00:08:39 · Jan Thomas, Stephan Jacquemot
[00:08:39] S1: Und trotzdem passt es irgendwie auch alles, finde ich, zu dem Kosmos von heute, den wir besprechen. Wir hatten da 2 tolle Themen mitgebracht. Das eine, ich wusste gar nicht, dass Kölner über Düsseldorfer Stardeaux überhaupt sprechen möchten, aber da reden wir gleich aufs Thema. Gehen wir erst mal nach Einthofen, glaube ich, ne? [00:08:51] S0: Genau, gehen wir erst mal nach Einthofen und heben uns das Schlechte zum Ende auf. Genau. Also das 1. Start-up, was ich mitgebracht hab, über das ich sprechen will und beide Themen gehen son bisschen auf die Infrastrukturebene runter und Themen, wo ich begeistert davon bin, dass wir in Europa auch sehr technologische Deep Tech Themen selber auch entwickeln können, die dann auch auf der Infrastrukturebene stattfinden können. Das Start-up, was ich heute mitgebracht habe als Erstes, ist das Firma ist die Firma Photon Bridge aus Einthoven. Die hat eine 10000000 Euro Runde verkündet mit dem Investor Apex oder Apex Technology Fund. Wobei korrekt muss man eigentlich sagen, das ist Amadeus Apex Technology Fund, was ich eine ganz spannende Konstellation finde, ist ein Fonds, ein Vehikel, das von 2 anderen Venture Capitalisten gemeinsam betrieben wird, find ich auch eine ganz spannende Ach, [00:09:45] S1: natürlich, okay.
00:09:45 · Jan Thomas, Stephan Jacquemot
[00:09:45] S1: natürlich, okay. [00:09:46] S0: Genau, Konstellation. Genau, das eine ist Apex Ventures, vielleicht erwähne ich das einmal kurz vorab. Dieser Amadeus Apex Technology Fund ist wird einmal gemanagt von den Wiener Venture Capitalisten Apex Ventures, die eher klein sind, eher frühphasig investieren, aber ein sehr starken Fokus auf Deep Tech Themen haben Und der andere Partner von diesem Fonds ist Amadeus Capital Partners, [00:10:08] S1: was ein [00:10:09] S0: Londoner VC ist, der ziemlich tiefe Taschen hat. Also wir reden hier Billionen Dollar an einem Management, die auch schon sehr alt sind, schon, glaube ich, 30 Jahre im im Business sind. Und die leisten sich ein gemeinsames Frühphasen Deep Tech Vehikel, wo ich mir nur so die Erklärung geben kann, der eine hat die inhaltliche Kompetenz, was Deep Tech in der frühen Phase ist und der andere hat die tiefen Taschen. Und beide managen dieses Anlagevehikel, was ich eine ganz smarte Konstellation eigentlich finde. [00:10:36] S1: Noch nie gehört. [00:10:37] S0: Und genau, also mir in dem Form auch unbekannt, aber tatsächlich so so wird's beschrieben, wie's aufgestellt ist. [00:10:44] S1: Spannend.
00:10:45 · Stephan Jacquemot
[00:10:45] S0: Und die haben gemeinsam dann in in, wie gesagt, Photon Bridge investiert, ein Start-up, was jetzt auch schon, lass mich nicht lügen, 3 Jahre ungefähr, glaub ich, alt ist. Und das Thema ist, wie kann ich Informationen in Rechenzentren schneller untereinander verbreiten? Also da muss ich kurz einmal ein bisschen ausholen. Und zwar, wenn ich KI Rechenzentren baue und diese KI Chips habe, dann werden die zu so Clustern zusammengeschlossen, Informationen auszutauschen, bessere Rechenergebnisse zu leisten. Und diese Informationen müssen untereinander weiterverbreitet werden. Und das kann ich auf verschiedene Arten tun. Und die schnellste Art, Informationen zu verbreiten, kennen wir auch aus den Glasfasertechnologien, ist halt Licht, ist Lasertechnologie. Dann hab ich die höchste Menge an Daten, die ich da untereinander austauschen kann. Mhm. Und das ist ein Start-up, was genau diese Lasertechnologie sehr chipnah herstellen möchte, dann bei dem Ausbau der Rechenzentrum eine Technologie, also wirklich auf dem Infrastrukturlayer, wenn ich also ein Rechenzentrum baue, eine Infrastrukturkomponente dazugebe, dass innerhalb dieser KI Rechenzentren Informationen schneller von und innerhalb der Chips oder von Chip zu Chip ausgetauscht werden kann. Und das finde ich ein sehr, sehr spannendes Thema. Es gehört zur Wahrheit dazu. Es sind auch andere auf diese Idee gekommen, dass dies dass das Thema Relevanz ist. Auch NVIDIA selber guckt sich das Thema sehr intensiv an, hat auch ein Wettbewerber finanziert von von diesem Start-up. Aber es zeigt, dass, wenn wir uns mit Technologien sehr intensiv beschäftigen, wenn wir uns verstehen auch, wo der Bottleneck ist, dass wir hier in Europa noch in der Lage sind, auch Komponenten dazu beizuliefern, die dann Wertschöpfung in Europa lassen werden und wo wir hier auch an dem an dem makroökonomischen Wachstum dieser Rechenzentrum extrem partizipieren können.
00:12:40 · Jan Thomas
[00:12:40] S1: Ich find's superspannend und mir also mir gefällt erst mal, dass die im Prinzip ja, das ist eine schöne Wette erst mal, ne. Man weiß noch nicht genau, wo's hinführt, aber das ist eigentlich fast son bisschen eine US Denke, ne. Dass Du da sagst, hier irgendwie, die sind, es es könnte ein es könnte ein riesengroßer Markt werden.
00:12:55 · Stephan Jacquemot
[00:12:55] S0: Das also, dass das ein riesengroßer Markt wird, steht völlig außer Zweifel. Also das ist garantiert. Was wir hier aber haben, ist die Situation, welche Technologie wird sich hier durchsetzen? Und hier ist es vielleicht ein spannender Engel und da müssen wir gucken, dass wir als... Und da machen wir etwas, was eigentlich typisch uneuropäisch ist, weil Genau. Warum wird denn so eine Firma finanziert eigentlich, wenn es doch schon Wettbewerbe in dem Markt gibt? Und hier ist das Spannende, dass das Start-up sagt, wir haben gar nicht den besten Laser, den wir entwickeln. Das heißt, wir haben nicht die besten Datenübertragung und die größte Menge an Daten, die wir mit sonem Laser übertragen können, sondern deren Wette ist, wir machen viele kleine, ich sag jetzt mal umgangssprachlich, das Gründerteam, wenn ihr das hören solltet, möchte es mir bitte nachsehen. Wir machen viele kleine halb gute Laser, die wir bündeln und dadurch die Information übermitteln versus dem, was die was die Konkurrenz macht, die sagt, wir nehmen diesen einen Laser und versuchen den so gut wie möglich darzustellen. Und das ist, ich ich möchte eine Analogie mal aus der Raumfahrt hier verwenden. Die russischen Raketensysteme versus den amerikanischen Raketensysteme in den Neunzigern, Achtziger, Neunzigerjahren, da war die technologische Herausforderung, wie kann ich son Shuttle ins Weltall schießen und habe ein großes Triebwerk, mit dem ich die Rakete in den Himmel bringen will oder die ganzen Sojus Raketen der Russen, die viele kleine Triebwerke hatten, die alle aber hoch reliable, wie sagt man so auf
00:14:26 · Jan Thomas
[00:14:26] S1: Neudeutsch Soll nicht zuverlässig sagen.