00:12:50 · Peter Schmetz, Nadine Geiser, Jan Thomas
[00:12:50] S3: der [00:12:50] S0: Supply Chain umgehen kann in Zukunft. [00:12:50] S3: 43 Und trotzdem mal Lost the Teaser. [00:12:57] S1: S2 ja, nee, cool, ne? Aber trotzdem noch mal kurz die Frage, also 40000000, das klingt natürlich dann so, als als ist das, weiß ich schon, schon eine gewisse Größenordnung, aber jetzt, wenn die jetzt viel früher bei euch angekommen werden, angeklopft hätten, son Unternehmen, ne. Würdet ihr daran glauben? Jetzt mal unabhängig davon, dass das jetzt ein US Thema ist und nicht nicht ganz zu Deutschland passt, aber finde das, also ich hätte da den Case nicht gesehen, wenn da jetzt jemand reinkommen würde, würde sagen, ich mache jetzt hier irgendwie Chips, ja? Das ist also, weiß ich nicht genau. Sind das markenstarke Dinger oder hättet ihr da nicht auch Sorgen Sorgen, dass das im Supermarkt komplett unter untergeht dann, weil es gibt ja nicht zu wenig Chips grade.
00:13:31 · Peter Schmetz
[00:13:31] S3: Ja. Ja, definitiv. Ist ja oft so, ne? Meistens muss man ja auch nur irgendeinen irgendwas Kleines anders machen. Das haben sie jetzt hier im Zweifel 2015 muss man sich ja ein bisschen zurückversetzen, schon auch wahrscheinlich getan und damit son bisschen Aufsehen erregt. Dann greift der Konsument halt auch einfach mal zu, weil er irgendwie sich fragt, wie wir uns ja auch grad gefragt haben, wie schmeckt das wohl? Das muss ich mal probieren und irgendwie die Brand sieht ja ganz aus. Hätte ich da jetzt investiert, muss ich ganz ehrlich sagen, nein. Ich wär hätte wahrscheinlich gesagt, boah, die Chipsregale, die sind so und Snackregale, die sind so extrem gefüllt. Extrem schwierig, da noch mal sich neu zu positionieren. Plus ich hätte dann halt auch gesagt, also ich bin da auch relativ rigoros. Ich möchte jetzt nicht irgendwas noch investieren, wo herkömmliche Tierhaltung ein Teil oder ein wichtiger, also substanzieller Teil von ist, ne. Auch wenn sie hier auch Knochenbrühe et cetera, die scheinen ja sehr, viel dann auch zu nutzen oder wirklich die letzten Reste auch zu nutzen, was ja auch total Sinn macht, dass man dann zumindest effizient ist und das ganze Tier verbraucht in dem Sinne, was irgendwie auch schon wieder brutal klingt. Aber ich hätte son bisschen gesagt, es passt nicht für uns. Das ist vielleicht auch eine sehr starke persönliche Meinung. Ich glaube, das repräsentieren wir aber auch als Fonds. Und dann hätte ich gesagt, boah, dieser ganze Snackenbereich extrem schwierig. Auf der anderen Seite muss man ja wieder sagen, also in diesem Snackenbereich gibt's natürlich, wenn man auf eine gewisse Größe kommt, unheimlich viel Exits auch in den letzten Jahren. Also was sich da die Großen wie son PepsiCo et cetera zusammengekauft haben. Das ist schon, da passiert schon sehr, viel auf dem M und A Markt und von daher ist es schon, glaube ich, auf Exitseite auch spannend, wenn man zu' bestimmten Größe kommt. So klein ist das Unternehmen ja auch nicht mehr bei plus 100000000 Umsatz. Dann wär mal spannend, ein bisschen mehr über die Profitabilität zu erfahren. Normalerweise hat man sehr, starke Gross Margens in diesem Snacking Chips Bereich. Aber tut man damit wirklich was Gutes, wo ich sage, hey,.
00:15:35 · Nadine Geiser, Jan Thomas
[00:15:35] S0: Ja, wenn man das so verkauft bekommt und offensichtlich bekommen sie das so verkauft, dann ist es ist es natürlich attraktiv. Vielleicht interessant auch noch, dass sie verschiedene Claims auch machen an verschiedener Stelle, dass die besonders knusprig sind, weil da so viel drin ist. Wenn man aber die Zutaten dann anschaut, dann ist doch sehr viel modifizierte Tapiokastärke drin. Und da würde ich sagen, kommt wahrscheinlich schon auch stark von der Tapiokastärke, aber das... Gut, Again Marketing. Und was ich auch interessant fand, wir haben ja auch hier GUB 7 in Deutschland und die haben Chips mit 40 Prozent Proteingehalt. Also ich würde jetzt auch mal sagen, dass sie selbst nicht mal an der reinen Proteinmenge da jetzt irgendwie besonders differenziert sind. Also aus meiner Sicht ist das wirklich ein starkes Marketing Game und schon auch... Ich meine, dann ist immer die Frage in diesem Snack Bereich, denke ich mir so aus dem Familien-, Bekannten-, Freundeskreis. Im Snackbereich sind die Leute halt oft nicht bereit, da zu sparen. Da will dann schon jeder eben, was hatten wir hier, damit alle schon ein bisschen Hunger bekommen am, die uns zuhören, Nashville Hot oder Buffalo ist natürlich sind Geschmackssorten, da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen. Das will man doch eigentlich mal probieren. [00:16:48] S1: Und die Tüten schreien dich auch förmlich an, find ich, ne. Also sind sehr laute Tüten, ne.
00:16:48 · Jan Thomas, Peter Schmetz, Nadine Geiser
[00:16:48] S1: Und die Tüten schreien dich auch förmlich an, find ich, ne. Also sind sehr laute Tüten, ne. [00:16:52] S3: Ja. Stubbert. Ich glaube, auf der Preisseite, das ist halt ein emotionales Gefühl. Das ist halt immer noch das Gefühl, dass man was mit Qualität kauft, wenn tierisches Protein drin [00:17:01] S1: ist. Ja, trotzdem hab ich das [00:17:01] S3: Gefühl, Du halt, wie wir wissen, auch nicht stimmungsfähig. [00:17:03] S1: Die sind preislich eigentlich schon am oberen Ende angekommen, ne. Ich weiß nicht, ob da noch viel Fantasie nach oben raus ist dann so was, dass sie eine Preiserhöhung und so angeht, ne. [00:17:10] S0: Mhm. Mhm. [00:17:11] S3: Ja, definitiv. Aber das finde ich schade, dass dann sozusagen die alternativen Quellen immer mit Chemie immer noch so in in, ja, in in Kontakt gebracht werden, während sozusagen dann Unternehmen, die wirklich tierisches Protein Hühnchen, Hühnchen aus USA, denen ging es höchstwahrscheinlich nicht so gut, bevor sie verarbeitet wurden, zu' Protein ingredien für Chips, dann eine Qualitäts Notion haben beim Endkonsumenten. Aber das ist halt, das das ist immer so, da macht man sich als Investor immer seine schöne eigene Welt im Kopf, aber draußen der Massenmarkt tickt halt immer noch ein bisschen anders. Gibt ihnen ja recht, muss man ehrlicherweise sagen, bei über 100000000 Umsatz.
00:17:11 · Peter Schmetz, Jan Thomas, Nadine Geiser
[00:17:11] S3: Ja, definitiv. Aber das finde ich schade, dass dann sozusagen die alternativen Quellen immer mit Chemie immer noch so in in, ja, in in Kontakt gebracht werden, während sozusagen dann Unternehmen, die wirklich tierisches Protein Hühnchen, Hühnchen aus USA, denen ging es höchstwahrscheinlich nicht so gut, bevor sie verarbeitet wurden, zu' Protein ingredien für Chips, dann eine Qualitäts Notion haben beim Endkonsumenten. Aber das ist halt, das das ist immer so, da macht man sich als Investor immer seine schöne eigene Welt im Kopf, aber draußen der Massenmarkt tickt halt immer noch ein bisschen anders. Gibt ihnen ja recht, muss man ehrlicherweise sagen, bei über 100000000 Umsatz. [00:17:44] S1: Total, ne. Aber Nadine, Du hast grad schon angerissen und eigentlich ein schöner Dreiklang heute, ne. Wir haben jetzt grade haben wir über quasi den den tierischen Reich gesprochen. Jetzt hast Du grad schon Lieferketten angeteasert und danach reden wir quasi über den pflanzlichen Gemüseteil, ne. Also irgendwie passt das alles schön zusammen, ja. [00:17:58] S0: Sehr gut. Sollen wir machen [00:18:00] S1: wir weiter, ne? [00:18:01] S3: Wir ziehen mal zurück nach Deutschland, würde ich sagen und reden über die Rügenwalder Mühle. Ist Das ist [00:18:05] S0: ein guter Anfang.
00:18:06 · Peter Schmetz
[00:18:06] S3: Genau, es ist ja unser unser Plan based Champion und auch gleichzeitig ein, was ja irgendwie eine sehr spannende Transformationsstory ist, die ja schon in zweitausendzehner Jahren angefangen haben, auch ja pflanzenbasierte Fleischalternativen unter ihrer eigenen Marke, die ja eigentlich für reines Fleisch, Aufschnitt et cetera stand, zu verkaufen. Und die Rügenwalder Mühle übernimmt ab 2007 das komplette Geschäft der Marke Endori mit Endkunden, also Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb im Supermarkt. Und gleichzeitig wird Endori, das war auch eine Brand für Fleischalternativen, aber auch neu erfunden. Statt Fleischersatz verkauft die Marke dann eher Produkte, die so Richtung fungional Veggies gehen. Da kommen wir gleich noch mal son bisschen zu den Produkten. Und ich glaube, das ist, das muss man noch mal dazu sagen, eine Neuordnung innerhalb 1 Konzerns und kein Zukauf. Beide Firmen gehören nämlich schon etwas länger, in Endori schon etwas länger, seit 2019 zur Familienholding von Pfeifer Langen aus Köln, bekannt durch Zucker vor allem. Und dort sind die beiden in der Sparte, ich glaub, sie nennen's natures rigness group gebündelt. Und Endori wurde 2019, wie gesagt, übernommen von von Pfeifer Langen und die Rügenwalder Mühle in 2024. Ich glaube, die Familie, die dahinter stand, Familie Raufuß, die hält immer noch Minderheitsanteile an der Rügenwalder Mühle, aber der Großteil gehört auch Pfeifer Langen und dementsprechend, ja, üben sie da auch, glaub ich, sehr, sehr stark die Kontrolle und Strategie aus. Und das ist eigentlich ganz interessant. Man sieht ja son bisschen auf den Bildern, da bin ich mal gleich gespannt auf eure Meinung so. Wir haben ja grad so über eine. Ich fand, das sah jetzt eigentlich auch ganz cool aus, wie sie in Endori jetzt da positionieren wollen. Und es gibt jetzt eine klare Aufteilung der Marken, also Rügenwalder Mühle oder Rügenwalder stand ja auch immer schon für Fleisch, bleibt dementsprechend bei Fleisch, Fleischalternativen und Gerichte und für Gerichte und gemeinsame Mahlzeiten. Den Endori wird halt in die Richtung Gemüse und Hülsefrüchte mit Zusatznutzen fürs Snacks und schnelles Kochen gebracht mit sonem neuen Versprechen Gemüse kann mehr, was ich jetzt per se auch gar nicht gar nicht so schlecht finde.