. Unternehmen waren, was wirklich KI Agenten personified hat. Das heißt, wir haben denen ein Gesicht gegeben, wir haben denen Namen gegeben und auch für die Website damals war quasi aus der Ich Perspektive geschrieben. Das heißt, für Kunden war es total intuitiv und klar, was der Wert eigentlich ist, dass das das Produkt schaffen soll. Und das war natürlich aus Product Marketing, aus aus Growth Perspektive superspannend und hat, glaube ich, auch, ja, also schon 24, 25 unglaubliche Growth Raids gehabt. Ich glaube, ein Punkt, der uns dann oder der mir am Ende aufgefallen ist, vor allem, wo wir mehr upmarket gemoved sind, wo wir an Unternehmen verkauft haben, die bisschen älter sind, die komplexe Prozesse haben et cetera, ist, wenn Du versuchst quasi ein, ja, ein KI Agent sozusagen mit einem Output von einem menschlichen Mitarbeiter zu vergleichen und dementsprechend auch irgendwie so zu taggen, dann muss man eben auch sehr gut verstehen, wie dieser menschliche Mitarbeiter zu den jeweiligen Zielen kommt, ne? Das heißt, Prozesse können sehr komplex sein, es können sehr viele Entscheidungen innerhalb dieser Prozesse getroffen werden. Und ich glaube, viele Unternehmen, vor allem im letzten Jahr, haben jetzt eben angefangen, viele forward applaud engineers zu higern, eben genau das zu entziffern. Ich glaube, vor dieser Aufgabe standen wir dann damals auch bei 11x, weil wir gemerkt haben, hey, so dieses Standardprodukt, was wir hatten, das ist eben nicht, ja, customisiable genug für unsere Kunden, die zum Teil, ja, große Public Unternehmen waren, sehr komplexe Prozesse hatten et cetera.
00:05:50 · Jan Thomas
[00:05:50] S1: Würdest Du denn sagen, dass daraus dann ein, also ich versuche mir gerade zu überlegen, Du hast natürlich oder ihr habt tolle Insights, aber wie erkennt man, ob das wirklich ein Problem ist, das andere auch haben?
00:05:58 · Felix Rösner
[00:05:58] S2: Ja, also ich glaube, der einen Seite war das meine Erfahrung von Eleven wechseln. Auf der anderen Seite, als ich da mich mit Christoph auch wieder zusammengetan haben habe, nachdem ich jeweils aus San Francisco in die Ostbossen zurückgekommen ist, war eben dann auch seine Geschichte zu hören. Er er war bei einem Roll-up aus aus San Francisco, was quasi andere große, ja, professionelle Servicefirmen aufgekauft hat, eben mit der Absicht, diese mit KI von Grund auf zu transformieren. Das heißt, er war wirklich an der Stelle, wo er dann irgendwie nach Pennsylvania oder nach Atlanta gefahren ist, sich neben die Kunden gesetzt hat und über Wochenend lang versucht hat, zu verstehen, wie die Kunden arbeiten, eben dann auch zu identifizieren, wie sie KI eben oder wie sie ihre Arbeit mit KI eben argumentieren können. Und ich glaube, er konnte aus so First Hand Perspektive extrem gut davon berichten und auch schildern, wo die Ineffizienzen dieses Prozesses liegen und wieso dieser Prozess vielleicht auch aus First Principle Sicht nicht besonders optimal ist. Als wir uns das dann weiter angeschaut haben, sieht man natürlich zur gleichen Zeit irgendwie links und rechts auf LinkedIn hunderte Stellenanzeigen für Forward Deployed Engineers, die irgendwie aufgepoppt sind. Und dieser Begriff ist quasi son, ja, fast son Modebegriff, würde ich sagen, in der Tech Welt geworden. Und genau, und das hat uns dann das hast Du veranlasst, eben auch tiefer da da reinzuschauen.