OMR Podcast
00:53:58 · Florian Heinemann, Philipp Westermeyer
[00:53:58] S1: Also ich würde dir, ich würde, egal, was man jetzt davon hält und und und ob da jetzt vielleicht alles geschickt worden ist, aber ich will ich, ne, Lilium ist auf jeden Fall ein sehr lohnenswerter Ansatz gewesen. So so muss man denken. Und dass Leute dabei scheitern, das ist nichts Verwerfliches, ne. Also man kann's jetzt drüber streiten, ob ob die immer in jeder Moment richtig kommuniziert haben und so. Aber wir brauchen Leute, die genauso denken, ne. So und und ich hab ja auch gesehen, wie Leute, deren Urteil ich jetzt sehr schätze, die haben da dran geglaubt, die haben an die Leute geglaubt, die glauben an die glauben weiterhin an die Technologie. Insofern und und genau so muss es ja sein. Und dass Leute dann scheitern dabei, da sollte niemand hämisch drüber lachen, ne, so. Sondern ich glaube, da ist viel privates Geld verbrannt worden. Aber wie gesagt, wenn wenn, ne, also wenn man sich anschaut, warum haben wir in Europa so wenig relevante Firmen und warum die Amerikaner so viele? Weil Du halt 10 sehr, sehr ernsthafte Ansätze brauchst, damit da ein NVIDIA rauskommt oder ein Google und und wir haben nur ganz wenige davon. Also insofern sollten wir jetzt die nicht sozusagen verlachen, wenn wenn son Ansatz eben nicht funktioniert. Das ist genau der der falsche Spirit. Und und ich glaub, das ist wäre mehr wäre toll, wenn wir mehr mehr von solchen Ansätzen hätten. [00:55:17] S0: Was für AI Apps und Produkte nutzt denn ein Freund Heinemann in seinem Tagesalltags Life?
00:55:17 · Philipp Westermeyer, Florian Heinemann
[00:55:17] S0: Was für AI Apps und Produkte nutzt denn ein Freund Heinemann in seinem Tagesalltags Life? [00:55:24] S1: Ganz viel ChatGPT natürlich und für die intensivere Recherche und auch so Unterstützung meiner Perplexity. Meiner Kinder. Perplexity, genau. Und das sind eigentlich die beiden Sachen, mit denen ich jetzt für mich am meisten klarkomme. Und also sonst nutz ich ehrlicherweise nicht viel, ja. Und dann jetzt hier noch, was ich mir immer fest vornehme, aber bisher nicht auf die Reihe gekriegt habe, ist aus meinem ganzen Content, den ich ja produziere, Social Media Posts irgendwie zu produzieren. Da müsst ihr eigentlich auch deutlich mehr machen, aber mach ich nicht. Ich glaub, ich hab vor 2 Jahren das letzte Mal auf LinkedIn gepostet oder so. [00:55:58] S0: Also weißt Du, es gibt durchaus viele, die ja da beraten und auch Agenturen betreiben. Ich fällt eine Story Machine von von Philipp Westermeyer und Kai Dickmann, die Selen und Florian Heinemann, Heinemann mit ihrer Firma. Und ich bin mir sicher, also bei mir klopfen sie ab und zu an und sagen, Mensch, wollen wir da nicht was machen? Du hättest vielleicht das Potenzial bei LinkedIn noch ein bisschen erfolgreich zu sein. Ja. Bei dir wahrscheinlich auch, aber Du hast dich ja offensichtlich gegen entschieden. [00:56:19] S1: Ja, ich bin, ich hab das mal versucht son bisschen. Ich hab mich damit fühl mich damit nicht wohl irgendwie. [00:56:23] S0: Wir sind noch die Generation cringe.
00:56:23 · Philipp Westermeyer, Florian Heinemann
[00:56:23] S0: Wir sind noch die Generation cringe. [00:56:24] S1: Ja, wir sind noch eher, ich denk da immer, boah. Also was ich ja mache mittlerweile, ist immer Manager Magazin so 3, 4 Mal im im Jahr. [00:56:31] S0: Das ein scheiß Kolumne. [00:56:32] S1: Ja, aber das mache ich auch mit dem Jonas Rest zusammen so, dem ich einfach Redakteurin. Inhaltlich da vertraue, der immer ein guter Typ ist, Da komme ich irgendwie mit klar. Aber es gibt einfach wenig, also ich, boah, ich fühl mich da irgendwie, genau, ich bin da nicht so schmerzfrei irgendwie. Also Podcast lustigerweise schon, also da hau ich auch mal irgendwie ein paar Thesen raus, wo ich jetzt nicht so 3 Stunden drüber nachgedacht hab. Aber ich bin da, ja, [00:56:51] S0: ich Aber Du erkennst schon, also ich meine, mir geht's so, ich kenn schon den Wert von soner Reich, ja, ja. Der heutigen Welt. Ich meine, [00:56:56] S1: da ist Ja, aber guck dir Harry Stebbings an, ne. Also ich mein, 20 VC oder auch in Dresden, ne. Also in Dresden Der Fonds aus aus USA oder Harry Stebbings ist letztendlich ein 1 Fund, der auf Basis 1 1 Podcasts gerazed wurde. [00:57:11] S0: Ja, also der der der [00:57:13] S1: Ohne großartigen Track Record, wo's man sagt, ne. Also junger Typ, guter Typ, macht das super, der einfach letztendlich, ja, also das ist sein, ne. Es gibt gibt ja, ja, also insofern, ich seh ich seh den Wert. Also das ist nicht der ist nicht der Punkt. Ich, ja, ich muss mich, fühle mich damit einfach nur noch nicht so wohl.
00:57:13 · Florian Heinemann, Philipp Westermeyer
[00:57:13] S1: Ohne großartigen Track Record, wo's man sagt, ne. Also junger Typ, guter Typ, macht das super, der einfach letztendlich, ja, also das ist sein, ne. Es gibt gibt ja, ja, also insofern, ich seh ich seh den Wert. Also das ist nicht der ist nicht der Punkt. Ich, ja, ich muss mich, fühle mich damit einfach nur noch nicht so wohl. [00:57:35] S0: Aber irgendwann ist, ich hab das Gefühl, ich denke, es mir für mich auch dann irgendwann, wenn man sich dann da [00:57:39] S1: Du müsstest ja auch mehr machen, glaube ich, ne? [00:57:40] S0: Auf LinkedIn. Also, Du machst ja schon viel mehr als ich. Ja, ja, viel mehr, ja, klar. Ich auch qua, sagen wir mal, Job. Ja. Aber es gibt auch bei mir Leute, sagen und wahrscheinlich zurecht, Mensch, mach das mal so, mach das mal so und könntest auch noch mal irgendwie was zu Und ich denke immer, ja, es ich müsste, Du hast, es stimmt und dann mach ich's trotzdem nicht. Und es ist ein bisschen merkwürdig, weil ich mich da und ich mich da so richtig wohlfühle, aber gleichzeitig auch rational weiß, dass es richtig ist und dass es eigentlich, der Tag wird kommen, wo ich denke, hätte ich's mal gemacht, dann ist der Zug abgefahren, dann gibt's irgendwelche anderen Leute, die da riesige Accounts betreiben und darüber alle möglichen Sachen hebeln. Das ist hat ja einen Riesenwert, als Monate am Ende.
00:58:19 · Florian Heinemann, Philipp Westermeyer
[00:58:19] S1: Absolut. Und was ich mir auch immer sage, eigentlich ist es, ne, ich mein, das ist ja kommt ja auch son bisschen dazu, wir hätten, also ich könnte natürlich oder müsste eigentlich auch viel mehr im englischsprachigen Bereich machen, weil wir natürlich da ganz klar, der der Markt ist ein englischsprachiger, Project A in Deutschland sehr gut vertreten, glaube ich. Aber wir müssten natürlich, wir sind ein europäischer Fonds, wir investieren europäisch. Wir müssten natürlich auch deutlich mehr dort machen. Fangen wir jetzt auch an so, aber ich hätte natürlich vor Jahren schon, ne, weil ich glaube nicht, dass auch der Content, den Du jetzt hier machst, das hätte auch international ja totale Relevanz, ne, so. Insofern glaube ich und das gilt gilt, glaube ich, für für mich jetzt in' gewissen Maße auch so, dass dass ich sicherlich da das eine oder andere hätte sozusagen hätte, was auch dort irgendwie vernünftig funktioniert. Bist Du [00:59:03] S0: denn wie viel beireiten und auf sich zu 10 Stück oder so? Also Menschen, die von Relevanz suchen deinen deine Nähe und dein Urteil, so? Also das Du [00:59:10] S1: scheiße, das scheint's nicht zu sein, ne? So, so, also insofern genau. Könnte könnte man da vielleicht schon ein bisschen mehr draus machen, ne? Also wenn Harry's damit hast Du wie Ja, ja. Ne, also [00:59:19] S0: Aber der wird wahrscheinlich irgendwann dann damit rumlaufen und in USA ein größeren Namen haben als ihr und damit Viel größer. [00:59:24] S1: Ey, ach, was heißt jetzt schon? Nee, viel größer, Ne, also es ist unfassbar.
00:59:24 · Florian Heinemann, Philipp Westermeyer
[00:59:24] S1: Ey, ach, was heißt jetzt schon? Nee, viel größer, Ne, also es ist unfassbar. [00:59:28] S0: Also allein auf Basis seines Podcast. [00:59:30] S1: Aber Du musst natürlich auch der Typ für so was sein, ne, so. Also und und und das bin ich nicht irgendwie. Also muss man auch mal irgendwie merken, ne. Man muss ja immer gucken, wo hat man seinen, wo hat man seine Stärken? Aber klar, also vielleicht müsste man sich da noch zwingend sagen, da geh ich einfach mal ein bisschen stärker aus der Komfortzone, ne. [00:59:48] S0: Oder jemanden holen, der das macht. Also ich meine, es gibt ja diese Agenturen, die das halt auch für CEOs, für Leute wie dich machen würden, aber die anzuheuern und sagen, hier, liebe Celine oder lieber, weiß ich nicht, Philipp Jessen hier sind, weiß ich nicht, 5000 Euro, 10000 Euro im Monat. Ja. Und jetzt gib Gas, morgen habe ich 100000 Subscriber mehr. [01:00:07] S1: Ja, ich hoffe. Ja, nee, nein. Aber es ist, man muss sich einfach natürlich mit dem Content wohlfühlen. Und das ist eben so ein bisschen mein Thema, wo ich auch immer denke, da will ich dafür so viel Zeit jetzt irgendwie aufopfern, dass ich da dann, ja, aber grundsätzlich, genau. Also es wäre auf jeden Fall schlau gewesen, das deutlich früher zu machen und es ist wahrscheinlich immer noch nicht zu spät. [01:00:26] S0: Treffen die Zölle, wenn sie denn kommen, die ja immer im Raum stehen, auch sozusagen die Techbranche hier in Europa, würdest Du erwarten?