00:05:34 · Constantin Sanders, Jan Thomas
[00:05:34] S2: Ja, auf jeden Fall. Also ich hab auf der Operator Seite auch wahnsinnig viel gelernt. Am Ende natürlich sehr eng mit den Faunern gerade bei Numa auch zusammengearbeitet und da auch gesehen, wie die Zusammenarbeit mit dem Board oder den VC Investoren funktioniert und fand das eigentlich total reizvoll, dann auch eben nicht nur mit einem Startup zusammenzuarbeiten, sondern in verschiedenen, in verschiedenen Domänen und mit verschiedenen Persönlichkeiten. Und so kam dann auch der Wechsel auf die andere Seite des Tisches sozusagen. Aber ich bin sehr dankbar, auch bis heute noch die andere, also Operator Seite mal kennengelernt zu haben. Ich glaub, das ist sehr wertvoll auch für Gespräche mit jeglichen von Foundern. [00:06:07] S1: Und die Themen, mit denen man sich an dich wenden sollte, was würdest Du sagen, welche welche Art von Teams möchtest Du gerne sehen?
00:06:07 · Jan Thomas, Constantin Sanders
[00:06:07] S1: Und die Themen, mit denen man sich an dich wenden sollte, was würdest Du sagen, welche welche Art von Teams möchtest Du gerne sehen? [00:06:11] S2: Ich mag schon sehr gerne Tech affine und Product affine Founding Teams. Also gerade ich hab ja heute auch ein Thema mitgebracht aus aus Irland. Das sind auch 2 Founder, die eher von der Product Seite kommen aus ihrem vorigen Startup. Ich habe bei eCapital klassisch Deep Tech gelernt. Also man kann sich auch mit komplexeren oder sage ich mal Deep Tech lastigeren Themen an mich wenden. Jetzt bei Peak ist natürlich schon mehr Software- und AI Fokus. Wir scheuen uns aber auch nicht mehr Software enabled Hardware uns anzuschauen, zum Beispiel auch Robotics habe ich ja heute auch mitgebracht. Also das sind so die Themen genauso wie Energy, an die man sich auf jeden Fall bei mir wenden kann und die ich bei Peak cover. [00:06:47] S1: Cool. Dann lass uns reingehen ins 1. Thema. Das ist eine 1 Runde von euch, ne, aus, ich glaub London und Irland, ne, London und Dublin.
00:06:47 · Jan Thomas, Constantin Sanders
[00:06:47] S1: Cool. Dann lass uns reingehen ins 1. Thema. Das ist eine 1 Runde von euch, ne, aus, ich glaub London und Irland, ne, London und Dublin. [00:06:54] S2: Genau. Die die Gründer Mohan und Jakob, die kennen sich noch von von Nori. Nori ist von Accel gebackt, einen Software Startup für Restaurants, auch aus Dublin. Und Mohan war dort 1 der ersten Entwickler. Jakob hat das Produkt mit aufgebaut und die beiden haben gemeinsam Lette aufgebaut und Lette baut einen AI Product für große Property Manager beziehungsweise auch Vermieter zu unserer Hausverwaltung, die ja im Wesentlichen die klassische Arbeit, die man heute so kennt, vielleicht wenn man irgendwann schon mal zur Miete gewohnt hat, mit Hausverwaltung sonst sehr lästig zu tun hat, vereinfacht, simplifiziert und automatisiert. Es kann von Wohnungsbewerbungen über einen kaputten Boiler alles sein und Lette automatisiert diese Prozesse im Hintergrund und schafft damit einfach eine deutlich effizientere und damit natürlich auch kostengünstigere Alternative für diese großen Property Manager. Kunden sind unter anderem JLL, 1 der größten Immobiliendienstleister, kennt man ja, genauso aber auch wie große Finanzinstitute, die einfach ein riesengroßes Real Estate Portfolio haben. Und wenn man dann eben nicht nur über eine Wohnung spricht, sondern über Tausende, dann ist da ein Riesenhebel, den Atti versucht zu knacken.
00:08:01 · Jan Thomas
[00:08:01] S1: Als Du eben über DeepTech gesprochen hast, wollte ich noch so reinwerfen. Das Coole an DeepTech finde ich ja, also ist natürlich ein 1 bisschen vielleicht ein steinigerer und auch ein bisschen ungewisserer und kapitalintensiverer Weg, aber wenn man's dann geschafft hat, dann ist es oft hat hat man sone Verteidigungslinie, son Burggraben und wie ist der denn hier? Also bei diesen ganzen AI Tools würde ich mich jetzt immer fragen, wie wie nachhaltig ist das?
00:08:18 · Constantin Sanders, Jan Thomas
[00:08:18] S2: Ja, da hast Du ein ganz guten Punkt, Jan und das ist tatsächlich auch eine der großen Herausforderungen, auch für mich jetzt mit dem neuen Fokus und richtigen Burggraben oder Mode kann man in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr sprechen. Es geht am Ende Execution und Geschwindigkeit, weil natürlich aus verschiedenen Dimensionen Druck entsteht. Wir haben in den USA einen relativ großen Player, Elise AI, der schon über 100000000 eingesammelt hat und da wirklich genau das macht, was Lette hier in Europa versucht aufzubauen. Die können natürlich jederzeit nach Europa kommen. Was uns als Peak davon abhält, das zu glauben, ist die Tatsache, dass der amerikanische Markt einfach riesig ist und die jetzt erst mal dort weiter graben werden. Und in Europa gibt's diesen Player so noch nicht, aber natürlich, sobald man in der heutigen Zeit sieht, dass irgendwas funktioniert in produktseitig, dann wird das auch kopiert und dann geht's halt Ende Execution Geschwindigkeit. Sie glauben nur sehr an Jakob und an Mohan, dass die das gut schaffen. Die sind sehr gut positioniert, haben mittlerweile schon echt große Kunden und können sowohl mit denen als auch darüber hinaus wachsen. [00:09:21] S1: Und was schätzt Du, wie groß der Markt ist? Also das ist immer ein bisschen schwer schwer zu greifen bei solchen Themen, ne? Vielleicht ist es ja zum Teil auch ein Markt, der jetzt erst noch entsteht dann teilweise, aber was wirst Du sagen? Wie wie wie nähert man sich dieser Frage?
00:09:21 · Jan Thomas, Constantin Sanders
[00:09:21] S1: Und was schätzt Du, wie groß der Markt ist? Also das ist immer ein bisschen schwer schwer zu greifen bei solchen Themen, ne? Vielleicht ist es ja zum Teil auch ein Markt, der jetzt erst noch entsteht dann teilweise, aber was wirst Du sagen? Wie wie wie nähert man sich dieser Frage? [00:09:32] S2: Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, grundsätzlich kommen sie gerade aus UK und damit sehr viel Rückenwind auch regulatorisch, weil seit Mai Mieter in England und UK innerhalb von 2 Monaten Frist ihre Wohnung kündigen können und für große Hausverwaltungen, ich weiß, in Deutschland ist das Thema ein bisschen anders gelagert, da ist eher der Wohnungsmangel das große Problem. In UK ist es eher andersrum, dass da viele leer stehende Wohnungen sind, gerade von diesen großen Immobilienverwaltern und deswegen ist es einfach sehr, sehr viel Rückenwind und so sehen wir da auch ein echt, echt großen großen Markt, auf dem sie jetzt aufsetzen können und sobald das in UK funktioniert, wird das auch in Europa expandieren. [00:10:12] S1: Aber Du bist in München, wenn's nach Berlin gehen würde, da gibt's sowas wie Wohn Wohn Wohn Wohn Wohnkonzerne demnächst gar nicht mehr. [00:10:20] S2: Das stimmt. Hier in München haben wir das Problem, dass es eher ein Wohnungsmangel gibt. In Berlin gibt's wahrscheinlich bald keine Wohnungen mehr, die vermietet werden können. Es ist interessant.