00:06:45 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:06:45] S0: Es hat auf jeden Fall das Potenzial, groß zu werden. Na klar, ich natürlich auch ein persönlichen Anspruch dahinter. Das ist ja zu 100 Prozent verständlich. sennder ist aber auch an sich sehr, sehr gut aufgestellt. Also deswegen, es ist jetzt nicht, dass wir das erst als nächstes große Ding sehen. Ich glaub, sonst wär würden David und Julius auch nicht sich weiter, sag ich mal, auf sennder fokussieren. Deswegen sennder läuft gleich parallel sehr, sehr gut weiter. Wir haben ja auch da eine sehr, sehr große Integration hinter uns vor 2 Jahren. Das europäische Geschäft von C.H. Robinson unternommen, das ist 1 unserer großen Amerika, amerikanischen Wettbewerber. [00:07:24] S1: Also ein krasser Move war da, das muss man noch mal sagen. Das war wirklich beeindruckend, ja. [00:07:28] S0: Ja, vielen Dank. Haben wir auch lang dran gearbeitet und auch da venews natürlich noch die letzten Monate sehr, sehr viel Zeit verbraucht, auch die Company wirklich in so 1 Firma zusammenzuführen, weil wir ja da sprich 2 unterschiedlich große, 2 gleich große Teams eigentlich in Europa hatten. Einmal das Sendergeschäft und einmal das C.H. Robinson Geschäft, aber mittlerweile das C.H. Geschäft noch zu 100 Prozent auf der Senderplattform gemacht haben. Und das war dann auch so ein bisschen der Wendepunkt, wo wir gesagt haben, dass wir irgendwie auch jetzt einmal diese professionelles Management haben, die eigentlich von Julius und David diese Firma weiter aufbauen. Und dass sich 1 von uns eigentlich auf was Neues konzentrieren kann und wir da darauf quasi CO3 dafür aufgebaut haben.
00:07:28 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:07:28] S0: Ja, vielen Dank. Haben wir auch lang dran gearbeitet und auch da venews natürlich noch die letzten Monate sehr, sehr viel Zeit verbraucht, auch die Company wirklich in so 1 Firma zusammenzuführen, weil wir ja da sprich 2 unterschiedlich große, 2 gleich große Teams eigentlich in Europa hatten. Einmal das Sendergeschäft und einmal das C.H. Robinson Geschäft, aber mittlerweile das C.H. Geschäft noch zu 100 Prozent auf der Senderplattform gemacht haben. Und das war dann auch so ein bisschen der Wendepunkt, wo wir gesagt haben, dass wir irgendwie auch jetzt einmal diese professionelles Management haben, die eigentlich von Julius und David diese Firma weiter aufbauen. Und dass sich 1 von uns eigentlich auf was Neues konzentrieren kann und wir da darauf quasi CO3 dafür aufgebaut haben. [00:08:08] S1: Und trotzdem, also jetzt hast Du von den beiden gesprochen, aber ich kann mir doch auch vorstellen, dass so Shareholder dahinter bei euch sehr genau hingucken und überlegen, was wird denn da jetzt eigentlich raus rausgenommen aus dem Unternehmen? Ist das relevant? Also ist das systemkritisch? Ist das vielleicht hinterher sogar der eigentliche Wert? Und und und das wird die nächste Frage auch, wie hängt man da überhaupt an son Preisschild dran?
00:08:08 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:08:08] S1: Und trotzdem, also jetzt hast Du von den beiden gesprochen, aber ich kann mir doch auch vorstellen, dass so Shareholder dahinter bei euch sehr genau hingucken und überlegen, was wird denn da jetzt eigentlich raus rausgenommen aus dem Unternehmen? Ist das relevant? Also ist das systemkritisch? Ist das vielleicht hinterher sogar der eigentliche Wert? Und und und das wird die nächste Frage auch, wie hängt man da überhaupt an son Preisschild dran? [00:08:26] S0: In der Tat ist natürlich unser ganzes, sag ich mal, Board ist oder war in diesem Prozess natürlich involviert ist. Natürlich auch ist, sag ich mal, da auch sehr, stark in dem ganzen Prozess dabei gewesen. Warum haben wir uns aber am Ende für diesen Weg entschieden? Weil wir einfach gemerkt haben, wenn wir eine Datenplattform für das Frachtgeschäft aufbauen wollen oder für ein Logistikmarkt aufbauen wollen, dann ist es wichtig, dass wir auch eine unabhängige Firma aufbauen. Und dann ist es ein 1 Service, den wir wahrscheinlich hätten durch sennder weiter aufbauen können, aber es wahrscheinlich nicht zu der Größe gebracht haben oder, sage ich mal, auch zu dem Ziel gebracht haben, was wir eigentlich vorhaben wollen. Weil natürlich, wir wissen alle, Daten sind wertvoll, Daten werden wahrscheinlich noch mal wertvoller in der ganzen KI- oder AI Transformation, in der wir uns alle befinden. Und darum war es auch uns wichtig, eine neutrale Plattform oder ein neutrales Unternehmen aufzubauen. Und das war eigentlich auch der Weg, den alle unsere Investoren damit eigentlich auch unterstützt haben.
00:08:26 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
[00:08:26] S0: In der Tat ist natürlich unser ganzes, sag ich mal, Board ist oder war in diesem Prozess natürlich involviert ist. Natürlich auch ist, sag ich mal, da auch sehr, stark in dem ganzen Prozess dabei gewesen. Warum haben wir uns aber am Ende für diesen Weg entschieden? Weil wir einfach gemerkt haben, wenn wir eine Datenplattform für das Frachtgeschäft aufbauen wollen oder für ein Logistikmarkt aufbauen wollen, dann ist es wichtig, dass wir auch eine unabhängige Firma aufbauen. Und dann ist es ein 1 Service, den wir wahrscheinlich hätten durch sennder weiter aufbauen können, aber es wahrscheinlich nicht zu der Größe gebracht haben oder, sage ich mal, auch zu dem Ziel gebracht haben, was wir eigentlich vorhaben wollen. Weil natürlich, wir wissen alle, Daten sind wertvoll, Daten werden wahrscheinlich noch mal wertvoller in der ganzen KI- oder AI Transformation, in der wir uns alle befinden. Und darum war es auch uns wichtig, eine neutrale Plattform oder ein neutrales Unternehmen aufzubauen. Und das war eigentlich auch der Weg, den alle unsere Investoren damit eigentlich auch unterstützt haben. [00:09:26] S1: Der Markt, den ihr jetzt adressiert, was würdest Du sagen? Kann man den beziffern? Also ich ich hatte jetzt mal geschaut, ich hab keine Kapitalrunden, keine Finanzierungsrunden bei euch gesehen, ne? Deswegen weiß ich nicht genau, ob Du ein Pitch Deck hast, wo dann irgendwie son TAM drinsteht, aber könntest Du das sagen?
00:09:26 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:09:26] S1: Der Markt, den ihr jetzt adressiert, was würdest Du sagen? Kann man den beziffern? Also ich ich hatte jetzt mal geschaut, ich hab keine Kapitalrunden, keine Finanzierungsrunden bei euch gesehen, ne? Deswegen weiß ich nicht genau, ob Du ein Pitch Deck hast, wo dann irgendwie son TAM drinsteht, aber könntest Du das sagen? [00:09:38] S0: Wir, es gibt ein paar unterschiedliche Zahlen dafür. Ehrlich gesagt, ich vertraue keiner Zahl so zu 100 Prozent, deswegen tu ich mich da schwer, mal was zu sagen. In der Hinsicht, worauf wir uns aber fokussieren, sind eigentlich vor allem die großen Speditionen und Unternehmen. Also vielleicht fordert viele die Bauunternehmer und eigentlich, was wir so nennen, Distribution, also die helfen, sag ich mal, Verteilung von grad Supermärkten, Warehouses, Inner City und und solche Themen abzuwickeln. Das sind ein bisschen so unsere Kernsegmente, was für ich der Datenbedarf jetzt für versuchen, so verzichten. Ich hab ehrlich gesagt keine Zahl bisher, wo ich sag, das ist zu 100 Prozent valide. [00:10:22] S1: Ja, ich will versuchen, ein bisschen rauszuhorchen, was auch hier für eine Art von Unternehmen entsteht, also wie groß das mal werden kann, ne. Weil wir reden ja jetzt und das ist vielleicht auch die Brücke zum Thema von Leuten, wir reden ja vor dem Hintergrund 1 Übernahme und das finde ich auch schon beeindruckend, dass ihr so früh jetzt schon anfangt, Unternehmen zu übernehmen, die aber dann natürlich auch neue Märkte bedeuten eigentlich, ne.
00:10:22 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:10:22] S1: Ja, ich will versuchen, ein bisschen rauszuhorchen, was auch hier für eine Art von Unternehmen entsteht, also wie groß das mal werden kann, ne. Weil wir reden ja jetzt und das ist vielleicht auch die Brücke zum Thema von Leuten, wir reden ja vor dem Hintergrund 1 Übernahme und das finde ich auch schon beeindruckend, dass ihr so früh jetzt schon anfangt, Unternehmen zu übernehmen, die aber dann natürlich auch neue Märkte bedeuten eigentlich, ne. [00:10:38] S0: Also der der ich glaube über Marktgröße an sich brauchen wir uns keine keine keine Sorgen zu machen. [00:10:43] S1: Ja, okay. [00:10:44] S0: 2 Dinge. Nummer 1 ist es, glaube ich, weitaus einfacher als bei sennder ein globales Geschäft aufzubauen. Sprich, viele unserer Kunden nutzen uns Stand heute eigentlich schon auf mehreren Kontinenten hinweg, gerade in USA, aber auch vermehrt Süd- und Lateinamerika, Nordafrika und auch ein bisschen Asien. Wir sind mittlerweile in 35 Ländern. Das geht weitaus schneller als im Speditionsgeschäft, Du das damals machen könntest. Nummer 2 können wir, gibt es natürlich, sag ich mal, sammelt jedes Logistikunternehmen unendlich Daten. Und da auch son bisschen die die Akquisition, warum wir heute sprechen, zielt eigentlich darauf ab, irgendwie diesen Daten, dieses Datenportfolio, was wir abdecken können, massiv zu erweitern. Ich glaub, auf diesen 2 Komponenten muss man sich zum zum Glück zur Marktgröße keinerlei Gedanken machen.