00:11:51 · Nicolaus Schefenacker
[00:11:51] S0: so hohen? Ich glaube, was am Allerwichtigste oder was vielleicht manchmal die Leute auch son bisschen verwechseln, ist. Und ich ich glaube, ich hab das Glück, dass ich das in der Speditionsbranche, die ja, sagen wir mal, sehr kostengetrieben ist und auch sehr hart im Umgang ist, glaub ich, von Anfang an gelernt. Das das Wichtigste ist ja eigentlich immer, was machst Du? Wie schaffst Du einen Mehrwert, einen qualifizierbaren Mehrwert für deinen Kunden zu generieren? Und das gibt's ganz groß natürlich 2 Dimensionen. A, hilfst schaffst Du's deinem Kunden zu helfen, mehr Wachstum zu generieren, also neue Kunden zu akquirieren? Oder schaffst Du es für deinen Kunden, die Kosten zu senken oder die Kosten gleichzuhalten, dass er quasi mit seinem bestehenden Kostenbasis mehr Umsatz abwickeln kann. Und in der Logistik ist klar hart. Das müssen wir bei sennder jeden Tag aufs Neue beweisen, warum wir jetzt, sage ich mal, was wir, warum wir jetzt die bessere Lösung wären, nur weil wir digital sind und wir, wie wir, sage ich mal, damals mit Software unsere Kunden besser gemacht haben und jetzt ist gleich quasi auf das. Und deswegen geht's eigentlich immer sehr, stark und alle in all unseren Kundengesprächen ist es am Ende wirklich immer ein Business Case. Also immer, wie viel Zeit schaffen unsere Kunden zu sparen beziehungsweise wie viel schaffen sie, ihre Qualität zu verbessern, ihren Kunden gegenüber, indem sie eben ihre Daten komplett konsolidiert auf 1 Plattform haben und darüber eben Prozesse abwickeln können? Oder was natürlich jetzt auch mehr und mehr kommt, gewisse KI Agenten darauf laufen zu lassen.
00:13:27 · Jan Thomas
[00:13:27] S1: Jetzt habt ihr, ne, wie gesagt, das der Grund der des Gesprächs heute, ihr habt Kinva heißt das Unternehmen, ne, wird's wahrscheinlich ausgesprochen übernommen. Aus Oslo. Erzähl doch mal, also da hab ich mich gefragt, sind ich, weil auch da hab ich keine keine Daten zu irgendwelchen Finanzierungsrunden gefunden. Ich weiß nicht, wie groß die sind, aber ist das nicht son Thema, das man auch hätte selbst bauen können?
00:13:44 · Nicolaus Schefenacker
[00:13:44] S0: Theoretisch, also Adol ist, Du hast recht, da kennen wir das Unternehmen aus Oslo, kennen wir vielleicht mal kurz zum Hintergrund, fokussiert sich darauf für ihre Kunden, ebenfalls Transportunternehmen und große Verlader darauf, die Kostentransparenz über ihr kompletten Logistik, Logistikspend aufzubereiten. Also zu verstehen, welche Transportunternehmer versuchen eigentlich für welche Kosten, welche Zusatzkosten gab es und stimmt das eigentlich mit den vertraglichen Vereinbarungen überein? Das ist Kinva, das Unternehmen, das wir in Oslo übernommen haben, passt damit sehr, sehr gut in unsere Strategie, eigentlich dieses Datenportfolio für unsere Kunden weiter zu erhöhen. CO3 liefert vor allem son bisschen das Operative. Was passiert statt heute in einem Logistiknetzwerk? Kinva liefert dazu die Kostenseite. Wo sind eigentlich welche Kosten und warum angefallen beziehungsweise waren diese Kosten überhaupt rechtens? Nach vertraglichen Aufstellung hätten wir das selber bauen können. Aus' technischen Sichtweise sicherlich. Aber ein Grund, warum wir ja auch, sag ich mal, bei bei sennder schon damals immer auch sehr, sehr stark inorganisch gewachsen sind, wie wir's nennen. Also über Akquisitionen ist, es ist immer schwerer, Technik wirklich so zu bauen, dass Kunden sie nutzen, sprich Kunden dafür zu gewinnen, aber in diesem Fall auch die ganzen Integrationen zu bauen. Weil das Kritische in unserem Geschäft natürlich und jetzt die kombinierte Firma, wir haben mehr als 600 verschiedene APIs zu verschiedenen Systemen in der gelangen der kompletten Logistikwirtschaftungskette. Jede APIs ist ja nicht nur, dass ich Entwickler bitte, ob er mal kurz diese API binden, bauen kann, aber in fast jedem, in allen dieser Cases brauchst Du auch den Ansprechpartner auf der anderen Seite, der dann auch die, sag ich mal, Schnittstelle so bereitstellt, dass sie auch für dich passt, dass die Security Settings passen, dass die Datenfreigaben passen und dass die Felder gleichlaufen. Das braucht sehr, sehr, sehr viel Zeit. Gerade wenn Du natürlich mit größeren Firmen und multinationalen Konzernen irgendwo arbeitest. Und das hätten wir das in ein oder anderthalb Jahren nachbauen können? Sicherlich nicht.
00:15:57 · Nicolaus Schefenacker, Jan Thomas
Und das ist eigentlich so der Hintergrund, dass es quasi das diese dieses Schnittstellenportfolio, dass das einfach sehr, sehr lange dauert, weil man ja eben auch sehr, sehr viele Stakeholder dazu am Tisch holen muss, selbst wenn's dann vielleicht technologisch am Ende gar nicht so gar nicht so langwierig ist, wie wir uns das vorstellen. [00:16:17] S1: Jetzt ist es ja bei Unternehmen, die dann eine Finanzierungsrunde abgeschlossen haben, relativ leicht, da irgendwie ein Wert son son Etikett dranzücken, son Preisschild dranzuhängen, ne. Weil irgendjemand hat ja quasi unlängst gesagt, das ist so und so viel wert. Jetzt geh ich mal davon aus, ihr habt irgendwie wahrscheinlich irgend eine Art von Equity Deal gemacht, ne? Irgendwie oder ist das ein Cash only Deal? Ich weiß nicht genau, aber also hinterher, worauf ich hinaus will, ist auch, wie bemisst man auch bei eigentlich auf beiden Seiten den Wert, Also wenn's jetzt ein Aktiendeal wäre, muss man auf beiden Seiten und wenn's nur 1 von beiden ist, nur auf 1, aber wie kriegt man das hin?
00:16:17 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:16:17] S1: Jetzt ist es ja bei Unternehmen, die dann eine Finanzierungsrunde abgeschlossen haben, relativ leicht, da irgendwie ein Wert son son Etikett dranzücken, son Preisschild dranzuhängen, ne. Weil irgendjemand hat ja quasi unlängst gesagt, das ist so und so viel wert. Jetzt geh ich mal davon aus, ihr habt irgendwie wahrscheinlich irgend eine Art von Equity Deal gemacht, ne? Irgendwie oder ist das ein Cash only Deal? Ich weiß nicht genau, aber also hinterher, worauf ich hinaus will, ist auch, wie bemisst man auch bei eigentlich auf beiden Seiten den Wert, Also wenn's jetzt ein Aktiendeal wäre, muss man auf beiden Seiten und wenn's nur 1 von beiden ist, nur auf 1, aber wie kriegt man das hin? [00:16:48] S0: Also in unserem Fall war es ein relativ klassischer Cash Deal. Wir haben 100 Prozent der Form, 100 Prozent der der Firma über Cash übernommen. Und eigentlich waren's 3 Themen, die wir uns angeschaut haben. Nummer 1, die Kundenbasis. Welche Kunden gibt's hinter und in dem Unternehmen und wie wie sind die aufgestellt? Und ich glaub, das kann man natürlich quantifizieren, relativ leicht über gewisse EAA Multipals, die immer gezahlt werden. Und da heben wir uns wahrscheinlich sonderlich stark ab und das hast Du wahrscheinlich auch schon ein paar gehört. Nummer 2 ist natürlich das Team. Und wie schaffen wir's, die beiden Teams zu integrieren? Wo ist der Mehrwert? Und wie implementieren sich die Teams auch? [00:17:35] S1: Habt ihr jetzt im Großen erst mal schon mal vorgemacht, ne, dass ihr das könnt?
00:17:35 · Jan Thomas, Nicolaus Schefenacker
[00:17:35] S1: Habt ihr jetzt im Großen erst mal schon mal vorgemacht, ne, dass ihr das könnt? [00:17:38] S0: Haben wir paarmal gelernt. Ich glaub, nicht immer im Positiven muss man auch verstehen. Ich glaub, wir haben da auch unsere Hausaufgaben gemacht. Ich glaub, wenn man, sag ich mal, im Laufe der Senderhistorie, wenn ich's richtig im Kopf hab, jetzt 6 Unternehmen, 7 Unternehmen übernommen und deswegen da auch viel Lehrgeld gezahlt, wie man Teams gut integriert. Und [00:17:57] S1: Ist immer das Schwierigste, ne, sagt jeder immer. Post Merger Integration ist das ist ein Horror eigentlich manchmal, ne?