00:04:50 · Enrico Mellis, Jan Thomas
[00:04:50] S0: Also so catchy es halt geht, ne. [00:04:52] S1: Ja. Ja, wir haben son bisschen da auch drüber gesprochen. Ich hatte ja den Constantin grade im Podcast gestern und es war wirklich war ein 1 super spannendes Gespräch. Ich war total verwundert, weil ich Abio nicht kannte vorher und diese runden Größe dann schon irgendwie signifikant ist, ne, finde ich. Also ich weiß nicht, wie Du drauf guckst, aber ich also wahrscheinlich kanntest Du sie auch vorher, aber für mich kam die son bisschen aus ausm Nichts heraus. [00:05:11] S0: Ja, kannte ich. Wir haben auch mit Constantin und Paul gesprochen. Ich fand tatsächlich das Thema sehr, sehr spannend und das Team auch sehr, sehr stark. Wir haben uns tatsächlich, das kann ich auch so sagen, strukturell eher dagegen entschieden, weil wir unserem Early Fund aufgrund der Größe und son bisschen andere Funddynamiken haben, uns uns dann schon eher so auf die traditionelleren, also Pack Cases konzentrieren und auch kleinere Tickets schreiben als jetzt diese Runde. Aber ich find das Thema sehr, sehr spannend und die Jungs machen da auch ein 1 super Job und da können wir jetzt gerne auch einsteigen, was das eigentlich bedeutet und so weiter. [00:05:47] S1: Genau, weil der Konstant ist, müssen wir wirklich, glaub ich, mal drüber sprechen, ob's wirklich ein Roll up Case oder nicht ist oder nicht, weil der Konstantin hat, glaub ich, son virtuelles Schild hochgehalten, hat gesagt, es ist kein Roll up Case. Aber irgendwie ist es dann doch son Hybrid, glaub ich, ne?
00:05:59 · Enrico Mellis
[00:05:59] S0: Ja, ist ja, ich glaube, wir müssen, vielleicht ist es ganz produktiver, wenn man wegkommt von, ist ja auch son deutsches Phänomen, Sachen immer so möglichst in so rigide Schubladen stecken zu wollen. Es sind natürlich irgendwie Varianten dabei, ja. Roll-Up ist nix Neues, machen PIs seit Jahrzehnten. Du kaufst halt ein Ding, stellt die Plattform dar und dann rollst Du halt weitere damit rein. Das ist nichts Neues. Ich glaube, was neu ist, ist, dass sich jetzt VCs überlegt haben, gar nicht so verkehrter Weg, da irgendwie Geld zu verdienen. Lass das auch mal machen. Weil jetzt kann man das nämlich auch sozusagen aus technologischen Gründen oder sozusagen aus technologischer, aus' technologischen Grund herleiten, dass das Sinn machen könnte, weil durch die Fähigkeiten von sozusagen LLMs und AI und Automatisierungs Booster ja grade technologischer Seite passiert ist, ist es uns jetzt deutlich besser möglich, Service Businesses sozusagen deutlich attraktiver in der im Margenprofil sozusagen zu schleifen. Ja, warum? Weil AI kann eben Dinge automatisieren. Bei Abio jetzt im konkreten Beispiel Shottern Rental für also Shottern Holiday Rentals. Es geht sozusagen Urlaubswohnungen, die vermietet werden, Cleaning Schedules, Kommunikation mitm Gästen, ne. Also wie kommt man in die Wohnung rein und solche Geschichten. Die typischen Airbnb Opsprobleme, ja. Pricing, das Payout, also diese Payout Prozesse von Airbnb nimmt Geld an, dann wird's verteilt und so weiter. Maintenance, grundsätzliche Logistik, ja. Diese ganzen Themen, da sitzen im in der traditionellen Welt sitzen da halt Menschen und handeln das, weil das eben dann doch Prozesse sind Waren, die Menschen brauchten, der die der die abwickelt und jetzt kann man mehr und mehr davon eben mit AI automatisieren und das halt auch sehr, sehr gut und das Team claimt da ja sehr, sehr hohe Ebit Zahlen, die das Ganze natürlich deutlich attraktiver machen. Also 70 bis 80 Prozent EBIT da hoch von 10 bis 15 Prozent ist natürlich der der feuchte Traum von einem jeden PE. Und was schon sinnvoll ist und ich glaub, das ist vielleicht so das das eigentliche Thema, viele Softwaregründer in den letzten Jahren haben sich halt auch einfach die Zähne ausgebissen daran, Gründern sozusagen Firmen, die in' Markt tätig sind, wie Software Firmen, Service Firmen, also so wie son Property Manager, Software zu verkaufen. Mhm.
00:08:23 · Enrico Mellis
Ne, das ist mein, nehmen wir mal das Beispiel von Hausverwaltung. Der Din von, ne, Gründer von Buena macht ja ein herausragend starken Job, auch in Berlin und kommt tatsächlich ja aus' Softwareumfeld. Also die Firma selber hieß ja mal Home HT und war am Ende des Tages ja ein Software Play at First. Und was sich halt gezeigt hat, ist, und das kann ich an meiner Hausverwaltung bestätigen, es ist jetzt nicht so leicht, diesen Menschen zu erklären, warum es warum Software denen das Leben leichter machen kann, ja? Da wird sich irgendwie auf die Hinterbeine gestellt und sich gegen gewehrt und dann haben deswegen sagen sagt das Abio Team, na, dann kaufen wir die Firma halt, weil die Kunden, die sind eigentlich das Wertvolle daran, dass da jetzt irgendwer sitzt und die ganze Zeit Sachen macht am Telefon und mit Stift und Papier, die man eigentlich auch mit Software automatisieren könnte. Da ist ja der Werbtreiber. Und deswegen scheint das wirklich sehr, sehr gut zu laufen. Deswegen sind da sehr, sehr gute Investoren erst draufgesprungen. Topline kann ich so sagen und auch Bottom Line kann ich so sagen, ich hab's mir ja auch angeschaut, ist wirklich bemerkenswert gut. Ich find das Team auch sehr, sehr stark. Deswegen, das macht für mich total Sinn, dass die, dass diese Runde jetzt so zustande gekommen ist. Und ich glaube auch, dass der dieses Grund diese grundsätzliche Idee von, sorry, Konstantin, Roll ups, ja, am Ende schon wirklich viel Sinn machen kann. Ich glaube, die Kunst ist son bisschen, den richtigen das richtige Segment zu finden. Der Din von Buena hat's perfekt gemacht.
00:09:59 · Jan Thomas
[00:09:59] S1: Ja,
00:09:59 · Enrico Mellis
[00:09:59] S0: die Hausverwaltung, die kaufst Du zu einem unterirdischen Multiple und kriegst da trotzdem extreme Effizienzen gehoben. Das macht's perfekt. Hier gleiches Thema, ne. Die die Maltepe ist einfach nicht besonders hoch, weil es ist halt einfach auch kein margenstarkes Business. Das wächst nicht. Das ist irgendwie schwer zu skalieren, weil Du die Leute nicht findest, die das machen sollen. Wenn Du da jetzt mit Software reingehst und Du kannst es auf einmal besser skalieren, fantastisch. Ich glaube, was wir viel im Markt sehen, sind auch son bisschen vielleicht naive Roll up Strategien, ne. Also was wir viel sehen, sind Gründer, die halt in Märkte reingehen, wo man sich so fragt, ey, seit 20 Jahren macht das gefühlt jeder Pi. Warum sollte das jetzt so, also wie stellen wir uns das vor, dass das jetzt einfacher machen sein soll? Also ich glaube, was wir wie immer in jeder Welle mitkriegen, ist, dass natürlich son paar Cases wie der Buena oder jetzt auch Abio, die ja jetzt nach soner Runde sicherlich auch auf dem Radar von vielen sind, dass die dazu dass die auch dazu führen, dass erst mal, wie es hieß, natürlich volle Kanone draufspringen und dann oft vielleicht nicht sich so tiefe Gedanken darüber machen, in welchen Märkten macht's eigentlich Sinn und in welchen nicht? In welchen Märkten ist es überhaupt, also wartet überhaupt noch 1 auf uns mit unserem Geld oder gibt's da vielleicht schon Leute, die das machen? Ich glaub, in vielen in vielen Bereichen ist das schon so, aber es gibt eben dann halt diese vielleicht übersehenen Märkte und ich glaube, haben sich hat sich das Avio Team ein richtig geiles Vertical ausgesucht, Buena genauso und es gibt da sicherlich noch einige mehr, auf die man kommen könnte.
00:11:38 · Jan Thomas
[00:11:38] S1: Ich find das schon sehr spannend, ne, weil also jetzt nach Buena quasi die 2., sag mal, zumindest wir hatten, ich hatte mit dem Constantin auch über die ganze Trasioeckung so gesprochen, aber die finde ich dann sehr anders trotzdem noch mal von der von der Anatomie. Welche Fragen muss ich mir denn als Gründer stellen? Weil Du sagst ja jetzt grade, das ist son bisschen die Konsequenz auch daraus, dass ich mir die Zähne ausgebissen hab beim Verkauf meiner oder Vertrieb meiner bisherigen Softwarelösung. Jetzt komm ich und sag dann, hohe Customer Acquisition Cost vielleicht, aber jetzt kauf ich halt lieber den Laden. Wann wann geh ich diesen Weg und wann sag ich, ich geh trotzdem den traditionellen Weg?