00:03:11 · Jan Thomas, Robin Haak
[00:03:11] S1: Hör auf mich zu interviewen, Robin erzähl mal, ja. [00:03:14] S0: Warum glaubst Du, dass es dir ungewöhnlich ist? [00:03:16] S1: Nur weil ich dir auf LinkedIn folge, weil da sieht man schon, dass Du relativ viele Dinge anders machst als anderes machen, würde ich sagen, oder? Siehst Du das nicht so? [00:03:21] S0: Beispielsweise? Ich hab, glaube [00:03:23] S1: ich, von keinem anderen zum Beispiel Socken von keinem anderen Solo GP bekommen, ja. Ja. So, das wäre jetzt zum Beispiel so ein Thema, ja? Aber erzähl doch Du mal, ich meine, seh's ja nur von außen. Ich war aber ich glaub, wie lang ist das her? 2 Jahre oder so? Hast Du auf deiner auf deiner Opening Party, ne? Auf deiner oder letzten Closing Party? [00:03:38] S0: Ja. Das war Das war die Jahresparty. [00:03:40] S1: Jahresparty, genau, entschuldige. [00:03:42] S0: Ja. Ein Jahresparty, ja. [00:03:43] S1: So, genau. Also was ist denn passiert seitdem?
00:03:43 · Jan Thomas, Robin Haak
[00:03:43] S1: So, genau. Also was ist denn passiert seitdem? [00:03:46] S0: Boah, ich glaub, was ist jetzt die Besonderheit? Also was Du ansprichst, ist ja eigentlich nur, dass andere Fonds vielleicht 50, 60, 70 Mitarbeiter haben und 1, 2, 3, 4, 5000000000. Und die haben auch Merchandise, die machen auch Veranstaltungen, die haben auch AGMs, die haben auch Tausende von Firmen an Deal Flow und ich probiere alles das auch zu gewährleisten, aber eben alleine. Und jetzt in den letzten 3 Jahren war das möglich. Und ich glaub, die Besonderheit, die Du jetzt zumindest grade eben angesprochen hast, ist ja einfach nur die Tatsache, dass ich alleine in der Lage bin, ja, wir haben halt auch ein Shop mit AI, da die Sachen sind allerdings gratis und da gab's dann halt Socken, die sind gedroppt, genauso wie ein paar andere Sachen Hoodie, Shirts, verweilmt, ne. [00:04:24] S1: Aber sogar zum Kauf, glaub ich, gesehen, oder? War das nicht sogar so? Ist ein richtiger Job gewesen.
00:04:24 · Jan Thomas, Robin Haak
[00:04:24] S1: Aber sogar zum Kauf, glaub ich, gesehen, oder? War das nicht sogar so? Ist ein richtiger Job gewesen. [00:04:28] S0: So, ist ein richtiger Job, ist ein richtiger Shop mit Shopify und allem drum und dran und ich ist auch verbunden mit' Logistik und Lagerhalle. Muss auch wieder dazu sagen, Freund von mir macht Shopify, ein anderer Freund von mir hat eine Lagerhalle und ein dritter, ne, macht die Logistik. Das heißt, ich hab das gratis alles bekommen und der nächste macht AI und der nächste produziert Sachen. Das heißt, ich hab das alles über Freunde so halbwegs gratis bekommen und hab dann die Sachen immer gedroppt und verschenkt. Also wir hatten so teilweise 500 Artikel pro Stück und haben dann, das war ja mit sonem Code, wo Du dich einloggen musstest und dann kam das ja zu dir gratis nach Hause geliefert. Aber das war, also es wurde nicht verkauft, sondern verschenkt und es war eben son Job. [00:05:01] S1: Und zwar wir kennen uns ja Ewigkeiten schon, ne? Haben uns damals kennengelernt bei bei Axel Springer, hier Plug and Play und als ich dich damals irgendwie kennengelernt hab, hab ich gedacht, okay, da da kommt eigentlich jemand, der bei Axel Springer mal Karriere machen will. Aber hat sich dann ganz anders dargestellt irgendwie, ne?
00:05:01 · Jan Thomas, Robin Haak
[00:05:01] S1: Und zwar wir kennen uns ja Ewigkeiten schon, ne? Haben uns damals kennengelernt bei bei Axel Springer, hier Plug and Play und als ich dich damals irgendwie kennengelernt hab, hab ich gedacht, okay, da da kommt eigentlich jemand, der bei Axel Springer mal Karriere machen will. Aber hat sich dann ganz anders dargestellt irgendwie, ne? [00:05:13] S0: Ich weiß gar nicht, ich wollte gar nicht, glaube ich, so Karriere machen. Ich glaube, ich bin von allem immer durch Zufall irgendwo hingekommen. Also ich war, ich habe mir ein MBA gemacht, da hat mich ein Typ angesprochen, meinte, willst Du nicht für mich arbeiten? Das war dann der CDO von Springer, habe ich für den gearbeitet. Dann kam der nächste Said Amidi von Plug and Play und der hat es zu Döpfner gegeben, Matthias Döpfner, Chef vom Springer und meinte, wir lass uns was zusammen machen und das wollte irgendwie keiner so richtig machen und dann haben die halt mich gefragt und ich meinte so, ja okay, ich mache das und das war dann halt Axel Springer Plug and Play. Und als ich halt da war, habe ich dann meine 3 Mitgründer getroffen, die alle 3, 20 Jahre akkumuliert bei Google waren und meinten, ey, lass mal Jobsearch machen, aber personalisiert, so wie heute eben Spotify oder Netflix, ne. Und es gibt jetzt auch so Firmen wie Jack and Jill, die nichts anderes machen als das, was wir damals schon machen wollten oder gemacht haben, aber eben mit Machine Learning. Und dann haben wir ja die die 1. Firma gegründet, Jobspotting. Und so ging das immer seinen Weg. Absolute Zufälle.
00:05:13 · Robin Haak, Jan Thomas
[00:05:13] S0: Ich weiß gar nicht, ich wollte gar nicht, glaube ich, so Karriere machen. Ich glaube, ich bin von allem immer durch Zufall irgendwo hingekommen. Also ich war, ich habe mir ein MBA gemacht, da hat mich ein Typ angesprochen, meinte, willst Du nicht für mich arbeiten? Das war dann der CDO von Springer, habe ich für den gearbeitet. Dann kam der nächste Said Amidi von Plug and Play und der hat es zu Döpfner gegeben, Matthias Döpfner, Chef vom Springer und meinte, wir lass uns was zusammen machen und das wollte irgendwie keiner so richtig machen und dann haben die halt mich gefragt und ich meinte so, ja okay, ich mache das und das war dann halt Axel Springer Plug and Play. Und als ich halt da war, habe ich dann meine 3 Mitgründer getroffen, die alle 3, 20 Jahre akkumuliert bei Google waren und meinten, ey, lass mal Jobsearch machen, aber personalisiert, so wie heute eben Spotify oder Netflix, ne. Und es gibt jetzt auch so Firmen wie Jack and Jill, die nichts anderes machen als das, was wir damals schon machen wollten oder gemacht haben, aber eben mit Machine Learning. Und dann haben wir ja die die 1. Firma gegründet, Jobspotting. Und so ging das immer seinen Weg. Absolute Zufälle. [00:06:04] S1: Und jetzt sind wir trotzdem dann irgendwie allein unterwegs oder fast allein. Ich hab gelesen, Du hast auf LinkedIn gepostet, es gibt auch noch Leute, die dich hier und da irgendwie unterstützen. Natürlich hast Du eben auch grade im Beispiel von Shopify gesagt, aber dann trotzdem solo. Warum das?
00:06:15 · Robin Haak
[00:06:15] S0: Ich glaub, ich bin weniger allein und als jemand, der einen Fond hat. Also es ich ich vergleich das manchmal, ich war mal ich war mal auf Weltreise. Wenn Du auf Weltreise bist, dann dann musst Du ja immer gucken, wo Du bleibst. Das heißt, Du buchst dich in Hostel ein mit an 6 Leuten in sonem Dorn. Dann gehst Du runter und dann fragst Du, wer hat Bock? Und dann bucht man sich get your guide und dann lernt man Leute kennen. Und wenn Du's nicht machst, bist Du halt alleine. Heißt, dadurch, dass Du alleine bist, bist Du eigentlich dazu gezwungen, dauernd Leute kennenzulernen und dich immer in eine Situation zu begeben, wo Du Leute triffst. Und ich glaub, das ist als SoloGP auch so. Du bist halt wahnsinnig neutral gegenüber allen. Du bist bildest Allianzen, Freundschaften, bist kollaborativ. Also man ist gar nicht so, dass man sich da irgendwem verbunden fühlt, sondern man man macht immer so, wie sich die Dinge so ergeben. Ist eigentlich sehr angenehm. Mhm. Und vielleicht noch zu deiner Frage, warum SoloGP das jetzt immer länger, aber da, ich grad aufgehört hab, war Jobspotting, dann haben wir ja das fusioniert mit' Firma namens SmartRecruiters. Ich auch viel gelernt zu Enterprise Sales, wie man für 1000000 plus ACV verkauft, weltweit nach San Francisco gezogen. Die Firma, ich hab dann auf anderthalb Milliarden noch mal gerast, die Series e. Und wir haben wir haben, also das heißt dann Centau, glaube ich, also Unicorn und Centau. Also wir haben 9 Umsatz gemacht, AR und auch profitabel und haben dann die Firma letztes Jahr ein SAP verkaufen können. So, und das ist sozusagen mein Gründerweg und dann ist immer diese Frage, gründen ein Investor, gründen ein Investor. Und dann bin ich zurück nach Europa gekommen, war in Paris, weil 2 Freunde nämlich gefragt hatten, wieder son Zufall, willst Du nicht zu uns? Das ist auch eine längere Geschichte, aber dann habe ich gesagt, komm, wir machen das, weil es ja unternehmerisch, wir machen den First Time Fund, so 250000000 Euro First Time Fund, heute 600000000 AOM und ich so, okay, let's go.