00:05:47 · Jan Thomas, Levin Bunz
[00:05:47] S1: Aber wenn Du jetzt mal so die die Geschäftsmodelle nebeneinander legst, so Tech Europe und jetzt VC, was ist denn das bessere Geschäftsmodell oder sind die grade in der Kombination so gut? [00:05:56] S2: Also ich glaube, es ist die Kombination, was wir spannend finden. Take Europe alleine ist auch schon ein 1 sehr eine sehr große Organisation. Wie gesagt, ne, 25 Hackathons pro Jahr, überall in Europa und eine große AI Konferenz. Dann hatten wir jetzt im dem nächsten April haben wir wieder eine, ja, die wird deutlich größer. Also Tech Europe an sich, da hat der Wähler schon was was richtig Substanzielles gebaut. Und wir lernen aber über Tech Europe einfach viele tolle Firmen kennen und viele tolle Menschen, die vielleicht noch keinen ganz klar, ganz klaren Lebenslauf haben, die aber zu den, ja, oder die zu den tollen Firmen passen, die gerade gebaut werden in Berlin, in München, in London et cetera. Und von daher passt es sehr gut mit unserem Ansatz, dass wir investieren, ja, in in ambitionierte Gründer und dann helfen wir denen, tolle Teams zu bauen. Und jetzt, ne, die 1. Zündstufe ist, dass wir denen helfen, tolle Engineers zu finden, weil es grade da jetzt in Zeiten von AI viel schwieriger geworden ist, paradoxerweise tolle Leute zu finden, aber ist auch noch gleichzeitig viel wichtiger geworden.
00:05:56 · Levin Bunz, Jan Thomas
[00:05:56] S2: Also ich glaube, es ist die Kombination, was wir spannend finden. Take Europe alleine ist auch schon ein 1 sehr eine sehr große Organisation. Wie gesagt, ne, 25 Hackathons pro Jahr, überall in Europa und eine große AI Konferenz. Dann hatten wir jetzt im dem nächsten April haben wir wieder eine, ja, die wird deutlich größer. Also Tech Europe an sich, da hat der Wähler schon was was richtig Substanzielles gebaut. Und wir lernen aber über Tech Europe einfach viele tolle Firmen kennen und viele tolle Menschen, die vielleicht noch keinen ganz klar, ganz klaren Lebenslauf haben, die aber zu den, ja, oder die zu den tollen Firmen passen, die gerade gebaut werden in Berlin, in München, in London et cetera. Und von daher passt es sehr gut mit unserem Ansatz, dass wir investieren, ja, in in ambitionierte Gründer und dann helfen wir denen, tolle Teams zu bauen. Und jetzt, ne, die 1. Zündstufe ist, dass wir denen helfen, tolle Engineers zu finden, weil es grade da jetzt in Zeiten von AI viel schwieriger geworden ist, paradoxerweise tolle Leute zu finden, aber ist auch noch gleichzeitig viel wichtiger geworden. [00:07:14] S1: Und können wir das mal besprechen, weil das finde ich total spannend. Du hast ja vorhin schon gesagt, die besten Ideen sind nichts wert, so sinngemäß, wenn man nicht die richtigen Leute an den Tisch bringt. Ich hätte jetzt genau das Gegenteil irgendwie so kontraintuitiv gedacht, hätte gedacht, in der heutigen Zeit ist ja irgendwie selbst derjenige, der früher WHO und potenziell Management war, ist ja plötzlich Programmierer, oder?
00:07:30 · Levin Bunz
[00:07:30] S2: Ja, ich glaube, das ist ein das ist sehr paradox grade. Wir sehen, dass die besten Leute, die besten Engineers gerade eigentlich wie wie Fußballer, ja, so wie wie Bundesligafußballer an an an Wert haben, ne? Also einen Open AI oder eine Anthropic, die kaufen Firmen, wo noch keinen Euro Umsatz da ist, aber pro Engineer, ja, die zwischen also 15 und 40000000 zahlen. Das sind jetzt so die Transaktionen, die es in den die Toptransaktionen an Aquihires aus den letzten 12 Monaten. Da legen die großen Firmen richtig was auf den Tisch. Und und wenn man sich die Packages anschaut von AI Engineers, aber auch Applied Engineers, das ist schon das ist schon ziemlich extrem. Und das sind die Firmen, die eigentlich, ja, wenn die wissen würden, ja, also dass man dass es in in 2 Jahren keine Engineers mehr gibt, würden die auch jetzt schon aufhören, Ingenieurs zu hiren. Also ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Der Ingenieur, der Engineeringberuf ist ist spannender denn je. Man kann viel mehr bauen. Man hat viel mehr, man hat viel mehr Möglichkeiten, ja, an der an Spannendes für ein Wertvolles für andere Menschen zu machen. Was sich aber radikal verändert hat, ist, dass der Abstand zwischen Gut und Sehr Gut einfach auseinandergeht. Das heißt, AI ist wie ein Hebel für menschliche Fähigkeiten und jedes Unternehmen sucht deswegen gerade nach den sehr guten Leuten. Das heißt, der Markt ist auch ein bisschen binär geworden. Da fällt vielleicht auch die Fußballanalogie, ne. Also es gibt unfassbar viele Fußballer und es gibt ein 1 paar, die verdienen extrem viel Geld und die sind auch einfach extrem gut. Und und dann nach denen sucht jeder, ja. Und das verändert grade den Hiring Markt extrem. Wer heute ambitioniert bauen möchte aus München, aus Berlin, London et cetera, der war früher, wenn er der 1 der Top Gründer war, hatte er son Heimvorteil und konnte da aus der TUM oder Imperial, Cambridge et cetera ein Lokal hiren. Inzwischen, ja, wenn Du jetzt ein Team aufbauen möchtest, bist Du direkt im Wettbewerb mit' Anthropic, mit' Open AI, aber auch mit' Paloir, mit' Legora et cetera. Also mit den großen Techfirmen, die innerhalb von 3, 4 Jahren jetzt zu unglaublich großen Firmen angewachsen sind, die frische Kultur haben, an State of the Art Dingen bauen und ganz, ganz massiv große Packages anbieten können, ne?
00:10:18 · Levin Bunz, Jan Thomas
Das ist das ist der Wettbewerb, in dem Du jetzt als Gründer stehst. Das heißt, die Antwort für Gründer heute ist, wenn Du ein 1 Team bauen möchtest, das wirklich Weltklasse ist und Du auch diese sehr guten Leute suchst. Ja, Du musst Leute vielleicht ein bisschen früher hiren. Du musst über Europa hinweg die die besten Leute dir anschauen. Du musst Du musst vielleicht auch mal gewillt sein, mit Leuten zu sprechen, die ein bisschen ungewöhnlichen Background haben, ne, die vielleicht mal falsche Rohlings abgebogen sind. Ja, und da aber trotzdem absolut exzellent sind. Die besten Gründer heute verbringen über 50 Prozent ihrer Zeit auf dem Thema Hiring Leadership Org Building. Und anders geht's nicht. [00:11:10] S1: Kennen denn so gute Nachwuchsentwickler vor allem, kennen die kennen die ihren Wert? Also weil im Fußball ist natürlich klar, Du schießt immer mehr Tore als andere und so was, also Du kannst dich relativ leicht messen, aber wie ist das hier oder erfahren die oder lernen die ihren Wert erst durch euch kennen?
00:11:10 · Jan Thomas, Levin Bunz
[00:11:10] S1: Kennen denn so gute Nachwuchsentwickler vor allem, kennen die kennen die ihren Wert? Also weil im Fußball ist natürlich klar, Du schießt immer mehr Tore als andere und so was, also Du kannst dich relativ leicht messen, aber wie ist das hier oder erfahren die oder lernen die ihren Wert erst durch euch kennen? [00:11:22] S2: Ich glaub, das ist, es gibt manche Engineers, schon an den Top Unis sind, da kriegt man es inzwischen, glaube ich, recht gut mit. Da wird man ja auch aktiv angesprochen von den Firmen. Da hat man Freunde et cetera, über die man vielleicht auch dann an die richtigen Firmen kommt. Das, ja, Du musst dann trotzdem in diesen Moment kommen, wo Du dann ein Offer von' von' großen Firma oder von' spannenden Firma hast. Das wissen die Ingenieurs dann wiederum nicht immer, umso früher die Firma ist, umso schwieriger ist es, von außen zu sehen. Wie gut ist das Team? Macht das Geschäftsmodell sehr viel Sinn, et cetera? Es gibt halt doch einige Firmen, die sind... Denen gehört substanziell nicht die Zukunft, aber die sind trotzdem relativ gut in der Außendarstellung. Mhm. Ja, andere bei anderen Firmen ist es genau andersrum. Die arbeiten an an der Zukunft. [00:12:20] S1: Mhm.
00:12:20 · Jan Thomas, Levin Bunz
[00:12:20] S1: Mhm. [00:12:21] S2: Aber die sind noch relativ unbekannt. Unser Job tatsächlich ist bei Calibration, bei Tech Europe, dass wir da son bisschen die Verbindung schaffen zwischen den Gründern, die an sehr spannenden Sachen arbeiten, aber noch nicht obvious sind. Und die vernetzen mit den besten Leuten, die vielleicht auch noch nicht ob wir es sind. Ja, und ich glaube, so kriegen wir es dann auch hin, sehr große Firmen aus Europa rauszubauen, indem wir so das nutzen eigentlich, was wir hier als Vorteil haben. Wir haben ganz viele tolle Universitäten, tolle Firmen. Es hat noch so jetzt in dieser in dieser Welt, wo man wirklich im globalen Wettbewerb direkt steht immer, ja, da hat noch, fanden wir, was gefehlt, was so die Brücken schlägt zwischen den Ökosystemen, ja, und zwischen den eben frühen Firmen und den frühen frühen Talenten. [00:13:10] S1: Aber welche Rolle spielt da jetzt Kapital, ne? Das ist ja Calibration VC, also nicht Punkt Jobs. Also welche welche Rolle spielt da, welche welche Rolle spielt auch in Zukunft, ne? Weil das dieses Spielfeld verändert sich ja jetzt gerade massiv und das, was Du gerade beschrieben hast, auch mit dem mit den Fußballanalogien und sowas, das geht ja gerade erst richtig los, dass dann so ein Engineer plötzlich das machen kann, was früher ein ganzes Team gemacht hat.