00:20:50 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:20:50] S1: Was ist das für eine Runde? Weil auf Crunch Base war zu lesen, es ist auch eine Series A und die haben aber auch 20 20 schon eine Series A abgeschlossen. [00:20:56] S2: Ja, das hab ich auch so gesehen, aber gut, manchmal... Die Benennung der Runden ist mysteriös. Hätte man vermutlich bei der Größenordnung auch Series B nennen können. Schon, ne. Aber vielleicht haben sie damals gesagt, gut, die Series A war vielleicht etwas früh von vor 5 Jahren und jetzt haben wir so ungefähr das Momentum und auch den Product Market Fit, den wir damals hätten haben sollen für die eigentlich Series A und das dann noch mal so neu definiert für sich. Ist ja auch okay. [00:21:26] S1: Mhm. Lass uns mal kurz über den Markt sprechen, weil also wie gesagt, mich hat die runden Dimensionen überrascht. Ich hatte die auch gar nicht so aufm Zettel, muss ich sagen. Namen schon mal gehört, aber jetzt gar nicht so als so son son son starken Kandidaten. Gibt der Markt das her?
00:21:26 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:21:26] S1: Mhm. Lass uns mal kurz über den Markt sprechen, weil also wie gesagt, mich hat die runden Dimensionen überrascht. Ich hatte die auch gar nicht so aufm Zettel, muss ich sagen. Namen schon mal gehört, aber jetzt gar nicht so als so son son son starken Kandidaten. Gibt der Markt das her? [00:21:39] S2: Ja, also kurz noch mal dazu, also ich hatte ja gesagt eingangs Digitalisierung von Haus mittlerweile aber eher ein Roll-up und eigene Hausverwaltung geworden. Also die kaufen zum einen bestehende Hausverwaltung auf, also dort, wo zum Beispiel der aktuelle Eigentümer sagt, er möchte in Rente gehen, hat keine Lust mehr, wird dann von Buena übernommen und integriert. Auf der anderen Seite bieten sie aber selbst ihre Hausverwaltungsdienstleistungen an Eigentümer an, die wechselwillig sind. Und das sind in diesem Markt, glaube ich, sehr viele, weil die typische Hausverwaltung eher einen mittelmäßigen Job macht und daher, glaube ich, dort auch viel Wechsel stattfindet. Also machen son bisschen beides in einem und sind aber dabei sehr stark auch auf ihre Software, AI Tools und so weiter fokussiert, diesen Markt möglichst stark zu digitalisieren. Ich denke, wenn man sich alle Rollups, alle Digitalisierungsgames anguckt, ist Hausverwaltung vermutlich 1 der Bestgeeigneten dafür, besonders was halt das ganze Back Office angeht, dass es natürlich immer eine physische Komponente gibt mit Wohnungsübergaben, Handwerkerleistung und so. Daran wird sich auch mit AI nicht so viel ändern, aber zumindest im Hintergrund kann man da sehr, sehr viel machen.
00:21:39 · Emanuel Pallua, Jan Thomas
[00:21:39] S2: Ja, also kurz noch mal dazu, also ich hatte ja gesagt eingangs Digitalisierung von Haus mittlerweile aber eher ein Roll-up und eigene Hausverwaltung geworden. Also die kaufen zum einen bestehende Hausverwaltung auf, also dort, wo zum Beispiel der aktuelle Eigentümer sagt, er möchte in Rente gehen, hat keine Lust mehr, wird dann von Buena übernommen und integriert. Auf der anderen Seite bieten sie aber selbst ihre Hausverwaltungsdienstleistungen an Eigentümer an, die wechselwillig sind. Und das sind in diesem Markt, glaube ich, sehr viele, weil die typische Hausverwaltung eher einen mittelmäßigen Job macht und daher, glaube ich, dort auch viel Wechsel stattfindet. Also machen son bisschen beides in einem und sind aber dabei sehr stark auch auf ihre Software, AI Tools und so weiter fokussiert, diesen Markt möglichst stark zu digitalisieren. Ich denke, wenn man sich alle Rollups, alle Digitalisierungsgames anguckt, ist Hausverwaltung vermutlich 1 der Bestgeeigneten dafür, besonders was halt das ganze Back Office angeht, dass es natürlich immer eine physische Komponente gibt mit Wohnungsübergaben, Handwerkerleistung und so. Daran wird sich auch mit AI nicht so viel ändern, aber zumindest im Hintergrund kann man da sehr, sehr viel machen. [00:22:53] S1: Mhm. Und also Zufriedenheitsscore für Hausverwaltung geht so, ne, in der in der breiten in der breiten Masse? [00:23:01] S2: Ja, geht vermutlich eher so auf die 2 Google Sterne. Ja.
00:23:01 · Emanuel Pallua, Jessica Wimalasooriyar, Jan Thomas
[00:23:01] S2: Ja, geht vermutlich eher so auf die 2 Google Sterne. Ja. [00:23:06] S0: Ich weiß gar nicht, ob so viele überhaupt ihre Hausverwaltung erreichen. Ich glaub, das ist vor allen Dingen hier in Berlin auch son riesiges Thema, finde ich. Also bei mir geht's jetzt mittlerweile, aber ich hatte auch schon Hausverwaltungen, die waren einfach nicht erreichbar. Da musste man einen Brief schreiben, den ausdrucken und Und ich glaub, da ist das halt jetzt schon definitiv ein sehr guter Ansatz bei dem Markt in Deutschland vor allen Dingen. [00:23:32] S1: Das mit dem Roll up Game, das war mir gar nicht so klar, das können wir vielleicht auch gleich noch mal besprechen, aber erst mal so, ich hab keine Preise gefunden bei denen auf der Seite und so. Man geht aber davon aus, das ist relativ relativ profitabel dann auch hinterher oder man kriegt es zumindest leicht profitabel, ne? [00:23:45] S2: Ja, ich denk schon. [00:23:46] S1: So So Einheit dahinter, ne?
00:23:46 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:23:46] S1: So So Einheit dahinter, ne? [00:23:47] S2: Ja, genau. Also jede Hausverwaltung agiert, denk ich mal, profitabel, sonst gäb's die nicht mehr lange am Markt. Das ist jetzt ja kein typischer Venture Case. Ich glaub, so typischerweise kann man 20 bis 30 Euro pro Monat pro Wohnung nehmen und die Kosten entstehen meistens nicht. Und besonders, wenn Du es eben hinkriegst, digital die Abrechnung zu machen, Anfragen der Mieter oder Eigentümer zu händeln, ist auch viel weniger natürlich im Hintergrund, was an manuellen Tagen passieren muss. Und ich glaub, dann kann son ganzes Wohnhaus, besonders wenn's viele Einheiten geht, da schon auf monatlicher Ebene sehr profitabel sein. [00:24:22] S1: Und Zielgruppe sind wahrscheinlich eben so, ich weiß nicht, Eigenheimbesitzer mit irgendwie einigen oder also wenigen Mehrfamilienhäusern, ne. So richtige Wohngesellschaften und so was sind da wahrscheinlich wiederum nicht das nicht die Zielgruppe, ne?
00:24:22 · Jan Thomas, Emanuel Pallua
[00:24:22] S1: Und Zielgruppe sind wahrscheinlich eben so, ich weiß nicht, Eigenheimbesitzer mit irgendwie einigen oder also wenigen Mehrfamilienhäusern, ne. So richtige Wohngesellschaften und so was sind da wahrscheinlich wiederum nicht das nicht die Zielgruppe, ne? [00:24:35] S2: Nee, also ich glaub, so große deutsche Brunnen und ähnliche, die haben eigene Hausverwaltung. Das geht Genau. Eigentlich über das Ziel hinaus dann aber schon Eigentümer, die mehr als eine Wohnung, ja, Eigentum nennen. Also dann eher ganze Hausbesitzer oder natürlich mit größeren Portfolios. Ich glaub, aktuell haben sie 60000 Wohnungen an der Management, wenn man das so nennen kann, aber sagen auch, dass sie eine Warteliste von 5000 Eigentümern haben, was natürlich dementsprechend auch noch mal, nicht 10 Wohnungen oder so pro Eigentümer, also ungefähr das Doppelte noch mal oder quasi das Gleiche noch mal für eine Verdopplung ausreichend in der Warteliste. [00:25:13] S1: Das wäre ja schon stark, ne? 60000, dann hast Du irgendwie, Du sagst gerade 30 Euro, ne? Das das sind ja fast bei 2000000 Umsatz pro Monat. [00:25:20] S2: Ja, das entspricht ziemlich genau dem, was Sie selbst sagen von sich. Sind ja 25000000 eher Ja, guck. Gut geschätzt. [00:25:26] S1: Nee, ich bin aber deinen Zahlen gefolgt grade, ja, ne? Also spannend, Okay, also da das das macht natürlich Laune, ne? Und dann, was was glaubt ihr, also wie welche Kosten muss man dagegen rechnen? [00:25:36] S2: Ja, im Prinzip die ganzen Handwerkerleistungen und so was, das wird natürlich besonders abgerechnet. Genau, das ist ja nicht dein Thema.