Startup Insider
00:12:20 · Jan Thomas, Levin Bunz
[00:12:20] S1: Mhm. [00:12:21] S2: Aber die sind noch relativ unbekannt. Unser Job tatsächlich ist bei Calibration, bei Tech Europe, dass wir da son bisschen die Verbindung schaffen zwischen den Gründern, die an sehr spannenden Sachen arbeiten, aber noch nicht obvious sind. Und die vernetzen mit den besten Leuten, die vielleicht auch noch nicht ob wir es sind. Ja, und ich glaube, so kriegen wir es dann auch hin, sehr große Firmen aus Europa rauszubauen, indem wir so das nutzen eigentlich, was wir hier als Vorteil haben. Wir haben ganz viele tolle Universitäten, tolle Firmen. Es hat noch so jetzt in dieser in dieser Welt, wo man wirklich im globalen Wettbewerb direkt steht immer, ja, da hat noch, fanden wir, was gefehlt, was so die Brücken schlägt zwischen den Ökosystemen, ja, und zwischen den eben frühen Firmen und den frühen frühen Talenten. [00:13:10] S1: Aber welche Rolle spielt da jetzt Kapital, ne? Das ist ja Calibration VC, also nicht Punkt Jobs. Also welche welche Rolle spielt da, welche welche Rolle spielt auch in Zukunft, ne? Weil das dieses Spielfeld verändert sich ja jetzt gerade massiv und das, was Du gerade beschrieben hast, auch mit dem mit den Fußballanalogien und sowas, das geht ja gerade erst richtig los, dass dann so ein Engineer plötzlich das machen kann, was früher ein ganzes Team gemacht hat.
00:13:10 · Jan Thomas, Levin Bunz
[00:13:10] S1: Aber welche Rolle spielt da jetzt Kapital, ne? Das ist ja Calibration VC, also nicht Punkt Jobs. Also welche welche Rolle spielt da, welche welche Rolle spielt auch in Zukunft, ne? Weil das dieses Spielfeld verändert sich ja jetzt gerade massiv und das, was Du gerade beschrieben hast, auch mit dem mit den Fußballanalogien und sowas, das geht ja gerade erst richtig los, dass dann so ein Engineer plötzlich das machen kann, was früher ein ganzes Team gemacht hat. [00:13:28] S2: Kapital ist gibt eine andere Brille, eine andere Ernsthaftigkeit. Wir es bringt uns näher an die Firmen ran, aber auch natürlich näher an bestimmte, ja, Investmentthemen. Wir sehen Technologien früher, wie sich wie sich die Dinge verändern, sind enger im Austausch mit anderen Investoren. Ja, und am eben am allerwichtigsten, wir sind halt bei den Firmen dann auch direkt investiert, verstehen einfach sehr gut, was sie machen, wie wer die Gründer sind. Genau, das ist der Sinn dahinter und genau, sind halt mit den Gründern dann halt auch maximal incentiviert, dass die Verbindung, die wir herstellen, ja, die Dinge, wir mit denen machen, dass wir das immer, dass wir da auch ein wirtschaftliches Interesse haben, ja, dass das, dass die Incentives einfach richtig liegen.
00:13:28 · Levin Bunz, Jan Thomas
[00:13:28] S2: Kapital ist gibt eine andere Brille, eine andere Ernsthaftigkeit. Wir es bringt uns näher an die Firmen ran, aber auch natürlich näher an bestimmte, ja, Investmentthemen. Wir sehen Technologien früher, wie sich wie sich die Dinge verändern, sind enger im Austausch mit anderen Investoren. Ja, und am eben am allerwichtigsten, wir sind halt bei den Firmen dann auch direkt investiert, verstehen einfach sehr gut, was sie machen, wie wer die Gründer sind. Genau, das ist der Sinn dahinter und genau, sind halt mit den Gründern dann halt auch maximal incentiviert, dass die Verbindung, die wir herstellen, ja, die Dinge, wir mit denen machen, dass wir das immer, dass wir da auch ein wirtschaftliches Interesse haben, ja, dass das, dass die Incentives einfach richtig liegen. [00:14:20] S1: Aber wie ist denn euer Blick dadrauf, also hinterher, ne, oder dein Blick? Jetzt auch im Vergleich vielleicht zu Global Founders Capital hast Du vorhin gesagt. Ja. Früher war ja irgendwie klar, Du brauchst viel Geld, was Großes zu bauen. Wenn Du jetzt hast gerade Pallor und Legora genannt, das sind auch große Unternehmen, die immer mit Kapital zugeworfen werden, ne. Zeitgleich hat man ja so das Gefühl, gibt eine ganze Reihe an Unternehmen, die Geschäftsmodelle finden, wo Du halt vielleicht dann nur Seedstrapping machst oder vielleicht so ein, 2 Runden oder so was. Ist das nicht generell auch son, sag mal sone, Du hast ja von von binärer Aufteilung gesprochen. Ist das nicht auch ein bisschen so, dass Du im Prinzip in 2 Richtungen gucken musst? [00:14:52] S2: Als Gründer?
00:14:52 · Levin Bunz, S0, Jan Thomas
[00:14:52] S2: Als Gründer? [00:14:53] S0: Ja, na ja, oder als [00:14:53] S1: auf als als Markt, ne, dass Du halt sagst, im Prinzip, es gibt Modelle, die brauchen, deswegen frage ich auch, welche Rolle Kapital spielt, die die brauchen dann vielleicht auch gar nicht mehr so viel Kapital. [00:15:02] S2: Ja, ich glaube, das ist auf jeden Fall ein Trend, den man sieht, ne, dass es einfach immer günstiger wird, eine Firma zu bauen. Am Ende wirst Du als als Gründer oder als Firma, wenn es funktioniert, versuchen, ja, ein größeres Team gegebenenfalls zu bauen oder andere Dinge zu tun, die gegebenenfalls auch Kapital kosten, halt deinen Marktvorteil, den Du in dem Moment hast, dass Du den halt ausreizt. Und also Ligora ist auch mal war auch mal eine sehr kleine Talentance Org und dann sind's halt irgendwie jetzt Hunderte Leute, ne. Das Gleiche gilt für ein Loveable, sind 5000 Leute. Das, wenn's gut funktioniert, wirst Du in vielen Geschäftsmodellen zumindest ja aus deinem Cashflow einfach größere Firmen bauen.
00:15:02 · Levin Bunz, Jan Thomas
[00:15:02] S2: Ja, ich glaube, das ist auf jeden Fall ein Trend, den man sieht, ne, dass es einfach immer günstiger wird, eine Firma zu bauen. Am Ende wirst Du als als Gründer oder als Firma, wenn es funktioniert, versuchen, ja, ein größeres Team gegebenenfalls zu bauen oder andere Dinge zu tun, die gegebenenfalls auch Kapital kosten, halt deinen Marktvorteil, den Du in dem Moment hast, dass Du den halt ausreizt. Und also Ligora ist auch mal war auch mal eine sehr kleine Talentance Org und dann sind's halt irgendwie jetzt Hunderte Leute, ne. Das Gleiche gilt für ein Loveable, sind 5000 Leute. Das, wenn's gut funktioniert, wirst Du in vielen Geschäftsmodellen zumindest ja aus deinem Cashflow einfach größere Firmen bauen. [00:15:51] S1: Aber ich hab mir ja so grade so das beschrieben hast, wie ihr da aufgestellt seid, speziell jetzt auch mit Tech Europe. Das, man könnte doch auch so Analogien vielleicht sogar ziehen zu den alten Media for Equity Modellen, ne, dass man aber sagt, na ja, ihr habt ein Asset, das ist ja scheinbar schwergewichtig. Da hat dann ja ProSieben früher wahrscheinlich auch so eher mal so 90 Prozent, ich weiß nicht, Medialeistungen und dann vielleicht so kosmetisch noch mal 10 Prozent irgendwie Kapital reingeworfen. Ist das nicht eigentlich auch ein Weg, den ihr gehen könntet? Also quasi beide Assets, also Kapital und dann eben auch Zugang zu Engineers zu vermitteln?
00:16:20 · Levin Bunz
[00:16:20] S2: Weiß ich jetzt nicht, ob ich uns jetzt da in dieser in der Ecke sehe. Also aktuell fahren wir es einfach so, dass wir dass wir investieren mit Kapital, also dass wir einfach diese Entscheidungen so treffen, dass es Investmententscheidungen sind, die wir auch jetzt ohne alles andere treffen würden. So, und ich glaube, das ist gesund, dass wir halt wirklich, dass es darum geht, in Gründer zu investieren, wo wir sehen, okay, die wollen wirklich eine riesige Firma bauen und die haben die Möglichkeiten dazu. Und das Hiringthema, das ist einen ist sehr wertvoll für die und uns gibt es halt die Linse, die wirklich sehr gut kennenzulernen. Ja, weil ich halt fest überzeugt bin, wenn Du nicht gut verstehst, wie man eine Organisation baut, dann ist die Wahrscheinlichkeit, eine sehr große Firma zu bauen, halt einfach geringer, wesentlich geringer. So, deswegen also für uns ist es halt, wenn man es jetzt aus der Pfandsicht betrachtet, ja, und mal Take Europe außen vor lässt, dann ist das noch mal, gibt es uns Insights in die Firma, die VC sonst nicht hat. Das hat mich auch extrem überrascht und ist auch der große Unterschied zu meinen bisherigen Stationen, zum Beispiel Global Founders Capital, dass man halt wirklich tief sieht, wie eine Firma von innen funktioniert und und wie die Gründer arbeiten und das ist das Spannende daran. Ja. Mhm.